AusstellungSchätze aus dem Genfer Petit Palais in der Fondation de l'Hermitage
nt, sda
22.1.2025 - 18:51
"Le cri des opprimés ou La Liberatrice" (1909; dt: Der Schrei der Unterdrückten oder die Befreierin) heisst ein Gemälde des Künstlers Theophile-Alexandre Steinlen. Zu sehen ist es in der Fondation de l'Hermitage in Lausanne in der Ausstellung "Kunstschätze aus dem Genfer Petit Palais".
Keystone
Die Fondation de l'Hermitage in Lausanne zeigt Gemälde aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie entstammen einer originellen Privatsammlung, die in Genf beheimatet ist. Zu sehen sind bekannte und weniger bekannte Künstler – und vor allem Künstlerinnen.
Keystone-SDA, nt, sda
22.01.2025, 18:51
SDA
Der aus Tunesien stammende Industrielle und Sammler Oscar Ghez (1905-1998) hat seit den 1950er Jahren Kunstwerke grosser Meister, wie Édouard Manet oder Auguste Renoir zusammengetragen. Daneben nahm er weniger bekannte Maler, wie Gustave Caillebotte, Charles Angrand oder Maximilien Luce in seine Sammlung auf.
Als Nonkonformist zeigte er sich aber besonders dadurch, dass er Künstlerinnen in seine Sammlung aufnahm, die damals noch nicht anerkannt waren: Marie Bracquemond, Suzanne Valadon, María Blanchard, Nathalie Kraemer, Jeanne Hébuterne und Tamara de Lempicka. Deren künstlerische Tätigkeit wurde seither erst nach und nach entdeckt.
Diese Sammlung wurde ab 1968 im Petit Palais, einem Privathaus am Rande der Genfer Altstadt, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahr 2000, zwei Jahre nach dem Tod des Sammlers, wurde die Institution für die Öffentlichkeit geschlossen. Seither sind die Werke nur noch an Sonderausstellungen oder auf Sammlungstourneen ausserhalb der Schweiz zu sehen.
Die Fondation de l’Hermitage in Lausanne bietet nun die Gelegenheit, 136 Meisterwerke aus dieser Sammlung wieder oder neu zu entdecken. Insgesamt umfasst die Sammlung von Oscar Ghez mehrere tausend Gemälde, sagte Sylvie Wuhrmann, Direktorin der Fondation de l'Hermitage, am Mittwoch vor den Medien. Die Ausstellung ist gegliedert nach den grossen künstlerischen Strömungen.
Steinlen im Zentrum
Fast wie in «einer Ausstellung in der Ausstellung» stellt die Hermitage den Lausanner Théophile-Alexandre Steinlen in den Mittelpunkt: «Oscar Ghez hatte eine Leidenschaft für diesen Künstler entwickelt und nicht weniger als 630 Gemälde, Stiche und Zeichnungen von ihm gekauft», sagte Wuhrmann.
Die Stiftung zeigt 47 Werke, die sich den Lieblingsthemen des Künstlers widmen. Steinlen lebte ab 1881 am Montmartre in Paris. Von ihm stammt das Plakat «La Tournée du Chat Noir», das er für das Kabarett Chat Noir am Montmartre entworfen hatte.
Obwohl der Ruf von Steinlen auf dem Katzenmotiv gründet, lagen ihm soziale Themen besonders am Herzen. Seine Zeichnungen, Druckgrafiken und Gemälde zeigen das harte Leben der Arbeiter und die erbärmlichen Bedingungen von Prostituierten und Landstreichern seiner Zeit. Zudem prangerte der Pazifist Steinlen die Schrecken des Ersten Weltkriegs an.
Die Ausstellung «Kunstschätze aus dem Genfer Petit Palais» ist in der Fondation de l'Hermitage in Lausanne von 24. Januar bis zum 1. Juni zu sehen.
Francine Jordi: «Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben»
Sängerin Francine Jordi war zu Gast bei Claudia Lässer. In der Talksendung «Lässer» empfängt die Moderatorin Persönlichkeiten aus den Bereichen Entertainment, Sport, Wirtschaft und Politik.
03.09.2021
Susanne Kunz: Neue Projekte und neue Wünsche
Susanne Kunz hat uns als Moderatorin jahrelang mit ihrer spontanen, authentischen und humorvollen Art den Wochenstart mit ihrer Sendung «1 gegen 100» versüsst. Ende 2019 hat sie sich vom Fernsehen verabschiedet, um Neues auszuprobieren und sich auf ihre Leidenschaft - das Schauspielern - zu konzentrieren. Mit Claudia Lässer spricht Susanne Kunz unter anderem über die Pandemie und welche Herausforderungen und Chancen sie mit sich brachte.
08.07.2021
Nina Burri: Frisch verliebt in die Zukunft
Nina Burri kann sich verdrehen und verbiegen wie keine andere. Sie ist international bekannt und trat schon auf vielen grossen Bühnen dieser Welt auf. Mit Claudia Lässer spricht «die Schlagenfrau» über das Thema «MeToo» und erzählt von ihren unglaublichen Erfahrungen. Zudem verrät Nina Burri ihre Zukunftspläne und dass sie neu verliebt ist.
14.07.2021
Francine Jordi: «Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben»