Die Jury in Folge 8 (von links): Heidi Klum, Lena Gercke und Johannes Huebl.
Mini-Schaumparty: Heidi Klum spielt beim Nackt-Shooting Schneekönigin.
In dieser Kulisse (und teils auf Schuhen mit hohen Absätzen) nicht ins Stolpern zu geraten, ist hohe Model-Kunst.
Einen Sturz hat John hier schon hinter sich – doch der nächste folgt sogleich ...
Zu verspielt: Ethans Hüpfer passten nicht in die Kulisse, fand die Jury.
Die Jury in Folge 8 (von links): Heidi Klum, Lena Gercke und Johannes Huebl.
Mini-Schaumparty: Heidi Klum spielt beim Nackt-Shooting Schneekönigin.
In dieser Kulisse (und teils auf Schuhen mit hohen Absätzen) nicht ins Stolpern zu geraten, ist hohe Model-Kunst.
Einen Sturz hat John hier schon hinter sich – doch der nächste folgt sogleich ...
Zu verspielt: Ethans Hüpfer passten nicht in die Kulisse, fand die Jury.
Ein missglückter Lauf, ein doppelter Sturz und ein wütender Kandidat: Die neueste GNTM-Folge hielt einige Schockmomente bereit – und sorgte für Ärger mit der Jury.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- In der neuesten «GNTM»-Folge mussten die Kandidaten ein Nackt-Shooting in der Badewanne absolvieren, wobei ihre Körper mit Schaum bedeckt waren.
- Der anspruchsvolle «Future Walk» mit Treppenstufen führte zu mehreren Stürzen, darunter ein doppelter Sturz von Kandidat John, der trotzdem weiterkam.
- Kandidat Ethan wurde wütend, weil er sich missverstanden fühlte, nachdem sein verspielter Lauf kritisiert wurde. Er warf der Jury schlechte Kommunikation vor.
«Weniger ist bekanntlich mehr», orakelte Heidi Klum (51) in Folge acht der ProSieben-Show «Germany's Next Topmodel» in einer Botschaft an die verbliebenen 22 männlichen Kandidaten.
Denen schwante prompt: Die Model-Mama will ihnen an die Wäsche, ein Nackt-Shooting steht an! «Bin ich raus», maulte Nawin (27). Er zeige doch seinen «Schw**z nicht im Fernsehen».
Musste er auch nicht, das beste Stück wurde bei allen Kandidaten mit ordentlich viel Schaum bedeckt, als Fotograf Marcus Schäfer (37) sie in einer Badewanne ablichtete und Heidi nebenbei mit ihnen smalltalkte - etwa, dass ihr «Celebrity Crush» Joaquin Phoenix (50) sei: «Das weiss mein Mann.» Tom Kaulitz (35) scheint diesbezüglich entspannt zu sein.
Laufsteg mit Stolperfallen
Die meisten schlugen sich gut beim hüllenlosen Schaumschlagen. Spoiler: Vom späteren Catwalk konnte man das nicht unbedingt behaupten. Zwar sprach Gastjurorin Lena Gercke (37), die erste GNTM-Gewinnerin überhaupt (2006), allen bei den Proben Mut zu: «Das kriegt ihr easy hin.» Doch insgeheim wusste sie: «Das wird ganz schön tricky heute, ich drücke ganz doll die Daumen.»
Der sogenannte «Future Walk» fand nämlich in einem minimalistisch-futuristischen Setting statt – diverse, von Kunstnebel umwehte Treppenstufen a. k. a. Stolperfallen inklusive.
Neben der mittlerweile auch als Moderatorin und Designerin etablierten GNTM-Pionierin gab sich ein zweiter Gastjuror die Ehre: Das seit rund 30 Jahren aktive Top-Männermodel Johannes Huebl (47) stand den Kandidaten mit Rat und Tat zur Seite. Dumm nur, dass einer seiner Ratschläge letztlich zu einem Missverständnis führte, doch dazu später mehr.
Erst mal hiess es für die jungen Männer in ihren glänzenden Zukunfts-Outfits rauf auf den Laufsteg und damit auf den Treppen-Parcours, den die wenigsten stolperfrei bezwangen. Das war allerdings nicht das Entscheidende, wusste die erfahrene Jury: «Dir die Unsicherheit nicht anmerken zu lassen, das ist hier die grösste Challenge jetzt», so Lena Gercke.
Pleiten, Pech und volle Hosen
Manchen gelang das, anderen weniger. Gut an kam zum Beispiel Mattes (38), von dem Johannes Huebl schwärmte: «Er weiss, wie man geht.» Beim einst pinkhaarigen und nach dem Badewannen-Shooting kurzerhand dunkel gefärbten Felix F. (27) allerdings klagte die Gastjurorin ob seines unsicheren Gangs: «Das tut mir fast mit weh, wenn ich das sehe!» Und Gabriels (23) Lauf, fand Heidi Klum, wirke, «als hätte er in die Hose gemacht».
Der grösste Pechvogel des Abends aber war Jonathan, genannt John (25): Er stürzte bei seinem Walk gleich zweimal komplett, was die Jury fast mehr zu schockieren schien als ihn selbst. Trotzdem war er sicher, dass mit dem verpatzten Walk seine GNTM-Laufbahn beendet sein würde.
War aber nicht so: Man gab ihm noch eine Chance und schickte stattdessen Felix F., Gabriel und Chris (23) nach Hause. Gabriel merkte man die Enttäuschung an, die anderen zwei nahmen es recht gelassen und freuten sich, dass sie ihre GNTM-Bademäntel mitnehmen durften.
«Die können nicht gut kommunizieren!»
Und dann war da noch Ethan (19) ... Der aus den USA stammende Düsseldorfer Philosophie- und Soziologie-Student war zwar eine Runde weitergekommen, hatte aber heftige Kritik für seinen allzu verspielten Lauf einstecken müssen. Offenbar hatte er Johannes Huebls Ratschlag, die Male Models sollten den «Future Walk» einfach so gestalten, wie es sich für sie «am besten anfühlt», etwas zu wörtlich genommen – und überhört, dass von ihm und Lena bei den Proben auch Worte wie «cool» und «clean» gefallen waren.
Lustige kleine Hüpfer wie die seinen waren das eher nicht, dennoch war Ethans Wut nicht komplett unverständlich, als Heidi ihn ermahnte, beim nächsten Briefing besser zuzuhören. Das nämlich habe er durchaus, fand er: «Ich war so freaking mad (verdammt sauer, Anm.d.Red.)! Ich bin immer noch mad!», schimpfte er im Einzelinterview. «Die meinen zu mir, ich soll zuhören – meanwhile: Die können nicht gut kommunizieren!» Niemand hätte ihm gesagt, er solle einfach nur gerade und ohne Posen laufen! Durchatmen, Ethan - dann klappt's nächste Woche bestimmt besser mit der Kommunikation.
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