KinoFilmfestival Freiburg macht die Vielfalt der Blicke sichtbar
SDA
20.3.2025 - 20:20
Thierry Jobin, der künstlerische Diretor des Fetsivals, lobte den Anlass als Ort der Begegnungen. (Archivbild)
Keystone
Mit einer Eröffnungszeremonie ganz im Zeichen des Film noir hat am Donnerstag die 39. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF) begonnen. Die Sektion Genrekino des Festivals steht dieses Jahr unter dem Motto «Morde und Mysterien».
Keystone-SDA
20.03.2025, 20:20
SDA
Auf einer im Stile eines Kriminalfilms ausstaffierten Bühne stellte Moderatorin Julia Roos nach Art einer Kriminalpolizistin das «Ermittlungsbild» zur diesjährigen Ausgabe vor.
Das Dekor stand im Kontrast zur fröhlichen und freundlichen Stimmung bei der Eröffnung. In einer Zeit, in der Egoismus und Ignoranz Türen verschlössen, öffne das FIFF seine Leinwände für die menschliche Gemeinschaft, die Vielfalt der Blicke und die reine Schönheit, sagte der Präsident des Trägervereins des Festivals, Mathieu Fleury.
Das diesjährige Filmfestival Freiburg dauert vom 21. bis zum 30. März. Während der neun Festivaltage werden 108 Filme aus 52 Ländern gezeigt, darunter 17 Welt- und 42 Schweizer Premieren.
Thematische Klammer ist dabei die Suche nach Freiheit. Den Auftakt und den Schluss macht je ein Dokumentarfilm über Afghanistan. Eröffnet wird das Festival mit «Champions of the Golden Valley», einem Film über den Traum von Skifahrern in den Bergen eines Landes, das vor dem Zusammenbrauch steht.
Der Schlussfilm «Bread & Roses» rückt Widerstandskämpferinnen in den Fokus, deren Rechte die Taliban mit Füssen treten.
Zwar zeigten viele Filme am FIFF dieses Jahr eine Menschlichkeit, die in Brutalität umschlage, sagte Thierry Jobin, der künstlerische Leiter des Festivals. Das Festival selbst bleibe aber eine Plattform für Begegnungen, die das Leben im positiven Sinne veränderten.
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