«Bergdoktor»-StarSo stellt sich Hans Sigl seinen Ausstieg vor
Carlotta Henggeler
12.1.2026
Hans Sigl hat in einem Podcast verraten, wie er sich sein Aus beim «Bergdoktor» vorstellt.
ZDF/ Erika Hauri
Noch will er nicht ans Aufhören denken – doch für den Fall der Fälle hat Hans Sigl vorgesorgt: Der beliebte «Bergdoktor»-Darsteller gibt in einem Podcast Einblicke in seine Pläne für den möglichen Serienausstieg.
Teleschau
12.01.2026, 12:59
Carlotta Henggeler
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Hans Sigl hat in einem Podcast verraten, dass er sich einen Ausstieg aus der Serie «Der Bergdoktor» mit einer Rückkehr seines Charakters in den Zug – wie in Folge 1 – gut vorstellen kann.
Für ihn wäre ein freiwilliger Abschied seines Charakters aus Ellmau ein würdigeres Ende als ein Serientod.
Sigl verspürt weiterhin Lust auf die Rolle, interessiert sich aber auch für neue Projekte wie eine eigene Late-Night-Show.
«Die Geschichte könnte man im Prinzip so lange erzählen, wie die Leute diesen Mann, der immer grauer wird, im Fernsehen sehen wollen», scherzt Hans Sigl.
2008 übernahm der 56-Jährige die Rolle des legendären Dr. Martin Gruber – und ist der beliebten ZDF-Serie «Der Bergdoktor» seitdem treu geblieben.
Wie es aussehen würde, wenn er die Serie irgendwann mal verlassen würde, und welchen Job im TV er sich sonst noch vorstellen könnte, hat der Österreicher im Podcast «SWR1 Leute» Moderator Jens Wolters verraten.
Auch, wenn Sigl aktuell noch nicht daran denkt, seine Rolle als Dr. Gruber abzulegen, hätte er für sein Serien-Aus eine Wunschvorstellung: «Mein Bild ist ganz klar, ich wüsste, wie ich das inszenieren würde.» So würde Martin Gruber «aufgrund einer Geschichte, die noch zu finden wäre», beschliessen, Ellmau wieder zu verlassen. «Er würde in meiner Version genauso in den Zug einsteigen, wie er in Folge 1 ausgestiegen ist», erklärt Sigl und betont: «Das muss so sein, dann wäre die Klammer perfekt.»
Seinen Charakter einfach sterben zu lassen, fände er als Lösung «nicht schick». Dass Martin Gruber Ellmau aus eigenen Stücken wieder verlässt, wäre dagegen ein «angemessenes Ende»: «Dass er wieder seines Weges zieht und dann eine Phase seines Lebens da in seiner Heimat verbracht hat.»
Sigl ist parat für eigene Late-Night-Show
Podcast-Host Jens Wolters möchte wissen, wie Sigl spüre, «ob er noch für die Rolle brennt, oder nicht». Sigl erklärt, er merke dies «beim Gucken».
So schaue er sich die neuen Folgen stets linear im Fernsehen an – und zwar im Stehen. «Wenn ich es mir nicht mehr anschauen würde und sagen würde ‹Dann schreibt mir mal, wie die Quote war›, dann wäre ich glaube ich am falschen Platz.»
Auch, was neue Drehbücher angehe, verspüre er immer noch eine «Einlassungslust» und lese sie sofort, sobald sie ihm vorgelegt würden. Würde er diese Lust nicht mehr verspüren, wäre dies «Stufe 2». Sollte es einmal so weit kommen, vermutet Sigl, dass er bereits vorher «Anzeichen» bemerken würde, dass es Zeit sei aufzuhören.
An weiteren Ideen und Wünschen rund um die Arbeit mangelt es dem gebürtigen Österreicher nicht. «Ich würde gerne mal Theaterregie führen», erklärt er. Auch bei einem Film Regie zu führen, könne er sich vorstellen.
Ein anderer grosser Wunsch des 56-Jährigen: «Wozu ich tatsächlich Lust hätte, und das eigentlich schon immer, ich hätte gerne eine Late-Night-Show», gesteht Sigl.
Er spreche gerne mit Menschen und trage ein «gewisses Show-Gen» in sich: «Harald Schmidt hat das super gemacht», betont Sigl und erklärt, er verstehe nicht, warum es bis heute – abgesehen von Jan Böhmermanns «ZDF Magazin Royale» und Klaas Heufer Umlaufs Show «Late Night Berlin» – keine regelmässige, monatliche Late-Night-Show mit tollen Gästen gebe, in der «man sich empathisch miteinander unterhält, über die Themen dieser Welt.» Sigl stellt klar: «Ich wäre ready.»
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