Neue Details zu Skandal-Prinz Nach Andrews Verhaftung führt auch eine Spur nach Zürich

Carlotta Henggeler

23.2.2026

Die Verhaftung von Prinz Andrew an seinem Geburtstag sorgte international für Aufmerksamkeit. 
Die Verhaftung von Prinz Andrew an seinem Geburtstag sorgte international für Aufmerksamkeit. 
KEYSTONE

Die Verhaftung von Andrew sorgt weltweit für Schlagzeilen – und hat einen indirekten Schweiz-Bezug: Seine Ex-Frau Sarah Ferguson soll sich während der Ermittlungen in einer Zürcher Luxusklinik aufgehalten haben. 7 neue Fakten zur Royal-Verhaftung.

Carlotta Henggeler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Andrew Mountbatten-Windsor wurde an seinem Geburtstag wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen, wobei die Polizei die Aktion tagelang vorbereitet und unter strenger Geheimhaltung durchgeführt haben soll.
  • Für die neun Stunden dauernde Befragung wurden Mitarbeitende nach Hause geschickt.
  • Parallel verschärfen neue Ermittlungen im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein den Druck auf Andrew.

Ermittler schlugen bewusst an seinem Geburtstag zu 

Bei der Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor wurde offenbar nichts dem Zufall überlassen. Wie die englische Zeitung «The Sun» berichtet, plante die Polizei von Norfolk die Razzia tagelang im Voraus – und wusste dabei genau, dass sie den ehemaligen Herzog von York ausgerechnet an seinem Geburtstag in Gewahrsam nehmen würde.

Ein Polizei-Insider sagte der Zeitung: «Die Razzia war tagelang vorbereitet. Dass den Behörden klar war, dass es sein Geburtstag ist und sie trotzdem zugriffen, zeigt: Hier wurde einfach der Job gemacht. Ohne Angst. Ohne Sonderbehandlung.»

Polizei-Mitarbeiter nach Hause geschickt

Vor der Verhaftung herrschte im Aylsham Police Investigation Centre – rund 50 Autominuten von Sandringham entfernt – der Ausnahmezustand. Zahlreiche Mitarbeitende wurden angewiesen, am Donnerstag gar nicht erst zum Dienst zu erscheinen. Den übrigen Beamten teilte man lediglich mit, dass eine «namhafte Person» eingeliefert werde.

Prinz Andrew soll an diesem Morgen der einzige Verdächtige gewesen sein, der dort behandelt wurde. Anwohner berichten von einer «gespenstischen Ruhe» rund um die Wache – dabei gilt sie normalerweise als zentraler und stark frequentierter Gewahrsamsort in North Norfolk.

IT-System wurden heruntergefahren

Um jedes Informationsleck zu verhindern, griff die Polizei von Norfolk offenbar zu drastischen Mitteln. Laut Bericht wurde das interne IT-System landesweit heruntergefahren.

So sollte garantiert werden, dass keinerlei Details zu Zeitpunkt, Ort oder Ablauf der Festnahme des Achten in der britischen Thronfolge nach aussen dringen.

Ein Tässchen Royal-Tee

Neun Stunden dauerte die Vernehmung. Andrew soll während der langen Befragung eine Tasse «Yorkshire Tea» erhalten haben.

Ausgerechnet jene Marke, die den königlichen Hoflieferanten-Titel von seinem Bruder, König Charles, trägt.

Anklage in einem Jahr

Experten gehen davon aus, dass Andrew mindestens ein Jahr warten muss, bis entschieden wird, ob Anklage wegen Amtsmissbrauchs erhoben wird.

Eine regelrechte Zitterpartie, die den Druck auf den Ex-Prinzen weiter verschärft. Als er am Donnerstagabend Aylsham verliess, wirkte er laut Augenzeugen verstört und fassungslos.

Hält sich Sarah Ferguson in der Schweiz auf?

Zwischen Weihnachten und Ende Januar 2026 soll sich Sarah Ferguson in eine Zürcher Luxusklinik zurückgezogen haben. Laut britischen Medien habe ihr Aufenthalt in der Paracelsus Recovery Clinic rund 13'500 Franken pro Tag gekostet.

Der Rückzug folgt auf neue Turbulenzen rund um die Epstein-Affäre und ihren Ex-Mann Prinz Andrew. Seit Monaten wurde die Ex-Royal nicht mehr öffentlich gesehen. Es ist unklar, wo sich Sarah Ferguson momentan genau aufhält. 

Neue Ermittlungen im Fall Epstein aufgenommen

Unterdessen spitzen sich Andrews juristische Probleme weiter zu. Die Metropolitan Police prüft neue Vorwürfe, wonach sein früherer Bekannter Jeffrey Epstein Londoner Flughäfen für mutmasslichen Menschenhandel genutzt haben soll.

Epsteins Privatjet soll junge Frauen unter anderem nach Stansted und Luton geflogen haben. Die Polizeibehörden in Essex und Bedfordshire werten derzeit die entsprechenden Flugprotokolle aus.


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