«Habe mich selbst nicht gekannt»Jetzt erklärt Thomas Gottschalk seinen wirren Bambi-Auftritt
Sven Ziegler
14.11.2025
Mit seinem Auftritt sorgte Gottschalk für Irritationen.
Peter Kneffel/dpa
Thomas Gottschalk hat mit einer fahrigen, stellenweise verwirrten Rede bei der Bambi-Verleihung für Aufsehen gesorgt. Nun schildert der Entertainer, warum er selbst den Überblick verlor – und wie es zum umstrittenen Cher-Satz kam.
Redaktion blue News
14.11.2025, 16:16
14.11.2025, 19:17
Sven Ziegler
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Thomas Gottschalk wirkte bei seiner Bambi-Rede ungewohnt fahrig und desorientiert.
Der Moderator erklärt, er habe ein «Blackout» gehabt und sich selbst nicht wiedererkannt.
Eine Begegnung mit Cher und eine Verwechslung hinter der Bühne hätten ihn völlig aus dem Konzept gebracht.
Thomas Gottschalk hat nach seinem viel diskutierten Auftritt bei der Bambi-Gala Stellung bezogen. Der 75-jährige Moderator war am Donnerstagabend auf der Bühne offensichtlich aus dem Konzept geraten, verhaspelte sich mehrfach und lieferte Anekdoten, die beim Publikum Irritation auslösten. Besonders ein Satz sorgte für Buh-Rufe: Cher sei «die einzige Frau, die ich mein Leben lang ernst genommen habe».
Gegenüber der «Bild» zeigt sich Gottschalk nun selbstkritisch. Er habe sich «so nicht gekannt» und sei von seinem eigenen Verhalten regelrecht erschrocken. Den Aussetzer führt er auf eine Verwirrung hinter der Bühne zurück.
Dort traf er zunächst die echte Cher – nur um kurz darauf auf der Bühne eine künstliche Cher-Inszenierung zu sehen. «Ich dachte, hä, wollt ihr mich verar***en?», sagt Gottschalk. Dieser Moment habe ihn komplett durcheinandergebracht.
Keine Sorgen um Gesundheit
Der Moderator war sogar kurz überzeugt, in eine Falle der Sendung «Verstehen Sie Spass?» geraten zu sein. «Ich wusste nicht mehr, wo ich bin und was ich hier machen soll», erklärt er offen.
Sorgen um seine Gesundheit weist Gottschalk zurück. Er sei «gesund und munter», betont aber, dass ihm der Auftritt unangenehm sei. Cher kenne er seit Jahren aus der gemeinsamen Zeit als Nachbarn in Malibu – umso mehr bedaure er, dass seine Bemerkungen auf der Bühne missverständlich wirkten.
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