VermischtesTheater Basel mit «Glasmenagerie» am Berliner Theatertreffen
SDA
14.1.2026 - 10:25
Szenenbild aus der Basler Inszenierung von Tennessee Williams "Die Glasmenagerie".
Keystone
Das Theater Basel und das Schauspielhaus Zürich sind ans Berliner Theatertreffen eingeladen worden. Sie werden mit je einer der «zehn bemerkenswertesten Inszenierungen» der deutschsprachigen Schauspielsaison in die deutsche Hauptstadt reisen.
Keystone-SDA
14.01.2026, 10:25
SDA
Ausgewählt wurden die Basler Inszenierung von Tennessee Williams «Die Glasmenagerie» und die Zürcher Dramatisierung von «Il Gattopardo», von Giuseppe Tomasi di Lampedusa, wie die Berliner Festspiele am Dienstagabend mitteilten.
Die Jury bezeichnete die Basler Aufführung von Tennessee Williams «Die Glasmenagerie» als «eine leise, zeichenstarke, berührende Arbeit». Die Inszenierung der britischen Regisseurin Jaz Woodcock-Steward komme mit einem sehr gegenwärtigen Drive auf die Bühne, ohne den Text, der in den späten 1930-Jahren spielt, zu zerbrechen.
Die Zürcher Dramatisierung von Giuseppe Tomasi di Lampedusas «Il Gattopardo» durch Pinar Karabulut und Hannah Schünemann wird als selten gewordenes prunkvolles Theaterereignis gelobt. Die Opulenz der Räume wie der Kostüme und das meist ungebrochen psychologische Spiel des Ensembles würden das Publikum tief in das 19. Jahrhundert hineinziehen, heisst es in der Begründung der Jury.
Des Weiteren zum Theatertreffen eingeladen sind:
«A Year without Summer», eine Bühnenproduktion von Florentina Holzinger, Volksbühne Berlin in Koproduktion mit diversen Festivals.
«Der Hauptmann von Köpenick», ein deutsches Märchen von Carl Zuckmayer, Regie und Bühne: Sebastian Hartmann, Staatstheater Cottbus.
«Die Welt im Rücken», von Thomas Melle, Regie: Lucia Bihler, Schauspiel Stuttgart.
«Fräulein Else», frei nach Arthur Schnitzler, von Leonie Böhm und Julia Riedler, Regie: Böhm, Volkstheater Wien.
«Mephisto», nach dem Roman von Klaus Mann, Regie: Jette Steckel, Münchner Kammerspiele.
«Serotonin», nach dem Roman von Michel Houellebecq, Theaterfassung von Sebastian Hartmann, Hans Otto Theater, Potsdam.
«Three Times Left is Right», von Julian Hetzel, eine Produktion von Studio Julian Hetzel in Koproduktion unter anderem mit den Wiener Festwochen und dem Schauspiel Leipzig.
«Wallenstein», ein Schlachtfest in sieben Gängen, nach Friedrich Schiller, Regie: Jan-Christoph Gockel, Münchner Kammerspiele.
Das Berliner Theatertreffen findet vom 1. bis 17. Mai statt.
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