Der «Superbowl der Mode»Von prunkvoll bis beängstigend: Die spektakulärsten Looks der Met Gala 2026
Marjorie Kublun
5.5.2026
MET Gala – die Looks vom roten Teppich
Beyoncé setzt auf morbiden Glamour: Sie erscheint als funkelndes Skelett – genauer gesagt in einem mit Diamanten besetzten Knochenkleid von Olivier Rousteing. Dazu trägt sie eine Kopfbedeckung, die entfernt an eine Ritterhaube erinnert.
Bild: KEYSTONE
Als Kontrast zum kühlen Glitzern: ein grau-beige melierter Opernmantel mit überdimensionierter Schleppe – irgendwo zwischen Gruft-Chic und königlichem Auftritt.
Bild: KEYSTONE
Blue Ivy Carter hatte kiene Lust auf Exzentrik und zeigt lieber einen tragbaren Look: Sie trägt den angesagten Ballon-Jupe in Midi-Version, kombiniert mit passendem Mantel – alles in zartem Pastellgelb. Dazu glitzernde Schuhe, natürliche Wellen und eine Sonnenbrille. Ein Auftritt, der eher nach stilbewusstem Alltag als nach Kostüm aussieht.
Bild: KEYSTONE
Rihanna setzt auf einen Metallic-Look – und erneut auf maximales Volumen dank opulenter Drapierungen. Doch angesichts der hunderttausenden Kristallperlen, antiken Juwelen und Ketten, die ihr Oberteil überziehen, wirkt «metallic» fast ein wenig… untertrieben.
Bild: KEYSTONE
Ein Griff in die Faschingskiste? Nicole Kidman hat jedenfalls keine Scheu davor, auffällige Elemente wie Pailletten und Federn zu mixen – alles in einem Rot-in-Rot-Spiel. Trotzdem gelingt es ihr, den Look elegant wirken zu lassen, nicht zuletzt, weil sie kaum Haut zeigt und die Silhouette geschlossen hält. Dazu trägt sie ihr Haar minimalistisch geglättet.
Bild: KEYSTONE
Cardi B inszeniert ein Spiel der Proportionen: Ihre betonte Silhouette trifft auf übersteigertes Volumen an Schultern und Saum. Das Kleid aus Spitze lässt dabei grosse, farbige Elemente hervortreten – ein Look zwischen Sanduhr und opulentem Statement. Und ganz im Sinne des Gala-Mottos «Mode ist Kunst» spielt sie gekonnt mit der Frage: Wo endet «ugly» und wo beginnt Kunst?
Bild: KEYSTONE
Blake Lively setzt auf üppiges Volumen durch übereinander geschichtete Volants in einem soften Farbspiel.
Bild: KEYSTONE
De indische Geschäftsfrau und Künstlerin Ananya Birla liefert ein Met-Gala-Debüt mit Ansage: Schwarze Couture von Designer Robert Wun mit betontem Peplum, das die Hüfte in Szene setzt – und dazu eine Metallic-Maske, die aus Küchenutensilien zusammengesetzt ist.
Bild: KEYSTONE
Mehr Drama geht kaum, irgendwo zwischen Avantgarde und Küchenschublade.
Bild: KEYSTONE
Ciara lässt sich von der ägyptischen Kultur inspirieren und setzt das Motto «Fashion is Art» perfekt um. Zum goldenen All-over-Look kombiniert sie einen beeindruckenden, skulpturalen Kopfschmuck.
Bild: KEYSTONE
Kim Kardashian setzt das Motto ebenfalls perfekt um. Kein Wunder, holte sie sich dafür Unterstützung bei einem Pop-Art-Künstler. Gemeinsam mit Allen Jones entstand dieser futuristische Statement-Look, der die weibliche Silhouette überzeichnet und als bewussten Kontrast zum Körper inszeniert.
Bild: KEYSTONE
Das Südkoreanische Model Jung Ho-yeon liefert einen beeindruckenden Auftritt in einem Ganzkörper-Leder-Dress mit integriertem Korsett und übertriebenem Peplum mit dreidimensionalen Blumen für maximale Hüftbetonung – ein Look, der klar auf Struktur, Härte und dramatische Silhouette setzt.
Bild: KEYSTONE
María Zardoya setzt auf einen auffälligen Kontrast: Ein altrosafarbenes Tüllkleid trifft auf dunkles Make-up und tiefschwarze Haare – im Partnerlook mit ihrer Puppe. Ein Auftritt zwischen verspielter Romantik und leicht düsterer Inszenierung, der bewusst mit Gegensätzen arbeitet.
Bild: KEYSTONE
A$AP Rocky setzt auf Rosa und betont seine Taille mit einem massgeschneiderten Chanel-Look. Federn, Satin und Paspeln dienen dabei als dekorative Elemente und verleihen dem Outfit eine raffinierte Opulenz. Ein Spiel zwischen femininen und maskulinen Codes, bewusst subtil und dennoch wirkungsvoll inszeniert.
