17.02.2017 - 09:20, tsch

Bibber-Fotos, Bikini-Frust und Brechreiz im Topmodel-«Boatcamp»

 

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Mit Hängen und Würgen: In der zweiten «Germany's Next Topmodel»-Folge bat Heidi Klum zum Foto-Shooting auf einem Mittelmeer-Dampfer. Doch das taffe «Boatcamp» entwickelte sich für einige Mädchen zur Albtraumschifffahrt. Nur eine lächelte ...

Farbenprächtige Sonnenuntergänge, Relax-Atmosphäre auf eleganten Panorama-Decks und zumindest für einige Mitreisende Luxus-Suiten mit Meerblick: Aus der Fernsehwelt kennt man das «Traumschiff». ProSieben hat ein Model-Boot. Doch an Bord herrscht alles andere als Urlaubsstimmung. Das machte Captain Heidi Klum schon kurz nach dem Ablegen des exklusiv gecharterten Kreuzfahrt-Dampfers, der von Marseille aus Richtung Mallorca in See stach, unmissverständlich klar. «Es wird keine Kaffeefahrt», warnte sie ihre 28 handverlesenen Schönheiten. «Da wird hart gearbeitet.»

Tatsächlich standen für die lerneifrigen Topmodel-Anwärterinnen gleich die ersten Challenges auf dem Bordprogramm. Und der Bikini wurde trotz eisiger Aussentemperaturen zur Alltagsarbeitskleidung. Einmal galt es, in möglichst vorteilhaft-lasziven Posen am Schiffs-Pool eine Art Selfie zu schiessen, was nicht immer wirklich perfekt gelang. Und auf der Balearen-Insel liess Heidi Klum versteckte Buchten ansteuern, wo sich die jungen Mädchen für ihren ersten Profi-Foto-Termin vor der Kamera in Szene setzten – nahezu halbnackt, versteht sich.

Doch es war nicht nur das straffe Programm und die ständige Angst, nach den neuen verschärften Regeln ohne Vorwarnung spontan nach Hause geschickt zu werden, die den Mädchen zu schaffen machten. Es war auch bitter kalt auf dem Schiff. Und die stürmischen Winde sorgten auch für rauen Seegang - mit entsprechend unangenehmen Nebenwirkungen. Gleich mehrere Mädchen fühlten sich seekrank - und konnten ihr Essen nicht vollständig bei sich behalten. Wobei eine ausgewogene Ernährung, das sagt sogar Heidi Klum, ja bekanntlich so wichtig ist.

Und wie erging es unserer Helena?

Ohne allzu viele Blessuren kam die 18-jährige Helena aus Nebikon (LU) durch die zweite «GNTM»-Folge. Sie vermasselte zwar ihr Selfie-Shooting am Pool und musste in direkter Konkurrenz zusehen, wie ein Sieger-Punkt an das gegnerische «Team Michalsky» ging. In der Schluss-Betrachtung vor Heidi Klum wog diese Schlappe aber nicht zu schwer. Helena ist eine Runde weiter – und allem Anschein nach nicht allzu angeschlagen vom ungemütlichen Trip auf dem ProSieben-Boot.

Die Models im Überblick

Sie haben die Folge verpasst? Hier erfahren Sie alles kurz und kompakt:

Der Quacksalber-Tipp der neuen Folge

Vielleicht hatte Helena ja Heidi Klums mehr als haarsträubenden Rat befolgt. Die Chef-Jurorin empfahl doch tatsächlich ein zweifelhaftes Hausrezept, als sie bei wildem Seegang in immer mehr kreidebleich Gesichter blickte: «Ihr müsst unbedingt grüne Äpfel mit Schale essen.»

Die Verharmlosung des Tages

Die ersten Mädchen kämpften gegen die Übelkeit. Doch Heidi Klum wollte sich ihre Schipper-Tour nicht kaputt reden lassen. Also tänzelte sie mit Gute-Laune-Gesicht durch die engen Gänge des Kreuzfahrtschiffs. «Es schwankt ja schon ganz schön», gestand sie kurz ein, lächelte dann aber und stimmte den Klassiker an: «Eine Seefahrt, die ist lustig...» Ja, lustig!

Die Ernährungsfrage

Wenig später musste auch Heidi Klum einsehen, dass einige der Mädels wirklich mit revoltierenden Mägen zu kämpfen hatten. «Hast du was zwischen den Zähnen», fragte sie Kandidatin Julia sichtlich erschrocken. «Hast du gerade gebrochen?» Hatte sie nicht. Puh!

