Geheimnis gelüftetKurz vor der Hochzeit eskaliert alles – Kates Entscheidung sorgt für Alarm im Palast
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20.4.2026
Noch ehe sie Prinzessin ist, bricht Kate Middleton mit der Tradition der Royals: Erstmals bei einer solchen Gelegenheit fährt die Braut im Auto statt in der Kutsche zur Kirche.
Bild:Imago
Eigentlich sollte alles perfekt laufen. Doch kurz vor der Traumhochzeit von Prinz William und Kate Middleton bringt eine unerwartete Entscheidung der Braut die Planer ins Schwitzen – ausgerechnet aus Sicherheitsgründen.
Nicolò Forni
20.04.2026, 14:52
20.04.2026, 16:42
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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Kate Middleton verzichtete für ihre Hochzeit 2011 bewusst auf die traditionelle Glaskutsche und entschied sich stattdessen für eine Ankunft per Auto.
Die Wahl des Rolls-Royce Phantom VI der Königin sorgte für Unruhe im Palast, weil dasselbe Fahrzeug kurz zuvor bei Londoner Studentenprotesten attackiert worden war.
Das Fahrzeug wurde rechtzeitig repariert – inklusive massangefertigter Ersatzteile und speziellem Bordeaux-Lack – und die Hochzeit verlief ohne Zwischenfälle.
Prinzessin Diana fuhr darin zur Hochzeit, Queen Elizabeth ebenfalls: Die Glass Coach, die historische Glaskutsche des britischen Königshauses, gilt als royales Traditionsfahrzeug schlechthin. Kate Middleton wollte davon nichts wissen.
Wie der royale Experte Russell Myers in seinem Buch «William und Catherine – die neue Ära der Monarchie» schildert, überraschte die heutige Prinzessin von Wales die Mitarbeitenden des Palasts mit ihrer Entscheidung wenige Wochen vor der Hochzeit.
Kate wünschte sich eine Ankunft per Auto – zeitgemässer, weniger überwältigend. Sie fühle sich in ihrer neuen Rolle noch nicht vollständig angekommen, so Myers, und scheute den grossen symbolischen Auftritt in einem derart imposanten Gefährt.
Die Wahl fiel auf den Rolls-Royce Phantom VI der Königin, ein Fahrzeug von hohem symbolischen Wert, das Elizabeth II. 1977 als Geschenk erhalten hatte. Doch genau damit begann das Problem.
Das falsche Auto zur falschen Zeit
Denn dasselbe Fahrzeug war erst wenige Monate zuvor – im Dezember 2010 – in einen Vorfall verwickelt worden, der die Sicherheitsleute des Palasts noch immer beschäftigte. Bei Studentenprotesten gegen Studiengebührenerhöhungen in London war der Wagen, in dem sich Prinz Charles und Camilla befanden, von einer aufgebrachten Menge mit Farbe und Gegenständen beworfen worden. Ein hinteres Fenster zerbrach.
Die Londoner Metropolitan Police leitete nach dem Vorfall Ermittlungen ein und verschärfte die Sicherheitsmassnahmen. Der Schaden am Fahrzeug war zwar begrenzt, die Reparatur aber alles andere als unkompliziert:
Wie der königliche Equerry Toby Browne gegenüber der BBC erklärte, mussten einzelne Fahrzeugteile als Einzelanfertigungen neu hergestellt werden. Auch der charakteristische Bordeaux-Lack der royalen Fahrzeugflotte musste eigens reproduziert werden.
Am Ende wurde der Rolls-Royce rechtzeitig und ohne sichtbare Mängel wiederhergestellt. Am 29. April 2011 traf Kate Middleton pünktlich und ohne Zwischenfälle in der Westminster Abbey ein. Was die Bilder, die um die Welt gingen, nicht zeigten: die Nervosität hinter den Palastmauern in den Wochen zuvor.
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