Bild: KEYSTONE
MET Gala – die Looks vom roten Teppich
Beyoncé setzt auf morbiden Glamour: Sie erscheint als funkelndes Skelett – genauer gesagt in einem mit Diamanten besetzten Knochenkleid von Olivier Rousteing. Dazu trägt sie eine Kopfbedeckung, die entfernt an eine Ritterhaube erinnert.
Bild: KEYSTONE
Als Kontrast zum kühlen Glitzern: ein grau-beige melierter Opernmantel mit überdimensionierter Schleppe – irgendwo zwischen Gruft-Chic und königlichem Auftritt.
Bild: KEYSTONE
Blue Ivy Carter hatte kiene Lust auf Exzentrik und zeigt lieber einen tragbaren Look: Sie trägt den angesagten Ballon-Jupe in Midi-Version, kombiniert mit passendem Mantel – alles in zartem Pastellgelb. Dazu glitzernde Schuhe, natürliche Wellen und eine Sonnenbrille. Ein Auftritt, der eher nach stilbewusstem Alltag als nach Kostüm aussieht.
Bild: KEYSTONE
Rihanna setzt auf einen Metallic-Look – und erneut auf maximales Volumen dank opulenter Drapierungen. Doch angesichts der hunderttausenden Kristallperlen, antiken Juwelen und Ketten, die ihr Oberteil überziehen, wirkt «metallic» fast ein wenig… untertrieben.
Bild: KEYSTONE
Ein Griff in die Faschingskiste? Nicole Kidman hat jedenfalls keine Scheu davor, auffällige Elemente wie Pailletten und Federn zu mixen – alles in einem Rot-in-Rot-Spiel. Trotzdem gelingt es ihr, den Look elegant wirken zu lassen, nicht zuletzt, weil sie kaum Haut zeigt und die Silhouette geschlossen hält. Dazu trägt sie ihr Haar minimalistisch geglättet.
Bild: KEYSTONE
Cardi B inszeniert ein Spiel der Proportionen: Ihre betonte Silhouette trifft auf übersteigertes Volumen an Schultern und Saum. Das Kleid aus Spitze lässt dabei grosse, farbige Elemente hervortreten – ein Look zwischen Sanduhr und opulentem Statement. Und ganz im Sinne des Gala-Mottos «Mode ist Kunst» spielt sie gekonnt mit der Frage: Wo endet «ugly» und wo beginnt Kunst?
Bild: KEYSTONE
Blake Lively setzt auf üppiges Volumen durch übereinander geschichtete Volants in einem soften Farbspiel.
Bild: KEYSTONE
De indische Geschäftsfrau und Künstlerin Ananya Birla liefert ein Met-Gala-Debüt mit Ansage: Schwarze Couture von Designer Robert Wun mit betontem Peplum, das die Hüfte in Szene setzt – und dazu eine Metallic-Maske, die aus Küchenutensilien zusammengesetzt ist.
Bild: KEYSTONE
Mehr Drama geht kaum, irgendwo zwischen Avantgarde und Küchenschublade.
Bild: KEYSTONE
Ciara lässt sich von der ägyptischen Kultur inspirieren und setzt das Motto «Fashion is Art» perfekt um. Zum goldenen All-over-Look kombiniert sie einen beeindruckenden, skulpturalen Kopfschmuck.
Bild: KEYSTONE
Kim Kardashian setzt das Motto ebenfalls perfekt um. Kein Wunder, holte sie sich dafür Unterstützung bei einem Pop-Art-Künstler. Gemeinsam mit Allen Jones entstand dieser futuristische Statement-Look, der die weibliche Silhouette überzeichnet und als bewussten Kontrast zum Körper inszeniert.
Bild: KEYSTONE
Das Südkoreanische Model Jung Ho-yeon liefert einen beeindruckenden Auftritt in einem Ganzkörper-Leder-Dress mit integriertem Korsett und übertriebenem Peplum mit dreidimensionalen Blumen für maximale Hüftbetonung – ein Look, der klar auf Struktur, Härte und dramatische Silhouette setzt.
Bild: KEYSTONE
María Zardoya setzt auf einen auffälligen Kontrast: Ein altrosafarbenes Tüllkleid trifft auf dunkles Make-up und tiefschwarze Haare – im Partnerlook mit ihrer Puppe. Ein Auftritt zwischen verspielter Romantik und leicht düsterer Inszenierung, der bewusst mit Gegensätzen arbeitet.
Bild: KEYSTONE
A$AP Rocky setzt auf Rosa und betont seine Taille mit einem massgeschneiderten Chanel-Look. Federn, Satin und Paspeln dienen dabei als dekorative Elemente und verleihen dem Outfit eine raffinierte Opulenz. Ein Spiel zwischen femininen und maskulinen Codes, bewusst subtil und dennoch wirkungsvoll inszeniert.
Bild: KEYSTONE
Die Met Gala gilt als der Höhepunkt des Modejahres. Mit dem offenen Motto «Mode ist Kunst» wurden die Gäste diesmal besonders gefordert – die spektakulärsten Looks in der Bildergalerie.
