Überraschung bei Semino RossiSilbereisens Adventsshow nervt Zuschauer schon nach wenigen Minuten
Sven Ziegler
30.11.2025
Semino Rossi (rechts) beichtete Florian Silbereisen einen früheren Polizeieinsatz.
ZDF
Florian Silbereisen hat am Samstag erneut das «Adventsfest der 100.000 Lichter» eingeläutet – doch schon nach wenigen Minuten hagelte es in den sozialen Medien Kritik. Für einen unerwarteten Moment sorgte später Semino Rossi.
Zum Start in die Adventszeit hat Florian Silbereisen am Samstagabend wieder das «Adventsfest der 100.000 Lichter» präsentiert – und damit wie gewohnt ein grosses Publikum vor den Fernsehern versammelt. Doch die Begeisterung hielt bei vielen ARD-Zuschauern nicht lange an.
Demnach verbreitete sich im Netz bereits nach den ersten Minuten deutliche Kritik. Mehrere Nutzer sprachen von «jedes Jahr derselbe Cringe».
Silbereisen - der Sieg des Mittelmaßes...#Adventsfest
Während online gestöhnt wurde, lieferte die Show im Studio jedoch die gewohnten Schlagermomente. Auf der Bühne traten unter anderem Andrea Berg, Wincent Weiss, die No Angels, Howard Carpendale, Stefanie Hertel, Semino Rossi, Vanessa Mai, Thomas Anders, Helmut Lotti und DJ Ötzi auf. Auch Pianist Lang Lang und das traditionelle Nürnberger Christkind waren Teil des Programms.
Semino Rossi sorgte für Polizeieinsatz
Für einen überraschenden Moment sorgte dann Semino Rossi. Der argentinische Sänger erinnerte sich an sein erstes Weihnachtsfest in Österreich – und an die unerwartete Reaktion der Nachbarn. «Wir haben um elf Uhr getanzt, genau wie in Argentinien. Plötzlich steht die Polizei vor der Tür und sagt: ‹Können Sie bitte die Musik leiser machen?› Ich habe es ehrlich nicht gewusst – es tut mir leid», erzählte Rossi, wie die teleschau schreibt.
Ross Antony brachte wie jedes Jahr humoristische Geschenke auf die Bühne – darunter eine elektronische WC-Bürste und eine Zahnbürste «für Faule». Für Kollegialität sorgte Silbereisen selbst, als er Andy Borg ein geschnitztes Räuchermännchen überreichte, das dem Moderator verblüffend ähnlich sieht. Borg sammelt seit Jahren solche Figuren.
Zum Abschluss der Sendung erreichte das Friedenslicht aus Bethlehem das Studio. Alle Künstler versammelten sich auf der Bühne und sangen gemeinsam «Mitten in der Nacht» von Rolf Zuckowski – ein traditioneller Moment, der im Studio für emotionale Stimmung sorgte, auch wenn die Reaktionen im Netz gleichzeitig ein anderes Bild zeichneten.