11.10.2017 - 09:45

Sandra Boner: «In der Küche führe ich die Anweisungen meines Partners aus»

Von Christian Franzoso
 

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Normalerweise steht sie auf dem «Meteo»-Dach, jetzt steht Sandra Boner im Rahmen des «Öpfu & Härdöpfu Märit» in Bern hinterm Herd - und verrät «Bluewin», wieso sie daheim oft nur Assistentin ist.

Am Freitag, 13. Oktober, tritt Sandra Boner (42) im Rahmen des «Öpfu & Härdöpfu Märit» auf dem Quartierplatz vor dem Wankdorf Center in Bern gegen Musiker Ritschi (38) zum Backduell an. Wer macht die beste Apfelrösti? Im Interview mit «Bluewin» sagt die SRF-Moderatorin, welches die Lieblingsspeisen ihrer Kinder sind, wie anstrengend es ist, Mutter und gleichzeitig berufstätig zu sein und wieso sie Anweisungen ihres Partners ausführt.

«Bluewin»: Was sind Ihre Tipps für eine gute Apfelrösti?

Sandra Boner: Das kann ich jetzt natürlich noch nicht verraten.

Werden Sie vor dem Anlass zuhause üben?

Ja, das werde ich tatsächlich tun.

Gehört Apfelrösti auf Ihren Menüplan?

Im Winter mehr als im Sommer. Ich mache sie immer, wenn altes Brot übrig ist. Zum Beispiel nach einem Fondue.

Was mögen Sie lieber: Eine Apfel- oder eine salzige Rösti?

Das kann man nicht vergleichen, da die eine süss und die andere salzig ist. Ich bin eher der salzige Typ und mag deshalb die herkömmliche Rösti besser.

Und was mögen Ihre Kinder Nelson (8) und Miles (7) lieber?

Apfelrösti.

Beim Schweizer Fernsehen haben sie ein 60-Prozent-Pensum. Sie arbeiten auch am Wochenende und abends. Wie machen Sie es mit dem Kochen?

Wenn ich arbeite, koche ich vor. Oder es gibt etwas Einfaches, das mein Partner Matthieu vorbereitet. Ich bin die Alltagsköchin, Matthieu ist der Sonntagskoch. Auch wenn wir Gäste haben, bekocht er sie meistens. Ich helfe ihm und führe seine Anweisungen aus. Ich bin nur die Küchenhilfe.  

Was ist das Lieblingsessen ihrer Buben?

Sie lieben meine Wähen. Äpfel, Zwetschge, Aprikosen - das ist von der Jahreszeit abhängig. Selbergemachte Fleischkügeli, Fotzelschnitten und Omelettes haben sie auch sehr gerne.  

Was mögen sie überhaupt nicht?

Nelson mag keine Lasagne, weil da die Zutaten durcheinander sind. Und Miles mag kein Gemüse. Meine Kinder haben je einen Joker, den sie einsetzen dürfen. Bei Miles Rosenkohl und bei Nelson eben Lasagne. Diese zwei Gerichte müssen sie nicht probieren, alles andere schon. Und wenn es nur ein Abtasten mit der Zunge ist.  

Woher nehmen Sie die Inspiration zum Kochen? Aus Büchern?

Ich habe schon Kochbücher, aber meistens koche ich saisonabhängig und verwerte Reste aus dem Kühlschrank. Ich schaue, dass wir ausgewogen essen. Mindestens einmal in der Woche gibt es zum Beispiel Fisch.

Ihr Lieblingsessen?

Ein hauchdünnes Kalbs-Wiener-Schnitzel mit einer feinen Panade und wenn möglich mit selbstgemachten Pommes-Frites. Ich mag Fleisch sehr!

Und was mögen Sie nicht?

Birchermüesli. Das esse ich nicht. Das ist mein Joker.

War das schon immer so?

Nein, ich habe früher sehr viel Birchermüesli gegessen. Dann, vor etwa zehn Jahren, schmeckte es mir von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Vielleicht werde ich es irgendwann wieder essen.

Sie haben früher in einem Interview gesagt, als ihre Kinder noch kleiner waren, dass es Momente gibt, die sehr anstrengend sind. Ist das heute immer noch so?

Ja, das ist noch so. Kinder sind nicht anstrengend, aber gewisse Situationen mit Kindern schon. Wenn wir auf einem Bauernhof leben würden, und sie den ganzen Tag draussen herumtoben könnten, wäre es vielleicht weniger anstrengend. Kinder sind fordernd und sie sind wie ein Spiegel, der dich ständig reflektiert und zum Hinterfragen animiert. Mutter sein ist ein erfüllender Job mit Aufs und Abs.

Haben Sie eine Putzfrau?

Wir haben einen Putzengel. Sie kommt alle zwei bis drei Wochen. Eigentlich sollte sie jeden Tag vorbei schauen. Sobald die Buben zu Hause sind, sieht es genau so aus wie vorher.

Wie sieht denn die Putzaufteilung zwischen Ihnen und ihrem Partner Matthieu aus?

Wir sind da altmodisch. Ich mache das Meiste.

Und ihre Buben helfen mit?

Sie haben ihre Ämtli, aber es dauert länger, wenn sie mithelfen. Ich müsste wohl strenger sein.

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  • Sarah Biasini
  • DEUTSCHLAND ROMY SCHNEIDER
  • Sarah Biasini
  • Robeto Patricia Blanco

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