Der Vergleich des Tages

Ohnehin fiel es ProSieben nicht ganz leicht, das Thema Erbrechen zu thematisieren. Sehen wollte man davon in einer Hochglanz-Sendung natürlich nichts. Umso auffälliger, wie derb sich Michael Michalsky im Ton vergriff. Er schilderte das Ausmass von Giulianas Übelkeit mit dem unangemessen bildstarken Vergleich «Niagarafälle».

Die Anti-Raucher-Botschaft des Tages

Doch nicht nur die nervösen Mägen machten Heidi Klum in der zweiten «GNTM»-Folge Sorgen. Sie störte sich auch an den etwas angespannten, fast verhärmten Zügen von Kandidatin Greta. Und das, weil deren Mundfalten angeblich auf einen schlechten Lebenswandel rückschliessen lassen. «Du könntest ein klein wenig mehr essen», ermahnte die Chefin die dünne 21-Jährige. Und dann wurde Heidi streng: «Rauchen ist gar nicht gut für deine Haut.»

Der nützlichste Profi-Tipp des Tages

Ach so geht das also. Im Schnellkurs impfte Heidi Klum den Mädchen noch mal ein, worum es bei Shootings geht. «Nicht gucken, wie wenn Mama und Papa ein Foto machen», verriet sie. »Jetzt müssen wir gucken wie ein Topmodel.»

Die aufregendste Neuerung

Mehr Drama, bitte: Niemand soll sich sicher fühlen in der neuen «GNTM»-Staffel, in der jedes Mädchen ruckzuck fliegen kann. Doch dann hatte sich Heidi Klum noch eine perfide Gemeinheit ausgedacht: das neue Shootout-Prinzip. Weil sie weder von Neele noch von Claudia so richtig begeistert war, kamen die beiden zwar mit Ach und Krach eine Runde weiter. Doch sie sind jetzt komplett angezählt. «Eine von Euch beiden muss nach dem nächsten Shooting nach Hause fahren», sagte Heidi Klum. «Ich finde das so unfair», jaulte Neele auf.

Die Weisheit des Tages

Giuliana ist ein Transgender-Model. Schon mit drei Jahren – damals noch als kleiner Junge – begann sie zu spüren, dass sie sich nicht wirklich wohl fühlte in ihrem Körper. Jetzt ist sie glücklicher – und weiss das auch auszudrücken. «Wenn alle gleich wären, dann wäre die Welt doch komplett langweilig.» Eine weitere Weisheit bezüglich ihrer Laufeigenschaften. «Ich nehme mir vor, dass ich nicht auf die Fresse fliege.»

Die klarste Ansage des Tages

«Weil wir noch so viele Mädchen sind», warnte Heidi Klum, «muss ich schnell aussortieren.» Und das zog sie durch: Sie schickte gleich vier Kandidatinnen nach Hause. Eine davon: Victoria. Dabei bewies sie enormen Ehrgeiz: «Ich trainiere jetzt, bis meine Füsse bluten. Ich habe zwar schon Blasen. Aber das reicht nicht.» Reichte wirklich nicht.

Das härteste Klum-Zitat des Tages

«Mit Deinen 1,82 Metern überragst du die anderen Mädchen», sagte Heidi Klum zu Victoria. «Nur leider nicht mit Deinen Leistungen.» Autsch ... Die coole Socke vom Bodensee fand jedoch schnell ihren Humor wieder. «Scheiss drauf, ich werde Rapper», sagte sie nach ihrem Scheitern als Topmodel. «Heidi sagt, ich kann nicht laufen – aber Ihr werdet bald alle meine Platten kaufen», legte sie schon mal los.

Die Bluewin-Gewinner-Prognose

Zumindest Michael Michalsky hat Giuliana schon wirklich sehr gern. Und er kämpfte dafür, dass sie sich nicht vorzeitig aufgab. «Sie ist eigentlich schon in meinen Augen die Gewinnerin der Herzen», lobte er sie kräftig. Ob das schon reicht? Ebenfalls ein eher zweischneidiges Kompliment – aber besonders viel Aufmerksamkeit in der aktuellen Folge – bekam Julia aus Oberösterreich ab. «Sie ist nicht das klassische Schönheitsideal», sagte Thomas Hayo über sein Mädchen mit den etwas abstehenden Ohren. «Aber ich sehe sie auf internationalen Laufsstegen.» Für den Moment wollten wir das einfach mal glauben. Die Staffel ist ja noch jung. Und demnächst wird «umgestylt». Yippie!

Helena - Unsere Schweizerin bei GNTM

  • Heidi Klum

«Germany's next Topmodel» läuft ab Donnerstag, 9. Februar, jeweils donnerstags um 20.15 Uhr auf ProSieben. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

Das Finale 2016

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Heidi Klum

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