12.10.2017 - 22:05, tsch

«Bauer, ledig, sucht...»: Heikle Themen im Badefass

 

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In St. Gallen wurde scharf geschossen: Bauer Franz teilte nicht nur seine Leidenschaft für Wein, sondern auch für Schusswaffen. Ob auch Amor bei «Bauer, ledig, sucht...» ins Schwarze getroffen hat? Bei anderen hilft nur noch Rosenkranz-Beten.

Schwere Geschütze: Um seine Sabine zu beeindrucken, holte Franz direkt die offizielle Waffe der Schweizer Armee hervor. So ein Sturmgewehr hatte die 42-Jährige auch noch nicht gesehen, dabei war ihr Exmann Oberschützenmeister. Weiter ging es mit Franz zum Schiessstand: Liegendschiessen. Auch eine neue Erfahrung für die Sportschützin. Und ihre Versuche gingen prompt daneben: «Ich bin nicht zufrieden mit mir», gestand sie. «Das kratzt sehr an meiner Ehre als Sportschützin.»

Franz sah es gelassen. Der hatte ja noch anderes vor, denn für Sabine hatte er eigens eine Überraschungsfeier mit vielen Freunden organisiert. «Im ersten Moment war ich ziemlich überfahren», fand sie. Dann wurde es aber doch noch ein gemütlicher Abend. Zu gemütlich? «Ich weiss nicht, wie es weitergeht», gestand sie den Kameras. «Und wenn man so herzlich aufgenommen wird, dann will man natürlich niemanden enttäuschen!»

Vom schweren Geschütz zum schweren Gerät

Jungbauer Sven (26) in St. Gallen zeigte Stefanie indes seinen mächtigen Heukran. Danach musste die 24-Jährige sofort selbst ran und einen Siloballen bewegen. Zuschauer braucht der schwerbeschäftigte Landwirt nicht. Hier muss mit angepackt werden. 800 Ballen verwendet er pro Saison. Die Konditorin ist zwar nur kleineres Werkzeug gewohnt, stellte sich aber gar nicht so ungeschickt an. «Das hast du super gemacht!», lobte Sven.

Zur Belohnung nahm er sich tatsächlich Zeit für einen Ausflug. Es ging zu Bauer Ueli, dem alten Schulkollegen, mit seiner Frau Bettina und dem süssen Baby. Auch Ueli hat seine Liebste über «Bauer, ledig, sucht…» kennengelernt, wenn auch über Umwege. Zur Feier des Tages stiegen der fesche Sven und seine Hofdame noch in den Hot Pot der Gastgeber und stiessen mit Sekt an. «Das ist eine gute Gelegenheit für heikle Themen!», fand Sven. Ging es jetzt ans Eingemachte? Nein, Sven erwähnte abermals, dass er ja eigentlich kaum Zeit für eine Frau hat. Ob das hilft?

«Mir tut es sehr weh!»

Der bibeltreue Bauer Stefan (32) aus dem Thurgau sollte sich vielleicht eine neue Strategie überlegen. Die Hofwoche ist vorbei, und seine Debby (23) schien irgendwie erleichtert zu sein. Lag es an den Prospekten über Enthaltsamkeit? Debby drückte sich beim Abschied diplomatisch aus: «Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher. Ich würde es gerne im Alltag austesten. Aber ich will dir nicht zu viele Hoffnungen machen.» – «Mir tut es sehr weh», gestand da Stefan den Kameras. Und Debby verriet: «Ich habe ein Schutzschild aufgebaut. Ich habe schon viel erlebt mit den Männern.» Als Geschenk für die Heimreise erhielt die Hofdame einen Rosenkranz samt Anleitung. Manchmal hilft eben nur noch beten.

Ein Bett im Kornfeld? Ein Sofa aus Paletten tut es auch!

Beistand von oben brauchen Felix und seine Sylvia im Aargau nicht. Die beiden kriegen das schon ganz gut allein hin und wollen nun das «Fern» aus ihrer Fernbeziehung streichen. «Ich kann mir sehr gut vorstellen, für immer hier zu leben», verriet die 55-Jährige. Dazu würde sie allerdings gern ein paar Veränderungen vornehmen. Als Geschenk getarnt, versorgte sie den Männerhaushalt erst mal mit einem Wassersprudel-Gerät. Danach musste Felix‘ Macho-Sessel dran glauben. Stattdessen bauten die Verliebten gemeinsam ein Sofa aus Paletten und einer Matratze auf. Nestbau geht eben auch noch jenseits der Fünfzig.

