Dreiste Forderung Hundediebin verklagt Lady Gaga auf 1,5 Millionen Dollar

twei

25.2.2023

US-Sängerin Lady Gaga ist Hundeliebhaberin.
US-Sängerin Lady Gaga ist Hundeliebhaberin.
Bild: Richard Shotwell/Invision via AP/dpa

Vor zwei Jahren wurden die zwei Hunde von Lady Gaga entführt. Die Sängerin und ihre Haustiere sind längst wieder vereint. Trotzdem ist der Fall für Gaga noch nicht zu Ende – weil der Künstlerin nun eine Klage ins Haus flatterte.

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Koji und Gustav sind Lady Gagas Ein und Alles. Hinter den Namen verbergen sich aber nicht etwa Männer, sondern tierische Familienmitglieder: zwei Bulldoggen. Und mit den Vierbeinern machte die Künstlerin schon schwere Zeiten durch. Im Februar 2021 wurden die beiden Hunde entführt. Nun macht der Fall erneut Schlagzeilen, weil eine der Ganoven eine millionenschwere Klage eingereicht hat.

Ein kurzer Rückblick: Am 21. Februar 2021 wurde Hundesitter Ryan Fischer bei Dunkelheit Opfer eines Überfalls. Mitten in einem Wohngebiet hielt ein Wagen. Im Anschluss ging alles ganz schnell: Mehrere Männer sprangen aus dem Wagen, streckten Fischer mit mehreren Schüssen nieder, griffen sich die beiden Bulldoggen – und machten sich aus dem Staub.

Während Fischer schwer verletzt im Spital behandelt werden musste und den Angriff letztlich glimpflich überstand, fehlte von Koji und Gustav zunächst jede Spur. Im Gespräch mit der «New York Post» sagte Joe Germanotta, der Vater der Sängerin damals: «Es ist, als hätte jemand eines deiner Kinder genommen.»

Ganovin wollte stattlichen Finderlohn abkassieren

Für sachdienliche Informationen rief Gaga damals einen üppigen Finderlohn von 500'000 Dollar aus. Tatsächlich zog das lukrative Angebot, und Gaga hatte zwei Tage nach dem Überfall die Hunde zurück. Allerdings fanden Polizisten laut eines Berichts von «TMZ» heraus, dass die Finderin Jennifer McBride mit den Dieben bekannt war und offenbar Teil des perfiden Plans war.

Zwar konnte McBride keine Beihilfe zum Raub nachgewiesen werden, schuldig wurde sie aber wegen Hehlerei trotzdem gesprochen und zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Statt sich mit der glimpflichen Strafe zufrieden zu geben, zieht McBride nun aber selbst vor Gericht und verklagt Lady Gaga auf 1,5 Millionen Dollar. Begründung: Der Finderlohn sei irreführend gewesen und obendrein nie gezahlt worden.

Nicht um eine Gefängnisstrafe herum kam dagegen James Howard Jackson. Er bekannte sich der Schüsse auf den Hundesitter für schuldig und verbüsst eine Strafe wegen versuchten Mordes von 21 Jahren.