«Fast gestorben»«Tatort»-Star erzählt von Horrormoment
Bruno Bötschi
13.11.2025
Die Schauspieler Axel Prahl (Kommissar Frank Thiel, links) und Jan Josef Liefers (Professor Karl-Friedrich Boerne) posieren bei den Dreharbeiten zu einer «Tatort»-Folge. (Archivbild)
Bild:sda
In der ARD-Sendung «Brisant» sprach «Tatort»-Star Axel Prahl spricht über ein Erlebnis, das ihn bis heute verfolgt: Als Kind trieb er auf einer Luftmatratze weit aufs Meer hinaus - und überlebte nur knapp.
Teleschau
13.11.2025, 14:44
13.11.2025, 15:01
Bruno Bötschi
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Der deutsche Schauspieler Axel Prahl spricht über ein Ereignis, das tödlich hätte enden können.
Prahl hat in seiner Rolle als «Tatort»-Hauptkommissar Frank Thiel häufig mit gefährlichen Situationen zu kämpfen. Doch auch privat gab es ein Ereignis, das ihn bis heute nicht loslässt.
In der ARD-Sendung «Brisant» erinnert sich der 65-Jährige an einen Vorfall aus seiner Kindheit.
«Tatort»-Kommissar Axel Prahl ist bekannt dafür, in seiner Rolle als Frank Thiel auch mal Kopf und Kragen zu riskieren. Doch was viele nicht wissen: Auch im echten Leben hat der Schauspieler eine Situation erlebt, die ihn beinahe das Leben gekostet hätte.
In der ARD-Sendung «Brisant» sprach der 65-Jährige mit Moderatorin Kamilla Senjo über eine Kindheitserinnerung, die ihm bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Damals, erzählte Prahl, sei er «fast gestorben».
Er könne sich nicht mehr genau erinnern, wie alt er war – vielleicht zehn oder zwölf, sagte Prahl im Gespräch.
An einem Sommertag habe er sich auf eine Luftmatratze gelegt und liess sich entspannt treiben lassen. Was harmlos begann, endete fast tragisch. Die Strömung zog ihn unbemerkt immer weiter hinaus aufs offene Meer.
Axel Prahl hat nach dem Vorfall «alles geschlottert»
Erst als die Matratze langsam Luft verlor, sei er wieder aufgewacht, erinnert sich Prahl. Er habe erst dann gesehen, wie weit er abgetrieben war. Die Menschen am Strand hätten nur noch «klitzeklein» gewirkt. Er hätte Panik bekommen, sei losgepaddelt, bis er schliesslich – «mit allerletzter Kraft und wackeligen Knien» – wieder festen Boden unter den Füssen hatte.
«Mir hatte alles geschlottert», erinnert er sich. Selbst sein Kinn sei noch «am Bibbern» gewesen. «Das war wirklich Todesangst», sagt der Schauspieler rückblickend.
Trotz des Schreckmoments hat Prahl das Meer nicht gemieden. «Ich geh nach wie vor immer wieder gerne ins Wasser und geh auch schwimmen», betont er. Schliesslich sei er «am Meer gross geworden» – das Wasser trage man dann irgendwie in sich.
«Da habe ich einen furchtbaren Nazischergen gespielt»
Aktuell gönnt sich der Schauspieler etwas Ruhe. Nach den letzten Dreharbeiten habe seine Stimme gelitten: «Da habe ich einen ganz furchtbaren Nazischergen gespielt, der wahnsinnig viel rumschreien musste.» Inzwischen sei er aber auf dem Weg der Besserung.
Und noch ein Geständnis legte Prahl ab: Obwohl er als Kommissar bald 25 Jahre ermittelt, ist ihm der Publikumszuspruch immer noch nicht ganz geheuer.
Auf die Frage von «Brisant»-Moderatorin Senjo, wie er denn mit Zuschauerzahlen von bis zu 14 Millionen pro «Tatort» umgehe, gab Prahl offen zu: «Wenn ich mir diese Zahlen vergegenwärtige, dann krieg' ich immer ein bisschen Angst.»
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