14.04.2016 - 11:55, tsch

Seven: Überwältigende Reaktionen nach seinem Patzer

 

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Beim Auftakt der dritten Staffel von «Sing meinen Song» hat Sänger Seven seinen Text vergessen. Doch in die Herzen der Fans hat er sich dennoch gesungen.

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Fragten sich vor Beginn der dritten Staffel von «Sing meinen Song» noch viele in Deutschland, wer denn dieser Seven sei, wissen es nach der Ausstrahlung der ersten Folge alle. Denn der 37-jährige Schweizer Soul-Sänger fiel nicht nur durch seinen Text-Patzer bei «99 Luftballons» auf, sondern vor allem durch seinen Charme und sein Gesangstalent.

«Scheisse, jetzt ist es tatsächlich passiert»

Ausgerechnet Nenas Welthit, den er selbst schon als Kind auswendig singen konnte, brachte Seven auf der Bühne gleich in der ersten Strophe zum Absturz. Im Interview mit «Blick» beschreibt er seine Schrecksekunde: «In diesem Moment denkt man einfach: 'Scheisse, jetzt ist es tatsächlich passiert'.»

Schon beim Üben stolperte er immer wieder über diese Textstelle. «Ich war nervös, als es passierte kurz sauer und dann hab ich mich total entspannt. Weil ich wusste, dass es ja bereits passiert ist und ich jetzt loslassen kann», beschreibt der Sänger seine psychologische Strategie. 

«Ich bin ein musikalischer Triebtäter»

Warum er sich ausgerechnet für den bekanntesten Song von Nena (56) entschied, hat einen einfachen Grund: «Es ist mein Lieblings-Nena-Song, unabhängig davon ob es ihr grösster Hit ist. Ich habe dann ohne viel zu grübeln einfach meinen Lieblingssong von ihr gewählt, habe ihn bekommen und mich sofort an die Arbeit gemacht.» Gedanken über die Tragweite seiner Wahl machte er sich erst in Südafrika bei den Aufzeichnungen der Show: «Das ist typisch für mich. Ich bin ein musikalischer Triebtäter und denke nicht ans Risiko, sondern an die Musik.»

Dass sein Text-Hänger trotz Aufzeichnung der Sendung nicht rausgeschnitten wurde, ist für Seven gar kein Thema: «Diese Sendung ist Live-Musik vor einem Millionenpublikum, ohne doppelten Boden, und genau das macht es aus, dass auch mal ein Patzer gezeigt wird. Beim zweiten Anlauf hat ja dann alles geklappt.»

Grosse Resonanz auf den Auftritt

Vielleicht lag es an seinem sympathischen Fehler, dass die deutschen Fans direkt hellauf begeistert von dem Schweizer Musiker waren. Die Resonanz auf seine Performance war zumindest direkt messbar.

Auf der «Facebook»-Seite von «Sing meinen Song» hat sein Auftritt innerhalb kürzester Zeit über 20'000 Likes bekommen, weit mehr als die seiner Mitstreiter Nena, Wolfgang Niedecken (65), The BossHoss, Annett Louisan (39), Samy Deluxe (38) und sogar Gastgeber Xavier Naidoo (44). Auch seine eigene «Facebook»-Seite war direkt um 4000 Likes reicher. Sogar sein Best-of-Album schaffte in Deutschland auf iTunes den Sprung von null auf Platz 8.

«Seven, I'm in heaven»

«Der Song war einfach nur Hammer umgesetzt. Ich frage mich seit gestern Abend, warum zum Henker ich Seven bisher nicht kannte!», spricht eine Userin einer grossen neuen Fangemeinde aus der Seele. «Mit Abstand der beste Auftritt gestern», urteilt ein anderer. Sogar Nena hat sich bei Seven für seine Funky-Version von «99 Luftballons» bedankt: «Seven, I’m in heaven. Du bist meine heisse Sieben, schickst die Luftis back to heaven. Danke schön!»

«Ich bin zufrieden», sagt Seven über seinen sensationellen Erfolg. «Die Reaktionen sind überwältigend, damit habe ich nicht ansatzweise gerechnet.»

In der kommenden Folge von «Sing meinen Song» (Dienstag, 19. April) dreht sich alles um Seven. Im Anschluss an die Musikshow sendet Vox um 22.00 Uhr die Dokumentation «Die Seven-Story».

Seven bei «Sing meinen Song»: «Die Konstellation ist explosiv»

  • Seven Jan Dettwyler
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