«Wir sind getäuscht worden» Sender betrogen – TV-Paar sorgt in Kuppelshow für Eklat

Carlotta Henggeler

27.11.2025

In der Reality-Sendung «Hochzeit auf den ersten Blick» bei Sat.1 täuschte ein Paar Zuschauer*innen und Produzenten. Der Sender reagiert prompt – und setzt ein deutliches Zeichen.

Carlotta Henggeler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • In der Sat.1-Show «Hochzeit auf den ersten Blick» hat ein Paar geschummelt, weil es sich bereits vor den Dreharbeiten über Social Media kennenlernte.
  • Das wurde nachträglich durch Hinweise aus dem Umfeld des Kandidaten Marlon aufgedeckt.
  • Sat.1 reagiert mit Konsequenzen, prüft mögliche Vertragsstrafen und will die Regeln für zukünftige Staffeln nun verschärfen.

Ein ungewöhnliches TV-Experiment entwickelt sich seit Jahren zum echten Quotenhit: Seit 2014 lässt Sat.1 in «Hochzeit auf den ersten Blick» Paare vor den Traualtar treten, die sich vorher noch nie begegnet sind. Laut Expert*innen sollen sie trotzdem perfekt zusammenpassen – und genau das macht den Reiz des Formats aus.

Die erste Begegnung direkt vor dem Altar ist quasi das Herzstück des Formats. Rund 60 frisch verkuppelte Paare haben sich in den bisher zwölf Staffeln vor laufenden Kameras das Jawort gegeben. Doch nun sorgt ein Eklat für Wirbel rund um «Hochzeit auf den ersten Blick» – denn offenbar wurde der Sender massiv getäuscht.

Über Social Media im Vorfeld schon kontaktiert

Michelle und Marlon, die in der ersten Folge der neuen Staffel Ende Oktober vor den Traualtar traten, waren keine Fremden. Wie die «Bild»-Zeitung (Bezahlartikel) berichtet, erfuhr die Braut in spe während der Show-Vorbereitungen zufällig den Vornamen und den Wohnort ihres möglichen Partners.

Sie suchte online nach ihm – und schrieb ihn schliesslich über Social Media an. Bei den Dreharbeiten liessen sich beide nichts anmerken. Doch der Täuschungsversuch flog auf. «Wir sind getäuscht worden», bestätigen die Show-Expert*innen Beate Quinn und Markus Ernst gegenüber der Zeitung.

Wie flog der Betrug auf? 

Doch wie kam alles ans Licht? «Im Nachhinein wurde aus Marlons Umfeld an die Produktion herangetragen, dass es sich bei diesem Paar eben nicht um eine Hochzeit auf den ersten Blick gehandelt hat», sagte eine Produktionsmitarbeiterin der Zeitung.

Nach «Bild»-Informationen werde nun geprüft, ob das Paar Kosten übernehmen muss. Auch die Kandidatenverträge sollen für die nächsten Staffeln überarbeitet werden.


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