13.09.2017 - 08:15, blu

Albert: «Ich habe Jahre gebraucht, um darüber hinwegzukommen»

 

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Diese Woche jährt sich der Unfalltod seiner Mutter Gracia Patricia (†52) zum 35. Mal. Fürst Albert erinnert sich an seinen Schock und sagt, wie schlimm es um Schwester Stéphanie stand.

Am 13. September 1982 verunglückte Fürstin Gracia Patricia in einer Haarnadelkurve. Ihr Wagen stürzte über 40 Meter in die Tiefe. Tochter Stéphanie (52), die damals mit im Auto sass, überlebte. Die Fürstin erlag einen Tag später ihren schweren Verletzungen. Albert von Monaco (59) spricht offen über die Wunden, die dieses Drama hinterlassen hat.

Im Interview mit dem US-Talkmaster Graham Bensinger erinnert sich Albert an den Moment, als sein Vater ihm die Hiobsbotschaft vom Unfall mitteilte: «Er sagte, wir müssen runter gehen ins Krankenhaus, weil Mama und Stéphanie einen Unfall gehabt haben. Ich habe darüber nicht wirklich nachgedacht, sondern bin einfach losgegangen. Auch Caroline war dabei. Natürlich war es ein Schockmoment. Du bist dir nicht sicher, was du denken sollst. Natürlich glaubst du, dass das schon wieder wird und es nicht so schlimm ist, wie man denkt. Das waren sehr angespannte und emotionale Stunden.»

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Albert - mittlerweile selbst vierfacher Vater - spricht über den Verlust seiner Mutter.
Bild: Keystone

Die Fürstin hatte Hirnverletzungen, den Brustkorb gequetscht, einen Schlüsselbeinbruch – und fiel ins Koma. Am Tag danach schalteten die Ärzte die Geräte aus. Sein Vater, Fürst Rainier, sei danach nie mehr derselbe gewesen, so Albert. «Es hat mich auch mehrere Jahre gekostet, um darüber hinwegzukommen.» Er sei dank Freunden und der Familie genesen. Besonders schlimm war es für Schwester Stéphanie.  

«Es dauerte sehr lang, bis sie sich davon erholt hatte. Es war eine sehr schmerzhafte Erinnerung. Es dauerte Jahre, bis sie es akzeptieren konnte. Allein, dass sie in dem Auto mit unserer Mutter war und nicht in der Lage war, sie rauszuziehen oder das tragische Ende abzuwenden, war sehr schmerzvoll für sie. Sie war ja selbst verletzt», erklärt Albert. Die damals 17-Jährige war zwischendurch beschuldigt worden, sie habe am Steuer des Unglückswagen gesessen. Ein Vorwurf, den sie vehement von sich wies. Ein Gutachten entlastete die junge Prinzessin.

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