Miese Stimmung bei «Bauer, ledig, sucht...»

tsch

6.9.2018

Es wurde geredet, geredet, geredet bei «Bauer, ledig, sucht...», doch im Engadin schritt die Hofdame zur Tat und versuchte sich an der Herbeiführung einer Art Wunder.

Am Ende der letzten Folge kamen Peter und Martina nicht mehr weiter. Er würde gerne eine Beziehung mit ihr eingehen, eine intime Beziehung. Doch Martina hat klare Vorstellungen: Er soll Gott in seinem Leben an erste Stelle setzen, und er soll sie erst mal heiraten. «Meine grösste Hürde ist, dass ich etwas hören will, was der Peter nicht bereit ist zu sagen», gab Martina zu. Peter weiss: «Es nützt ja nichts, wenn ich nur dir zuliebe an meinem Glauben etwas ändere.» Sein Vorschlag zur Güte: ein gemeinsamer Besuch in Peters Kirche. «Das finde ich jetzt ne tolle Idee, dass wir gucken, ob Gott eine Antwort für uns hat», war Martina erleichtert.

«Stop! Wir haben genug darüber geredet»

Und tatsächlich: Kaum hatte sie sich in der Kirche umgesehen, fand Martina auch schon die Lösung für ihr Problem. «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben», stand da am Altar. «Wenn du eine Rebe bist und ich eine Rebe bin, dann steht Gott ja schon an erster Stelle. Kannst du das so für dich annehmen?» Peter konnte («Ja, so schon...»). Martina frohlockte: «Mit Gott ist alles so einfach!» Der Bauer schien erleichtert über den spirituellen Kompromiss, stellte aber für die Zukunft klar: «Schön wäre, wenn ich, wenns mir zu viel wird, sagen dürfte: Stop! Wir haben genug darüber geredet.»

Peter wollte dann lieber mal über gegenseitige Zuneigung sprechen, und Martina tat ihm den Gefallen: «Ja, ich bin auch in dich verliebt.» Der Weinstock war für diese Episode aber noch nicht genug der Metaphorik! Peter entführte seine Martina buchstäblich in den siebten Himmel, im Korb eines Heissluftballons. Auch hoch über seiner St. Galler Heimat wurde noch diskutiert, über den Vergleich der Angst vor der Ballonfahrt mit der Angst vor der Beziehung. Am Ende dieses aufregenden Tages stand die Erkenntnis: «Es ist gut, wenn man im Leben mal ein Risiko eingeht.» Amen.

«Nur der Gedanke macht mich müde...»

Je mehr Worte im Bündnerland verloren wurden, umso mieser wurde die Stimmung zwischen Bettina und Georg. Nach nur zwei Tagen auf seinem Berghof fragte sich die 56-Jährige bereits, ob die Differenzen zwischen ihrem Lebensstil und dem von Schorsch tatsächlich zu überbrücken sind. Während sie von der ein oder anderen grösseren Kreuzfahrt träumt, wollte Schorsch noch nicht einmal seiner Hofdame zuliebe in ein Ruderboot auf einem kleinen See steigen. Rückzug in die Natur ist seine Sehnsucht, «Verreisen und einen Haufen sehen, das brauche ich nicht. Nur der Gedanke macht mich müde». Während er so sprach, konnte Bettina nur noch den Kopf schütteln. Da ist dann wohl bald das letzte Wort gesprochen bei dem ungleichen Pärchen.

«Kann mir vorstellen, dass sich mehr entwickelt»

Besser liefs in St. Gallen bei Christian und Michaela. Die beiden sassen gefühlt den ganzen Tag auf der Picknickdecke und besprachen wichtige Themen wie Hundeerziehung, Familienplanung und Selbsteinschätzung. Dabei scheinen sie sich ein ganzes Stück näher gekommen zu sein. «Es passt, glaub ich, ganz gut», gab sich die bodenständige Hofdame optimistisch, was sie und ihren Bauern mit der positiven Ausstrahlung angeht. «Doch ich kann mir vorstellen, dass sich mehr daraus entwickelt.»

«Mich gibts nicht ohne Familie»

Hofdame Michéle im Kanton Thurgau steht wohl in der kommenden Episode die grosse Aussprache bevor. Schon am ersten richtigen Hofwochentag hat Bauer Stefan nämlich seiner Familie verraten: «Ich bin mir noch nicht sicher, ob sie wirklich zu uns passen würde». Ja, «uns» hat er gesagt, denn: «Mich gibts nicht ohne Familie.» Deshalb hatte er zu seiner Wanderung mit Michéle auch Mutter, Vater, Bruder, Schwester und Schwager eingeladen! Dafür, dass sie «nicht so ein Fan vo Zwei-Generationen-Haushalten» ist, schlug sich die junge Hofdame sehr freundlich. Stefan blieb dennoch skeptisch: «Das gewisse Etwas fehlt.»

«Krass!»

Im Engadin wurden zwar auch wichtige Dinge besprochen, zum Beispiel, wie Karin und Mendi es wohl hinkriegen könnten, dass sich auch ihr neunjähriger Sohn und seine zehnjährige Tochter gut verstehen... Doch der Cowboy und die Winzerin hielten es dann eher mit Goethes «Faust»: «Im Anfang war die Tat». Karin planierte für Mendi ein Herz in den Sand auf dem Reitplatz und überwältigte ihn dann mit einer Überraschung der anderen Art: Weil der 41-Jährige sich bei einem Unfall in Neuseeland mal die linke Schulter zerschmettert hat, schmerzt sie seit Jahren.

Die Hofdame überreichte ihm deshalb einen Gutschein für einmal Quantenheilung. Und - tadah! - Heiler Anander stand auch schon vor der Tür und erklärte: «Es kann ein Wunder passieren, aber man kann nichts erzwingen.» Das Ergebnis der «Behandlung» bezeichnete Mendi, während er seine Schulter kreisen liess, nur als «krass». Vielleicht hatte er ja gerade mehrere Wunder erlebt: «Mein Herz ist schon recht offen für Karin, und mit der Aktion hat sie sich sicher noch ein Stück hineingearbeitet!»

Die neuste Folge von «Bauer, ledig, sucht...» lief am Donnerstag, 6. September, um 20.15 Uhr auf 3+. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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