TV-Star Pierre M. Krause verlor nach Krebserkrankung seine «besten Freunde»
Pierre M. Krause spricht in der aktuellen Folge seiner TV-Sendung «Kurzstrecke» so offen wie noch nie über die Folgen seiner Krebserkrankung. Dabei offenbart er, dass er während der Zeit im Spital einige seiner «besten Freunde» verloren habe.
07.05.2026
Pierre M. Krause spricht in der aktuellen Folge seiner TV-Sendung «Kurzstrecke» so offen wie noch nie über die Folgen seiner Krebserkrankung. Dabei offenbart er, dass er während der Zeit im Spital einige seiner «besten Freunde» verloren habe.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Monatelang kämpfte der deutsche TV-Moderator Pierre M. Krause gegen einen bösartigen Tumor.
- Dabei sind seinen Worten zufolge auch Freundschaften zu Bruch gegangen. Das erzählt der 49-Jährige in der neusten Folge seiner TV-Sendung «Kurzstrecke mit Pierre M. Krause».
- Krauses Gast, der Komiker Tommi Schmitt, spricht danach die Unsicherheit vieler Menschen im Umgang mit schwer kranken Angehörigen an: «Man fragt sich ja manchmal: Wie verhält man sich richtig?»
Moderator Pierre M. Krause trifft in der neuen Folge von seiner TV-Sendung «Kurzstrecke» Komiker und «Gemischtes Hack»-Podcaster Tommi Schmitt in dessen Heimatstadt Detmold.
Die beiden Männer spazieren durch die Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen, essen Pommes – und landen im Verlaufe ihres Gespräches bei den wirklich persönlichen Themen.
Ein halbes Jahr lang kämpfte Pierre M. Krause im Spital und in der Reha-Klinik gegen eine Krebserkrankung. Ein Jahr war der Moderator deswegen vom Bildschirm verschwunden.
Gegen Ende des Gespräches spricht Tommi Schmitt über die Unsicherheit, die viele Menschen im Umgang mit schwer kranken Freundinnen oder Freunden empfinden.
Krause: «Nicht böse, aber enttäuscht»
Der Komiker und Podcaster erzählt, er habe vor rund einem halben Jahr von der Erkrankung von Pierre M. Krause erfahren. Zunächst habe er nicht gewusst, wie er damit umgehen solle. Dann entschied sich Schmitt, Krause eine Message zu schreiben.
Umso erleichterter sei er gewesen, als dieser kurz danach geantwortet habe – und er zudem erfahren habe, dass es Krause wieder besser gehe und er auch bald wieder TV-Sendungen moderieren werde.
«Freut man sich über eine Nachricht, wenn es einem nicht gut geht?», fragt Schmitt danach. Krause antwortet offen: «Ich habe wirklich Freunde – von denen ich dachte, das sind meine besten Freunde – verloren, weil plötzlich totale Funkstille herrschte.»
Das sei das Privateste, was er jemals öffentlich erzählt habe. Böse sei er diesen Menschen aber nicht. «Vielleicht bin ich ein bisschen enttäuscht.»
Pierre M. Krause vermutet, dass viele Menschen aus seinem Umfeld mit seiner Tumorerkrankung überfordert gewesen seien.
Deshalb habe er eine klare Botschaft: «Ja, meldet euch. Es muss keine perfekte Nachricht sein. Man muss nicht einmal eine Antwort erwarten. Es geht einfach darum zu zeigen: Ich denke an dich. Manchmal reicht sogar nur ein Herz.»
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