«Du bist jetzt für mich die Nummer 1 und fertig!»

Das beweisen auch Witwer Josi (58) aus dem Wallis und seine Christine (62). Die machten jetzt auch richtig Ernst und luden Josis Freunde und Nachbarn zu einem Fondue-Plausch ein. Die beste Gelegenheit, um die Neue zu beschnuppern. «Wenn die Freunde sagen: 'Josi, das ist keine Frau für dich!' Was machst du denn dann?», wollte die verliebte Hofdame wissen. «Dann müsste ich mich langsam von ihnen verabschieden», erwiderte Josi. «Du bist jetzt für mich die Nummer 1 und fertig! Wenn man dich nicht mag, dann ist man dumm.»

Doch die Angst war unbegründet, denn Josis Freunde waren von der neuen Frau an seiner Seite ziemlich angetan. «Das knistert!», staunte Benji (33). «Die passen super zusammen. Ich bin wirklich überrascht.» Und Charlotte (42) stellte fest: «Die hören gar nicht mehr auf zu knutschen! Ich find die Frau super. Die hat so eine Ausstrahlung. Und der Josi wirkt so glücklich. Das ist alles, was zählt!»

«Nur mit den Schweinen zu reden, ist nicht immer lustig!»

Von so einer tollen Liebesgeschichte träumt auch Bauer Robert aus dem Thurgau. Der 57-Jährige hat vier Kinder grossgezogen. Jetzt ist das Nest leer: «Den ganzen Tag nur mit den Schweinen zu reden, ist nicht immer lustig!», erklärte er. Vielleicht bringen die Schweinchen (zwei Wochen alt!) aber Glück. Denn Liebesbote Marco Fritsche war schon zur Stelle, um dem einsamen Bauern aus der Patsche zu helfen. Bei vier Briefen war die Wahl schnell getroffen: Monika soll es sein. «Eine selbstbewusste sportliche Frau, die fest im Leben steht», wünschte sich Roberts Schwester für den Bauern. Wir sind gespannt.

«Das habe ich immer im Fernsehen gesehen!»

Einen Schritt voraus ist ihm bereits Jungbauer Benjamin (24). Der war bereit, seine Lea mit dem Traktor abzuholen. Mehr als bereit. Der Traktor blitzte und blinkte, und die Mutti verschönerte ihn auch noch mit einem Strauss Blumen. Hofdamenherz, was willst du mehr? «Bleib so natürlich wie möglich», gab die Mama dem nervösen Sohnemann dann noch mit auf den Weg.

Köchin Lea, die am Wegesrand auf ihren Romeo wartete, war mindestens genauso aufgeregt. Die 21-Jährige hatte für ihren Traumprinzen eigens eine Rüeblitorte gebacken. «Ich freue mich sehr drauf. Ich habe immer im Fernsehen gesehen, wie die Bauern ihre Damen mit dem Traktor abholen. Und jetzt werde ich selber abgeholt.» Und dann auch noch von so einem netten: «Wenn ich dich auf der Strasse gesehen hätte, hätte ich dich auch angesprochen», gestand sie dem erfreuten Benjamin. Das fängt ja gut an…

Doch was ist das? Beim gemeinsamen Kuchenschmaus entdeckte Mutti an Leas Arm ein Tattoo. Die Hofdame klärte die Familie über die religiöse Bedeutung der Windrose auf. Da konnte auch Mama wieder lächeln: «Mir bedeutet der Glaube auch sehr viel. Er begleitet mich jeden Tag durchs Leben.»

Die 14. Folge von «Bauer, ledig, sucht...» lief am Donnerstag, 12. Oktober, um 20.15 Uhr auf 3+. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

So ticken die neuen TV-Bauern

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«Bauer, ledig, sucht...»: Bilder der Stubete

Hinter den Kulissen: So läuft es bei «Bauer, ledig, sucht…»

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