«GNTM»

Bitches, Berlin, Bill Kaulitz – die neue Staffel ist ein Muss

Von Lukas Rüttimann

4.2.2021

«GNTM»-Chefin Heidi Klum und ihre neuen «Meeeedchen» – auf eine neue Runde.
«GNTM»-Chefin Heidi Klum und ihre neuen «Meeeedchen» – auf eine neue Runde.
ProSieben

Schon wieder «Germany’s Next Topmodel»? Ja – und auch in Corona-Zeiten gibt es gute Gründe, sich die Klum-Show auf ProSieben anzutun. Hier sagen wir, warum.

1. Zu Hause ist es am schönsten

Normalerweise geht’s für die Nachwuchsmodels weit weg an exotische Shooting-Locations. Diesmal jedoch wurde «GNTM» in Berlin gedreht, Corona lässt nichts anderes zu. Aber: Die deutsche Hauptstadt mit ihrem Grossstadt-Flair eignet sich hervorragend als Background für Reality-Formate, aktuell zu sehen in der neuen «Bachelor»-Staffel auf RTL. Zu Hause ist es eben doch am schönsten – aber wem soll man das in Pandemie-Zeiten noch gross erklären?

2. Krieg der Bitches ist vorprogrammiert

«Die 31 Models könnten unterschiedlicher nicht sein, und jede bringt ihre eigene Geschichte mit», heisst es zu den neuen Kandidatinnen bei ProSieben. Übersetzt in Reality-TV-Sprache bedeutet das: Der Zickenkrieg ist auch dieses Jahr vorprogrammiert. Immerhin verspricht Kandidatin Nana auf der Homepage: «Ich sehe mich eher so als Boss-Bitch», während Franzi aus Nürnberg sagt: «Ich bin eher so die Metal-Bitch». Es kann also nichts schiefgehen.

Und hier sind die aktuellen Kandidatinnen zu finden.

3. Leni, Thierry, Bill – und Otto

Das Konzept mit den Gastjuroren hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Gleich zum Auftakt sitzt Fashion-Ikone Thierry Mugler neben Heidi. Spannend dürfte es werden, wenn die Model-Mama ihr Privatleben auffährt: Tochter Leni wurde am Set gesichtet, ebenso Klums Schwager Bill Kaulitz. Zudem wird die ostfriesische Komiker-Legende Otto Waalkes als Juror auftreten. Humor in «Germany’s Next Topmodel»? Das wäre tatsächlich etwas Neues.

4. Harmloses Model-Mobbing

Im Vergleich zu anderen Reality-Formaten werden die Grenzen der Menschenwürde bei «GNTM» eher selten strapaziert. Das mag zwar manchmal etwas langweilig sein. Aber nach den menschlichen Abgründen, die man als Zuschauer zuletzt in Formaten wie «Promis unter Palmen» oder «Das Sommerhaus der Stars» zu sehen bekam, wirkt das bisschen Mädchen-Mobbing in «Germany’s Next Topmodel» fast schon wohltuend harmlos.

5. Diversity Rules

Kurvig, klein, jung, alt, mit Migrationshintergrund, mit Behinderung – die 16. Staffel von «Germany’s Next Topmodel» wird so divers wie nie. Kein Zufall, denn die Chefin hat Diversity zur obersten Maxime erklärt: «In diesem Jahr habe ich die Mindestgrösse und die Altersbeschränkung einfach gestrichen», so Heidi Klum im Vorfeld. Ob die Diversity auch bei ihren Models für eine tolerante Stimmung sorgen wird, steht auf einem anderen Blatt.

6. Heidi wird älter – und schöner

Mit ihrem Piepstimmchen und dem Gerede von ihren «Meeedchen» kann Heidi Klum ganz schön nerven. Aber: Auch ein Topmodel wird älter, und bei Klum hat das unter anderem dazu geführt, dass die Deutsche inzwischen viel entspannter auftritt als zu Beginn von «GNTM». Und – fantastisch aussehen tut die 47-Jährige nach wie vor.

7. Es ist Corona

Normalerweise hat man ja Besseres zu tun, als an einem Donnerstagabend eine mehrstündige Model-Show mit den ewig gleichen Dramen und dem intellektuellen Anspruch eines Donald-Duck-Hefts zu schauen. Aber – es ist Corona. Man muss ohnehin zu Hause die Zeit totschlagen. Warum nicht mit «Germany’s Next Topmodel»? Ein bisschen Eskapismus hat noch nie geschadet. In diesem Sinne: Viel Spass mit der neuen Staffel «GNTM».

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