Kino-Kritik

«Hexen, hexen» verzaubert mit schaurig böser Anne Hathaway

Von Carlotta Henggeler

29.10.2020

In «Hexen, hexen» will Anne Hathaway als Hexenmeisterin die Welt erobern und von lauten Kindern befreien. Leicht bekömmliches Abenteuerkino mit einer meisterhaften Zauberin.

Ein neuer Abenteuerfilm von «Zurück in die Zukunft»-Regisseur Robert Zemeckis macht schon gwunderig. Und Anne Hathaway spielt eine der Hauptrollen, das sind schon mal zwei triftige Gründe, sich den Streifen im Kino anzuschauen. Spätestens seit Hathaways Auftritt in «Der Teufel trägt Prada» gehöre ich zu ihrem Fan-Club.

Die Story

Die Neuverfilmung von Roald Dahls «Hexen, hexen»-Story aus den 1990er-Jahren erzählt die schwarzhumorige Geschichte des jungen Waisenjungen Bruno, der Ende 1967 zu seiner liebevollen Oma in die ländliche Stadt Demopolis in Alabama zieht.

Als der Junge und seine Oma auf einige trügerisch glamouröse, aber durch und durch teuflische Hexen treffen, verfrachtet diese Bruno in ein luxuriöses Hotel weit weg. Sie kommen aber genau zur selben Zeit an, zu der die Hoch-Grossmeisterhexe der Welt (Hathaway) ihre Weggefährtinnen aus allen Teilen des Erdballs – unter falscher Identität – versammelt hat, um ihre Pläne zu verwirklichen. Sie wollen die Welt beherrschen.

Top oder Flop?

Der Film ist leichtes Fantasy-Abenteuer mit Top-Besetzung. Ideal, um in der aktuellen Situation abzuschalten und in eine surreal-verhexte Welt einzutauchen. Anne Hathaway spielt die Rolle der Guru-Zauberin fabelhaft. Coole Special-Effects.

Der Cast

Mit Anne Hathaway («Les Misérables»), Octavia Spencer, («Hidden Figures»), Stanley Tucci («Conspiracy») und Chris Rock («Top Five»).

«Hexen, hexen» läuft in den Kinos.

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