Bekannt als «Dr. Pimple Popper»TV-Star erleidet Schlaganfall während Dreh
Lea Oetiker
16.4.2026
Sandra Lee ist Dermatologin und auch bekannt unter dem Namen «Dr. Pimple Popper
IMAGO/ZUMA Press
Die US-Dermatologin Sandra Lee, bekannt als «Dr. Pimple Popper», erlitt im November 2025 während Dreharbeiten einen Schlaganfall. Nun spricht sie erstmals darüber.
Sara Matasci
16.04.2026, 20:22
16.04.2026, 20:25
Lea Oetiker
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Die US-Dermatologin Sandra Lee, bekannt als «Dr. Pimple Popper», erlitt im November 2025 während Dreharbeiten einen Schlaganfall.
Die Produktion ihrer Show musste daraufhin für Monate pausieren.
Nach intensiver Therapie ist sie fast genesen und sagt, das Erlebnis habe ihr gezeigt, wie wertvoll das Leben ist.
Sandra Lee ist in den USA ein bekanntes TV-Gesicht – hierzulande kennt man sie eher unter ihrem Spitznamen: «Dr. Pimple Popper». So nennt sich die Dermatologin auch auf Instagram, und unter diesem Titel läuft ihre erfolgreiche Fernsehsendung. Wie der Name verrät, behandelt sie darin Hautprobleme aller Art: von Akne bis zu komplexen Erkrankungen.
Nun hat Lee gegenüber dem Magazin «People» ein ernstes Gesundheitsproblem öffentlich gemacht: Während der Dreharbeiten zu neuen Folgen erlitt sie einen Schlaganfall. Die Produktion musste daraufhin für fünf Monate pausieren.
Schwierigkeiten beim Sprechen und Laufen
Der Vorfall ereignete sich am 20. November 2025. Während einer Behandlung in ihrer Praxis in Upland, Kalifornien, spürte Sandra Lee plötzlich, dass etwas nicht stimmte. «Ich bekam eine Art Hitzewallung, ich fühlte mich nicht mehr wie ich selbst», erzählt sie dem Magazin.
Zuhause verschlimmerten sich die Symptome: Hinzu kamen starke Schmerzen im Bein, die der 55-Jährigen selbst das Hinuntergehen der Treppe erschwerten. Am nächsten Tag traten auch Sprachprobleme auf. «Ich dachte: ‹Oh Gott, habe ich gerade einen Schlaganfall?›», erinnerte sie sich.
Eine Magnetresonanztomografie bestätigte schliesslich den Verdacht: ein ischämischer Schlaganfall, bei dem die Blutzufuhr zum Gehirn gestört wird. Lee musste anschliessend eine medikamentöse Behandlung sowie intensive Physiotherapie absolvieren, um Beweglichkeit und Koordination zurückzugewinnen.
«Bin fast wieder die Alte»
Rückblickend räumt die Ärztin ein, einige Warnsignale übersehen zu haben. Darunter jene, die ihren Blutdruck und Cholesterinspiegel betrafen und nicht ausreichend kontrolliert wurden.
Zusätzlich habe der Stress durch die Arbeit mit Patienten und das Engagement in einer Fernsehsendung ihren Zustand verschärft. «Sich zu öffnen ist sehr belastend. Gerade als Chirurgin will man immer zeigen, dass man stark ist», sagt sie.
Trotz medizinischer Behandlung sind die Beschwerden bis heute nicht ganz verschwunden. Lee bemerkt weiterhin leichte Schwierigkeiten bei der Aussprache und eine Schwäche auf der linken Körperseite. «Ich merke, dass ich nicht mehr ganz so spreche wie früher», gesteht die Dermatologin,.
Ihr Optimismus jedoch ist ungebrochen: «Ich bin fast wieder die Alte. Das, was passiert ist, hat mir wirklich gezeigt, wie kostbar das Leben ist», sagt sie abschliessend.
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