Kompromisslose Hofdame: Heiraten oder es läuft nichts

tsch

16.8.2018

Glückwunsch: Hofherr Markus ist als Partner akzeptiert. Sowohl von Bäuerin Pia als auch von deren Kuh Elvira. Er musste nur noch an der richtigen Stelle sein Kreuzchen machen. Ganz anders bei Martina und Peter: Sie setzt ihm die Pistole auf die Brust.

Die Tränen, sie glitzerten in den Augen, vom Kanton Bern, über St. Gallen, bis nach Graubünden an diesem «Bauer, ledig, sucht...»-Abend – zu zwei Dritteln übrigens bei gestandenen Bauern. Die emotionale sechste Folge der Kuppel-Sause stand im Zeichen vielversprechender Anfänge und der «Hofwochen-Schlussspurt-Phase», wie Marco Fritsche anmoderierte. Dabei machten eindeutig die Frauen die Ansagen. Inklusive Pias Kuh Elvira.

Kreuzchen bei «Ja»

«Willst du mit mir gehen?», schrieb Bäuerin Pia mit Kreide an die Stallwand. Offenbar liess die Anwesenheit von Markus bei der 49-Jährigen jugendliche Gefühle aufkommen. Also richtig jung, fast wie in der Schule. Damit hatte der Hofherr die Zuneigung der Bäuerin schriftlich und war sichtlich erleichtert und froh. Natürlich machte er den Spass mit und setzte sein Kreuzchen bei «Ja». Daraufhin zog er Pia auch gleich zum Kuss an sich, um die Sache zu besiegeln.

Doch das Herz der tierliebenden Pia ist angeblich nicht das Einzige, das der 46-jährige Forstwart während seiner Hofwoche gewonnen hat. Eine Expertin für Tierkommunikation übersetzte für das Berner Paar, was Kuh Elvira von Markus hält: «Sie sagt, sie hat dich sehr gern und fühlt sich so ein bisschen wie deine Partnerin.» Na hoffentlich gibt das zwischen Bäuerin und Kuh jetzt keinen Zickenkrieg.

«Geschafft, mich sprachlos zu machen»

Martina und Peter gaben Auskunft über die gemeinsame Nacht im Tipi: Händchen haltend hätten sie wunderbar geschlafen. Zu ihrer eigenen Überraschung rührte der 54-jährige Beziehungsanfänger am nächsten Morgen seine mitteilsame Hofdame noch zu Tränen. «Jetzt hast du es wirklich geschafft, mich sprachlos zu machen. Das hätte ich nicht gedacht.» Noch überraschender: Eigentlich hatte er nur einen gemeinsamen Ausflug in den Freizeitpark vorgeschlagen.

Doch nun zur Sache: Wird das noch was mit den beiden? Martina verpasste ihrem Peter eine «Herzensumarmung», auf dass ihrer beider Herzen miteinander «verschmelzen» konnten, und nahm später auch deutliche Schwingungen wahr, «fast ein Konzert». Es könnte also eigentlich alles eitel Sonnenschein sein bei der Wellness-Masseurin und dem Erdbeerbauern, wären da nicht ihre knallharten Bedingungen: «Mir wäre wichtig, dass du Gott an erste Stelle stellst für dich selbst. Und dass wir heiraten.»

Peter schlug einen «Kompromiss» vor, war damit aber nicht erfolgreich. «Nein, da gibt es keinen Kompromiss. Das ist das Wichtigste.» Mit dem Versprechen auf ein Wiedersehen nahm das Paar im Kanton St. Gallen voneinander Abschied. Wie es bei den beiden Originalen weitergeht, darüber hält uns der Sender hoffentlich auf dem Laufenden. «Ich habe starke Gefühle für Martina, aber ob ich wirklich mit dem Glauben so kann oder will wie sie, das weiss ich noch nicht.»

«Ich lebe halt sehr einfach...»

«Fast Tränen in den Augen» hatte Bauer Georg beim Wiedersehen mit Hofdame Bettina, dieser «charmanten, tollen Frau». Seit der Stubete hatten die beiden bereits mehrmals miteinander telefoniert; eine gewisse Vertrautheit war schon deutlich zu sehen. Trotzdem konnte sich Georg auf der Kutschfahrt zu seinem Hof nicht so recht entspannen. «Ich lebe halt sehr einfach da, in einem alten Haus...», sorgte er sich.

Anscheinend hatte dem dreifachen Vater und Grossvater diese Tatsache schon die eine oder andere Tour vermasselt. Doch er hatte Glück. Bettina fand seine kleine Küche «gemütlich». «Ich weiss nicht, was du hast.» Später malten sich die beiden bei Prosecco und Ausblick ins Bündnerland gleich eine mögliche gemeinsame Zukunft aus. Denn dass Bettina ihr Bed & Breakfast, das sie auf einem grossen Hof in Deutschland führt, aufgeben und in ihre Schweizer Heimat zurückkehren will, scheint bereits beschlossene Sache. Wohin sie dann zieht, dabei könnte Georg im Laufe der nächsten Tage vielleicht Entscheidungshilfe leisten.

«Ich sehe schon, wir ticken ziemlich ähnlich...»

Den Preis für die romantischste Aktion der 14. Staffel hat Andreas wahrscheinlich jetzt schon gewonnen. Manuela bastelte zum Abschied nach der Hofwoche ein Herzchen mit Legosteinen für Andi, und der Bauer musste lachen: «Ich sehe schon, wir ticken ziemlich ähnlich...» Der 52-Jährige liess es richtig heiss werden – mit dem Schweissgerät. Zwei Hälften eines Herzens hatte er für Manuela parat, beschriftet mit «Andi» und «Manuela», versehen mit jeweils einer Zickzack-Kante («Ecken und Kanten»), die genau ineinander passen. Die Idee: Bei jedem weiteren Treffen der beiden sollen sie gemeinsam ein weiteres Stück der Naht zusammenschweissen, «bis es dann vereinigt ist». Diese sinnbildhafte Überraschung verfehlte ihren Zweck nicht. «Mega schön und romantisch. So etwas Schönes habe ich noch nie geschenkt bekommen!» Nun hat Manuela einen Grund mehr, bald wieder ins Baselbiet zu kommen.

«Kinder, Hunde und Männer müssen erzogen werden»

Und dann war da noch der gestandene Bauer mit Schnauz, Muskel-Shirt und einigen Jahrzehnten Lebenserfahrung, der feuchte Augen bekam ob der Ankunft der Hofdame seines Sohnes. «Ich bin einfach beeindruckt von der Frau. Als ob sie schon mal hier gewesen wäre.» Vater Ernst hofft nämlich, dass sein Sohn, der den Hof in dritter Generation führt, bald eine nächste gründet. Auch Bauer Christian (35) aus dem Kanton St. Gallen schien sehr angetan von Michaela, die sich zumindest schon mal in seinen kleinen Hund verliebt zu haben schien – solange er nicht auf ihrem Bett liegt. Und ein bisschen in Christians Augen. Doch eins ist jetzt schon klar: «Ich sage immer: Kinder, Hunde und Männer müssen erzogen werden.» Was da wohl auf Christian zukommt in den nächsten Tagen? Die Vorschau auf die nächste «Bauer, ledig, sucht...»-Ausgabe versprach gleich mal ein Umstyling.

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