«Ich habe wochenlang geweint»Prinzessin Beatrice spricht nach Frühgeburt der Tochter offen wie nie
Bruno Bötschi
24.3.2025
Prinzessin Beatrice und ihr Mann Edoardo Mapelli Mozzi wurden am 22. Januar 2025 zum zweiten Mal Eltern.
Bild:IMAGO/Avalon.red
Prinzessin Beatrice wurde Ende Januar zum zweiten Mal Mutter einer Tochter. Jetzt offenbart die 36-Jährige in einem emotionalen Essay, dass es eine Frühgeburt war – und spricht über ihre Ängste vor der Niederkunft.
«Nichts bereitet einen wirklich auf den Moment vor, in dem man feststellt, dass das Baby zu früh auf die Welt kommen wird. Man hat so wenig Kontrolle.»
Als am 22. Januar 2025 die zweite Tochter von Prinzessin Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi zur Welt kam, wog das Baby knapp zwei Kilo.
Was bei der Ankündigung des britischen Königshauses noch niemand wusste: Athena Elizabeth Rose kam zu früh auf die Welt. Das macht die 36-jährige Tochter von Sarah Ferguson und Prinz Andrew nun in einem Essay in der britischen «Vogue» öffentlich.
Das Baby wurde «engmaschig überwacht»
Bei einer Routine-Untersuchung in der letzten Phase der Schwangerschaft erfuhr das royale Paar, dass es sich auf eine mögliche Frühgeburt einstellen müsse.
In der Folge sei das ungeborene Baby «engmaschig überwacht» worden, schreibt Prinzessin Beatrice. Sie sei in dieser Zeit vom medizinischen Team des Chelsea und Westminster Spitals in London «toll betreut» worden.
In ihrem Essay offenbart Prinzessin Beatrice ihre Ängste kurz vor der Geburt von ihrer Tochter Athena:
«Wird es gesund zur Welt kommen? Wird es Komplikationen geben? Wie wird man den Rest des Familienlebens unter einen Hut bringen, während man versucht, ein winziges Menschenkind sicher und gesund zu halten?»
Prinzessin Beatrice: «Athena war so winzig»
Als Schirmherrin der britischen Borne Foundation zur Erforschung von Frühgeburten will Prinzessin Beatrice künftig alles in ihrer Macht Stehende tun, «um den Familien, deren Babys zu früh kommen könnten, zu versichern, dass sie nicht allein sind».
Athena kam schliesslich ein paar Wochen vor dem Geburtstermin gesund zur Welt. Heute geht es ihr gut. Später gewährt die Prinzessin in ihrem Essay einen Einblick in ihre Gefühlswelt als besorgte Mutter:
«Athena war so winzig, dass es mehr als ein paar Wochen dauerte, bis die Tränen der Erleichterung getrocknet waren und sich das Leben mit unserem gesunden Baby real anfühlte.»
Am Ende weist Prinzessin Beatrice darauf hin, dass «in vielerlei Hinsicht ... die Gesundheit von Frauen lange Zeit nicht auf der Tagesordnung» gestanden habe.
Umso mehr hofft die 36-Jährige, «dass meine beiden Töchter, wenn sie erwachsen sind, nicht mit diesen Herausforderungen konfrontiert sein werden, wenn mehr in die medizinische Forschung investiert wird».
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