Verurteilt wegen Betrugs Starkoch Alfons Schuhbeck bleibt wegen Krebs auf freiem Fuss

Lea Oetiker

11.12.2025

Seine früheren Firmen schulden Gläubigern 27 Millionen Euro.
Seine früheren Firmen schulden Gläubigern 27 Millionen Euro.
Peter Kneffel/dpa

Starkoch Alfons Schuhbeck bleibt vorerst auf freiem Fuss: Wegen seiner Krebserkrankung hat die Staatsanwaltschaft München I die Haftunterbrechung bis März verlängert.

Lea Oetiker

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  • Die Haftunterbrechung für Alfons Schuhbeck zur Behandlung von dessen Krebserkrankung gilt bis am 10. März.
  • Die Therapie ist im Gefängnis nicht möglich.
  • Der 76-Jährige sitzt wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung, seine Firmen haben 27 Millionen Euro Schulden.

Die Staatsanwaltschaft München I hat die Haftunterbrechung für den verurteilten Starkoch Alfons Schuhbeck (76) bis mindestens am 10. März 2026 verlängert. Grund sei, dass seine notwendige medizinische Behandlung in der Justizvollzugsanstalt derzeit nicht gewährleistet werden könne, teilte eine Sprecherin der Behörde «t-online» mit. Schuhbeck leidet an Krebs.

Der Gastronom war im Juli 2025 vom Landgericht München I zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt worden – unter anderem wegen Insolvenzverschleppung, Betrugs und vorsätzlichen Bankrotts. In das Urteil floss auch eine frühere Verurteilung wegen Steuerhinterziehung ein. Schuhbeck entschuldigte sich öffentlich: «Das wird mich für den Rest meines Lebens belasten und tut mir sehr leid.»

Nach Angaben des Insolvenzverwalters Max Liebig haben Schuhbecks frühere Unternehmen Schulden in Höhe von rund 27 Millionen Euro. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die Gläubiger nur einen kleinen Teil ihrer Forderungen beglichen bekommen.

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