Im Zuge der Sparmassnahmen: SRF setzt «Aeschbi» ab

grs

28.6.2018

Die SRG baut 250 Stellen ab. Eine davon ist die von Kurt Aeschbacher.

«Der Mond ist aufgegangen, die Paella steht bereit. Die Ferien haben begonnen», schrieb Kurt Aeschbacher (69) gestern in einem Facebook-Eintrag. Jetzt der Hammer, der ihm die schöne Stimmung vermiesen dürft: Seine Sendung «Aeschbacher» läuft nur noch bis Ende Jahr, dann ist Schluss. Das hat SRG-Boss Ruedi Matter heute verlauten lassen.

Auch andere Sendungen fallen der Sparschere zum Opfer: Das «Sportpanorama» wird während des Sommers durch «Sportaktuell» ersetzt, die Sommerserie von «Schweiz aktuell» wird zurückgefahren. Auf «Nachtwach», die Eigenproduktionen am Sonntag um 18.15 Uhr auf SRF 1 und «Tacho» wird ebenfalls künftig verzichtet.

Aus für die grossen Sausen

Zudem werden keine Shows mehr in der Bodenseearena in Kreuzlingen TG produziert. Dort entstand unter anderem jeweils «Hello Again!». Stattdessen soll es einfachere Produktionen aus dem Studio Leutschenbach geben. Auch die Berichterstattung vom WEF in Davos wird künftiger weniger üppig ausfallen. Das Gleiche gilt für «Jeder Rappen zählt!».

Gespart wird im Leutschenbach auch bei den Filmen und Serien auf SRF zwei. Für die Programmeinkäufer gibt es diesbezüglich jetzt viel weniger Budget. Die Ausstrahlung der zweiten Staffel der eigenproduzierten Erfolgsserie «Wilder» wird ausserdem auf 2020 verschoben.

Beim Radio will man gemäss Noch-SRG-Boss Ruedi Matter vor allem bei den Immobilien sparen: «Unsere langfristige Immobilienplanung erlaubt es, die Betriebskosten massiv zu senken. Mit all den vorgesehenen Standortprojekten, in Zürich, Basel und Bern, können wir gemäss heutigem Planungsstand Einsparungen von rund 11 Millionen Franken erreichen.»

Lesen Sie hier noch mehr über die Sparpläne der SRG.

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