Falsche Musik zu laut – Zoff zwischen Robbie Williams und Jimmy Page 

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14.1.2019

Jimmy Page (links) und Robbie Williams fechten seit Jahren einen Nachbarschaftsstreit aus.
Getty Images / Collage

Seit Jahren üben sich Robbie Williams und Jimmy Page in einem bizarren Nachbarschaftsstreit. Nun zoffen sich die Stars erneut: Williams soll zu laute Musik hören – und dann auch noch die falsche.

Zwei der grössten britischen Musiker aller Zeiten leben seit sechs Jahren im noblen Londoner Stadtteil Holland Park Tür an Tür. Harmonisch verläuft die Nachbarschaft von Robbie Williams und Jimmy Page seither jedoch nicht. Im Gegenteil: Die beiden Genies haben sich heillos zerstritten und führen seit Jahren eine bizarr anmutende Nachbarschaftsfehde.

Aktueller Anlass für die Streithähne: Jimmy Page findet, Robbie Williams spiele zu laute Rock-Musik. Wie der Guardian berichtet, soll der Gitarrist der Rocklegenden Led Zeppelin sich masslos über die Hörgewohnheiten seines prominenten Nachbarn ärgern. So steht es auch in einem mit dem Namen «Johnny» unterschriebenen Beschwerdeschreiben an die Westlondoner Bezirke Kensington und Chelsea.

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Musik der Erzirivalen

Dabei geht es keineswegs nur um die Lautstärke der Musik. Dem Schreiben zufolge spiele Robbie Williams absichtlich die Musik der Led-Zeppelin-Erzrivalen Deep Purple, Black Sabbath und Pink Floyd. «Er weiss offensichtlich, dass dies Herrn Jimmy Page ärgert», so die Aussage des bizarren Schreibens.

Doch der Zwist zwischen den Nachbarn scheint noch absurdere Ausmasse anzunehmen. Demnach hätte sich Williams sogar als Led-Zeppelin-Frontmann Robert Plant verkleidet, samt Perücke und Kissen unter dem Shirt, um sich über den «Bierbauch» des Sängers lustig zu machen, «den er im Laufe der Jahre erlangt hat».

Plant könne aufgrund seines Bauches nun nicht mehr mit offenem Hemd spielen, wie er es früher traditionell tat, heisst es in dem grotesken Text weiter: «Das kann er in seinem jetztigen Zustand nicht mehr tun, weil es offensichtlich peinlich wäre».

Streit um Swimmingpool

Vorausgegangen war den Sticheleien ein jahrelanger Streit um einen Pool, den Robbie Williams nun Ende letzten Jahres für sich entschied: Der Popstar darf im Keller seines Londoner Hauses einen Swimmingpool und einen Fitnessraum bauen. Das entschied ein Stadtplanungsausschuss im Stadtteil Kensington, in dem Williams eine historische Villa bewohnt.

Die Entscheidung ist allerdings mit strikten Auflagen verbunden. So dürfen die Bauarbeiten erst beginnen, wenn zugesichert wird, dass die Schwingungen und Bodenbewegungen während des Baus überwacht werden; auch können die Arbeiten jederzeit gestoppt werden.

Jimmy Page hatte sein Jahren versucht, die Umbauarbeiten zu verhindern. Er fürchtet, sein Anwesen aus dem Jahr 1781 könne dabei Schaden nehmen.

Schon vor drei Jahren hatte Williams erzählt, Page sitze in seinem Garten und nehme den Lärm der Bauarbeiter auf, um nachzuweisen, dass sie seine Ruhe störten. «Das ist geisteskrank», hatte Williams damals geschimpft, sich aber später für seine Wortwahl entschuldigt.

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