17.05.2017 - 10:30

Steffi Buchli über ihren letzten SRF-Einsatz

Von Tom Wyss
 

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Moderatorin Steffi Buchli spricht mit «Bluewin» über die Gefühle vor ihrem letzten Einsatz für das Schweizer Fernsehen - und verrät, wer sie nach der Abmoderation trösten muss.

«Bluewin»: Ihr Letzter bei SRF naht, es ist der kommende Sonntag. Wie fühlen Sie sich?

Steffi Buchli: Sie erwischen mich gerade beim Räumen meines Büroschranks, es herrscht Aufbruchsstimmung. (Lacht) Ich freue mich auf meine letzten Sendungen aus dem Studio 6, aber ich spüre auch die Vorfreude auf das, was nachher kommt.

Verspüren Sie keine Wehmut?

Doch, schon auch. Die letzten Tage kamen immer öfter Leute vorbei, um sich bei mir zu verabschieden. In diesen Momenten empfinde ich schon ein bisschen Wehmut. Aber das gehört dazu. Das zeigt doch auch, dass ich zu recht so lange für SRF gearbeitet habe. Weil es ein toller Job mit tollen Arbeitskollegen ist.

Haben Sie Ihren Entscheid nie bereut?

Nein, keine Sekunde. Es liegt nicht in meinem Naturell, zu hadern. Ich habe mir diesen Schritt im Vorfeld eingehend überlegt und habe erst dann gekündigt.

Welche Reaktionen haben Sie bekommen?

Ich habe Hunderte SMS und Emails bekommen, es war unglaublich, was da abging nach der Ankündigung meines Abgangs. Die meisten Leute haben mir zu diesem Schritt gratuliert. Und dann haben mir viele Team-Kollegen geschrieben, dass sie meinen Abgang bedauern. Das hat mich gefreut. Ebenso hat mich natürlich der herzliche Empfang bei MySports gefreut. Ich werde in einem tollen Team weiterarbeiten können.

Was werden Sie bei SRF am meisten vermissen?

Ganz klar die Kollegen. Ich bin ein Menschenfreund und liebe das Teamwork beim Fernsehmachen.

Was nicht?

Hm, da fällt mir nichts Wichtiges ein. Die Parkplatz-Situation, vielleicht? 

Was werden Sie direkt nach der letzten Abmoderation tun?

Ein paar Tränli verdrücken. Lars Weibel ist mein Gast in der letzten Sendung, er kann mich ja dann trösten.

Wie erholen Sie sich vor dem Antritt des neuen Jobs?

Ich werde gleich ohne grosse Pause bei meinem neuen Arbeitgeber anfangen. Ich bin voller Tatendrang, es gibt noch viel zu tun bis zum Senderstart. Das ist eine tolle Phase, in der man sehr viel kreieren kann, das gefällt mir. Ich hätte im Moment nicht die Ruhe, um an irgendeinen Strand zu liegen. Lieber gleich die Ärmel hochkrempeln und anpacken.

Mit welchen SRF-Kollegen werden Sie in Kontakt bleiben?

Och, das weiss ich noch nicht. Das ergibt sich doch immer sehr organisch. Viele Ex-Kollegen werde ich in der nächsten Hockey-Saison sicher auch im Stadion wieder sehen.  

Welche SRF-Sendungen werden Sie sich künftig angucken?

In den letzten Wochen habe ich gerade sehr viel englisches, deutsches und amerikanisches Fernsehen geschaut, um mir noch ein paar Inputs zu holen. Aber ganz klar: Ich werde auch in Zukunft Sportsendungen von SRF konsumieren, ich muss ja schliesslich schauen, was die Konkurrenz macht. (Lacht)

Wie werden Ihre künftigen Arbeitszeiten sein - gleich oder besser als bei SRF?

Vor mir liegt ein Sommer mit vielen dienstfreien Wochenenden, das hatte ich in den letzten Jahren nie mehr. Das werde ich geniessen! Wenn dann die Hockey-Saison wieder losgeht, werde ich mir auch wieder öfter die Abende und Wochenenden im Studio um die Ohren schlagen.

Steffi Buchli in Rio

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