Stefan-Raab-Nachfolger Unbeliebt beim Publikum: Steffen Henssler wirft das Handtuch

tsch

26.9.2018

«Der Zuschauer will mich in dieser Rolle nicht sehen»: Steffen Henssler erklärt das Unternehmen Raab-Nachfolge für gescheitert.

Er sollte der Nachfolger von Stefan Raab beim Showflaggschiff von ProSieben werden: Nun geht Steffen Henssler von Bord. Nach acht Ausgaben des Duell-Marathons «Schlag den Henssler» gibt der als TV-Koch bekannt gewordene Hamburger auf. Die am Samstag, 22. September, ausgestrahlte Ausgabe der Show bleibt seine letzte.

«Mir war von Anfang an klar, dass es kein Spaziergang wird, diese Sendung zu übernehmen», begründet der 45-Jährige den Schritt. «Ich habe alles gegeben, aber man braucht nicht lange um den heissen Brei herumzureden: Der Zuschauer will mich in dieser Rolle nicht sehen, und das muss man einfach akzeptieren.»

Von 4 Millionen auf 1 Million Zuschauer runter

In der Tat sprachen die Einschaltquoten eine klare Sprache. Nach 1,72 Millionen Zuschauern bei Hensslers Premiere im September 2017 waren ein Jahr später nur noch etwas mehr als eine Million Zuschauer übrig. In der für Privatsender wichtigen Kernzielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer hatte die achte und letzte Ausgabe einen indiskutablen Marktanteil von nur 7,9 Prozent. Zum Vergleich: Unter Hensslers Vorgänger hatte «Schlag den Raab» in Spitzenzeiten fast vier Millionen Zuschauer und Zielgruppenmarktanteile von bis 35 Prozent.

Für Henssler heisst es jetzt: «Mund abwischen und ab ins nächste Abenteuer.»

«Schlag den Henssler» lief am Samstag, 22. September, um 20.15  Uhr auf ProSieben. In alter Rolle als TV-Koch ist Steffen Henssler am Sonntag, 30. September, bei Vox zu sehen. Der Sender zeigt um 20.15 Uhr ein allerdings nur einmaliges Comeback-Special von «Grill den Profi». Überraschungs-Kontrahent ist Tim Mälzer. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendungen bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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