Letzte Runde für Kurt Aeschbacher

tsch

26.8.2018

Bevor sich «Aeschbacher» endgültig verabschiedet, kommt das Talkformat noch einmal aus der Sommerpause zurück. Kurt Aeschbachers Gäste haben diesmal eines gemeinsam: äusserst ungewöhnliche Lebensentwürfe.

Es war eine Überraschung, die nicht wirklich überraschend kam: Auch wenn die «No Billag»-Initiative gescheitert ist, war klar, dass es Veränderungen geben würde bei SRF. Dass es aber ausgerechnet Kurt Aeschbacher traf, verwunderte dann doch. Im Juni wurde bekannt, dass das langjährige Talkformat des 69-Jährigen Ende Jahr abgesetzt werden soll. Aeschbachers Rückkehr aus der Sommerpause wird manch einer also wohl mit einem lachenden und gleichzeitig weinenden Auge verfolgen.

«Es wäre eine Illusion gewesen, nach der Billag-Abstimmung bei der SRG von einem 'business as usual' auszugehen», sagte Aeschbacher im Juni im Interview mit «Bluewin». «Die Konsequenzen aus den reduzierten Gebühreneinnahmen und auch die Ambitionen der Politik, die eine schlankere SRG wünscht, haben logischerweise auch programmliche Folgen.» Der Moderator gab sich aber zuversichtlich, was seine Zukunft betrifft: «Das Leben bringt immer wieder viele Veränderungen. Und die gilt es, als Chance zu nutzen», sagt er. «Ich werde auch in Zukunft nicht einfach auf der Ofenbank sitzen und in die Landschaft staunen.»

Erste Ausgabe nach der Sommerpause

Bevor sich Aeschbacher aber neu erfindet, meldet er sich noch bis Dezember jeden Sonntagabend mit spannenden Talkgästen. Für die erste Ausgabe nach der Sommerpause begrüsst der Berner Karl Egloff, Fredy Hiestand, Christof Franzen, Thomas Zurbuchen sowie Alessandro Liniger und Mara Gangwisch bei sich im Studio.

Wenn Träume wahr werden

Karl Egloff ist ausgebildeter Bergführer, Mountainbike-Profi und gerade dabei, einen neuen Rekord aufzustellen: Er will die «Seven Summits», die sieben höchsten Gipfel jedes Kontinents, in Rekordzeit besteigen. Drei Berge hat er schon bezwungen, nun folgt Nummer vier: der Denali in Alaska.

Einen ganz anderen Traum hatte einst Fredy Hiestand: Der 75-Jährige wollte das Bäckereigeschäft in der Schweiz revolutionieren. Mit einer Grossbäckerei gelang ihm dies auch – Hiestand wurde zum Multimillionär. Heute verfolgt er einen neuen Traum: Farmern in der Elfenbeinküste mit biologischen Anbaumethoden ein Auskommen zu sichern.

Einen ganz besonderen Traum hat sich Alessandro Liniger erfüllt: Der 24-Jährige ist Cheerleader bei einem Eishockeyteam. Zusammen mit seiner Partnerin Mara Gangwisch erzählt er, welchen Vorurteilen er gegenüberstand, als er als Mann in dieser Frauendomäne anfing.

Christof Franzen hat seinen Traum bereits gelebt: Elf Jahre berichtete der Walliser als SRF-Korrespondent aus Moskau. Wieder in der Schweiz, blickt er nun zurück auf seine Zeit in Russland.

Thomas Zurbuchen hingegen lebt seinen Traum derzeit in den USA: Der Berner Oberländer ist seit zwei Jahren Forschungsschef der NASA und damit Dienstherr über 8000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Bei Aeschbacher erzählt er, was er mit seinem Budget von sechs Milliarden Dollar plant.

Die Sendung «Aeschbacher - Das ist doch der Gipfel!» läuft am Sonntag, 26. August, um 22.10 Uhr auf SRF 1. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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