Am 4. Mai fand die 78. Ausgabe der Met Gala statt.
Der Event von Gastgeberin Anna Wintour wird gern als «Superbowl der Mode» bezeichnet.
Motto des Abends war «Fashion is Art» (Mode ist Kunst).
Volumen war das Mass der Dinge für exzentrische Silhouetten – ob in Form von Volants, übertriebenen Peplums an der Hüfte, kissenartigen integrierten Elementen oder Federn.
Jeden ersten Montag im Mai kämpfen die Stars und Stylist*innen um das treffendste und einprägsamste Outfit. An der Met Gala sind so bereits viele ikonische Looks entstanden.
Auch Sängerin Rihanna sorgt am «Superbowl der Mode» regelmässig für Aufsehen. Anonymität schien auch sie zu faszinieren, als sie – und ihr Babybauch – 2023 komplett von einer voluminösen Valentino-Robe verschluckt wurden. Das Blitzlichtgewitter prasselte auf sie ein, doch unter ihrer Haube mit dreidimensionalen Blumen und Sonnenbrille zuckte sie nicht mit der Wimper.
Warum wir gerade jetzt an diese beiden Looks zurückdenken: Beide hätten das Thema der diesjährigen Met Gala perfekt getroffen. Sie stand unter dem Motto «Fashion is Art» – ein auf den ersten Blick selbstverständliches, gleichzeitig aber spannungsgeladenes Thema, das eine alte Frage neu aufwirft: Wann wird ein Outfit eigentlich zu Kunst?
MET-Gala: Die wildesten Looks des Abends
Die MET-Gala liefert wieder Mode am Limit: schrill, mutig und absolut unvergesslich. Diese Looks sorgen weltweit für Gesprächsstoff.
05.05.2026
Mode – zumindest jene, die uns Designer während der Fashionweeks zeigen – ist zweifellos Kunst. Schon durch ihre Konzepte, die aufwendige Handwerksarbeit und die kreative Gestaltung dahinter. Und doch irritiert das Motto gerade deshalb, weil es so eindeutig klingt. Vielleicht, weil jeder sein eigenes Verständnis davon hat, wo Kunst beginnt.
Ein bewusst offenes Konzept also, das Vielfalt nicht nur zulässt, sondern fast einfordert. Mode soll auf dem Körper zelebriert werden – und gleichzeitig den oder die Träger*in inszenieren.
Diese Offenheit wurde am 4. Mai kreativ ausgereizt. Manche Looks waren so experimentell, dass sie sich kaum noch eindeutig einordnen lassen. So etwa der opulente Metallic-Look von Rihanna mit auffälliger Drapierung.
Rihanna setzt auf einen Metallic-Look – und erneut auf maximales Volumen dank opulenter Drapierungen. Doch angesichts der hunderttausenden Kristallperlen, antiken Juwelen und Ketten, die ihr Oberteil überziehen, wirkt «metallic» fast ein wenig… untertrieben.
KEYSTONE
Wer war «Best dressed»?
«Best dressed» trifft es diesmal kaum – eher: am besten inszeniert. Während man Kim Kardashian dafür loben kann, dass sie ihrem Signature-Glam treu bleibt und ihn gleichzeitig auf die Spitze treibt – diesmal mit Hilfe des Pop-Art-Künstlers Allen Jones – staunen wir vor allem über Cardi Bs konzeptuellen Look, der die Frage aufwirft: Wann hört Kunst auf und wann fängt «Ugly» an?
Kim Kardashian setzte das Motto perfekt um. Kein Wunder, holte sie sich dafür Unterstützung bei einem Pop-Art-Künstler. Gemeinsam mit Allen Jones entstand dieser futuristische Statement-Look, der die weibliche Silhouette überzeichnet und als bewussten Kontrast zum Körper inszeniert.
KEYSTONE
Die Mission «Mode ist Kunst» wurde eindrucksvoll umgesetzt, und die Stars verwandelten den roten Teppich in eine Bühne für wandelnde Kunstwerke mit starken Performances. Das war die Met Gala zwar schon immer – aber dieses Jahr noch ein bisschen mehr.
Cardi B inszeniert ein Spiel der Proportionen: Ihre betonte Silhouette trifft auf übersteigertes Volumen an Schultern und Saum. Und ganz im Sinne des Gala-Mottos «Mode ist Kunst» spielt sie gekonnt mit der Frage: Wo endet «ugly» und wo beginnt Kunst?
KEYSTONE
Die eindrucksvollsten Looks der Met Gala 2026 findest du ganz oben in der Bildergalerie.
blue News in Paris: Schweizerin glaubt das Zeug zur Topdesignerin zu haben
Wenn eine aufstrebende Schweizer Designerin zur Paris Haute Couture Week reist, um ihre Marke Pardessus19 zu präsentieren, darf blue News diesen Startschuss natürlich nicht verpassen.