Das Wiederkäuen einer alten Leier kommt manchmal gut

Von Fabian Tschamper

11.1.2022

In den 1990ern feierte Will Smith den ersten grossen Schauspiel-Erfolg mit «The Fresh Prince of Bel-Air». Für die Neuauflage erhält die Serie ein frisches Konzept: Anstatt Comedy wartet nun ein Drama. Geht das gut?

Von Fabian Tschamper

11.1.2022

Wackelnde Wände, überrissenes Schauspiel und unvergleichlicher Charme: So lässt sich die Sitcom «The Fresh Prince of Bel-Air» beschreiben. Der Erfolg ist zu grossen Teilen dem Hauptdarsteller zu verdanken. Will Smith brachte die richtige Prise Charme, Coolness und Witz, um dieser Comedy Leben einzuhauchen.

Ein Reboot dieser Hit-Serie war darum wohl nur eine Frage der Zeit.

Nun – 26 Jahre später – kommt die Neuauflage unter dem schlichten Namen «Bel-Air». Um der Thematik eines Teenagers, der aus dem Ghetto zu seinem wohlhabenden Onkel geschickt wird, gerecht zu werden, haben sich die Macher diesmal allerdings für ein Drama entschieden. Der Junge aus Philadelphia wird nicht nur von seiner Mutter nach Bel-Air geschickt, in Rückblenden scheint der neue Will auch einige Verbrechen begangen und sonstige Schwierigkeiten mit dem Gesetz gehabt zu haben.

Die Serie startet am 13. Februar 2022 auf dem amerikanischen Streaming-Service «Peacock», der hauseigenen Plattform von NBC. In der Schweiz ist der Dienst nicht verfügbar, allerdings dürfte «Bel-Air» mittelfristig bei «Sky» landen.

Von Comedy zu Drama: Kann das funktionieren? Es bleibt abzuwarten. In der Vergangenheit konnten diverse Reboots grosse Erfolge feiern – manchmal muss schlicht mehr Zeit vergehen.

Will Smith hat den Trailer zu «Bel-Air» übrigens gleich auf seinen eigenen Kanälen verbreitet.