17.02.2017 - 19:25, sda

Jackman weint seinem Wolverine nach

Hugh Jackman, der seine Narbe an der Nase nach einer Hautkrebs-Operation mit einem hautfarbenen Pflaster cachiert, war am Freitag auf der Berlinale guter Dinge. Nur der Abschied von seiner Figur Wolverine schmerzte ihn etwas.

Hugh Jackman, der seine Narbe an der Nase nach einer Hautkrebs-Operation mit einem hautfarbenen Pflaster cachiert, war am Freitag auf der Berlinale guter Dinge. Nur der Abschied von seiner Figur Wolverine schmerzte ihn etwas.
Bild: KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN

 

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Beim Anschauen seines letzten Auftritts als Superheld in "Logan - the Wolverine" hat Hauptdarsteller Hugh Jackman die eine oder andere Träne verdrückt.

"Ich bin ganz ehrlich: Als ich den Film gesehen habe, war ich sehr nervös. Ich wusste, was für mich auf dem Spiel stand", sagte der Australier am Freitag, wenige Stunden vor der Weltpremiere auf der Berlinale. "Es gab Momente, in denen ich geweint habe." Da habe er gedacht: "Ich liebe diese Figur." Sie sei ein Teil seiner selbst.

Im dritten Teil der Comicverfilmung spielt Jackman den einzelgängerischen Superhelden "Wolverine" mit den blitzschnell ausfahrbaren Eisenkrallen, der müde und von Sorgen geplagt noch einmal vor eine besondere Aufgabe gestellt wird.

An Jackmans Seite ist in dem Film von Regisseur James Mangold auch wieder der britische Schauspieler Patrick Stewart zu sehen. Der 76-Jährige - bekannt etwa für seine Rolle als Captain Picard in "Star Trek" - hatte die Lacher bei der internationalen Pressekonferenz auf seiner Seite.

Er verurteilte die Brexit-Entscheidung scharf. Dabei sagte er versehentlich "breakfast" (Frühstück) statt "Brexit", bemerkte seinen Versprecher aber sofort und korrigierte sich unter Applaus. Schlagfertig fügte er hinzu: "Brexit ist schwieriger zu verdauen."

"Logan - the Wolverine" feiert am Abend seine Weltpremiere im Berlinale-Palast. Der Film, der ausser Konkurrenz zu sehen ist, soll Anfang März in die Deutschschweizer Kinos kommen.

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