Menowin Fröhlich hat es im dritten Anlauf geschafft: Der 38-Jährige gewinnt die 22. Staffel von «Deutschland sucht den Superstar». Nach seinen Teilnahmen 2005 und 2010 setzte er sich nun im Finale am Samstagabend durch.
Fröhlich überzeugte mit «Billie Jean» von Michael Jackson sowie seinem DSDS-Song «Mercy On Me». Im finalen Voting liess er die Konkurrenz klar hinter sich: Neben ihm standen der Österreicher Paco Simic (23) sowie die Deutschen Constance Dizendorf (19), Abii Faizan (24) und Tyrell Hagedorn (19) im Endkampf. Laut RTL erhielt er 57 Prozent der Stimmen, Dizendorf kam auf 30 Prozent.
Fröhlich darf sich über einen Plattenvertrag bei Universal Music freuen. Die Bekanntheit im deutschsprachigen Raum gilt ohnehin als eigentlicher Hauptgewinn – und diese bringt der Sänger bereits mit.
Fröhlich sass im Gefängnis
Seine Karriere war jedoch lange von Skandalen überschattet. Bereits bei seiner ersten DSDS-Teilnahme musste Fröhlich nach einer Verhaftung aussteigen. In den vergangenen Jahren wurde er mehrfach wegen verschiedener Delikte verurteilt, unter anderem sass er wegen gefährlicher Körperverletzung und Betrugs im Gefängnis. Mit dem Sieg erhält er nun eine weitere Chance im Musikgeschäft.