ARD-«Tagesschau»-Sprecher Hofer

15.3.2019 - 12:26, SDA

ARD-Nachrichtensprecher Jan Hofer gibt Entwarnung, nachdem er sich am Tisch festhalten und die Tagesschau vorzeitig abbrechen musste: Ein Check im Spital habe keine Auffälligkeiten ergeben. (Archivbild)
Source: KEYSTONE/DPA/JENS KALAENE

Der ARD-«Tagesschau»-Chefsprecher Jan Hofer hat nach dem Abbruch seiner Moderation am Donnerstagabend Entwarnung gegeben.

Er sei in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf durchgecheckt worden und habe keine Auffälligkeiten gezeigt, schrieb Hofer bei Twitter. Er nehme an, dass er ein Medikament nicht vertragen habe, das er wegen einer verschleppten Grippe nehmen müsse.

Hofer hatte im Verlauf der Nachrichtensendung geschwächt gewirkt. Er musste sich kurz vor der Abmoderation am Tisch festhalten, wo er für einige Sekunden schweigend verharrte. Anschliessend war kurzzeitig ein schwarzer Bildschirm zu sehen, bevor die ARD die Sendung schliesslich beendete. In den Onlinenetzwerken äusserten sich viele Nutzer besorgt und schickten Genesungswünsche.

«Tagesschau»-Chefredakteur Kai Gniffke erklärte: «Am Ende der Tagesschau wurde es Jan Hofer schlecht, sodass er die Schlussmoderation nicht wie geplant lesen konnte.»

Auch Gniffke schrieb von der Infektion als vermutetem Auslöser. «Möglicherweise ist ein Infekt, mit dem er kürzlich zu tun hatte, noch nicht vollständig auskuriert.» Hofer habe sich ärztlich untersuchen lassen, es gehe ihm aber schon wieder «deutlich besser», teilte die ARD mit. Der Sender bedankte sich für die Genesungswünsche.

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