SRF arbeitet am ersten Schweizer Radio Tatort

Fabian Tschamper

29.11.2019 - 12:16

Die Köpfe dahinter (v.l.n.r.): Gion Mathias Cavelty (Autor), Katrin Zipse (Dramaturgin), Lukas Holliger (Autor), Susanne Janson (Regisseurin) und Matthias Berger (Autor).
Bild: SRF/Matthias Willi

Der Titel lautet «Der dunkle Kongress»: Das Hörspiel um den Zürcher Ermittler im Berner Oberland wird auch von «Bluewin»-Kolumnist Gion Mathias Cavelty geschrieben.

Die Kooperation zwischen der ARD und dem SRF beruht auf der erfolgreichen Krimi-Hörspiel-Reihe der deutschen Kollegen. Die Originale werden regelmässig von prominenten Autorinnen und Autoren für den akustischen Nervenkitzel verfasst. SRF steuert neu ein Hörspiel pro Jahr bei und ist somit Teil des Gemeinschaftsprojekts der neun beteiligten ARD-Sender.

Die Handlung des ersten Radio Tatort aus der Schweiz geht ins Jahr 1891 zurück – und legt dort Spuren, die weit in die Zukunft reichen: H. P. Anliker, der berühmte Kommissar der Zürcher Polizei, würde um das Touristen-Dorf Meiringen im Berner Oberland lieber einen Bogen machen. Seine Schwester Alva allerdings hat dort eine Präsentation mit Tonaufnahmen, sie ist Pionierin im Umgang mit dem eben erst erfundenen Phonographen. Als Anliker Meiringen erreicht, ist Alva verschwunden und eine Reihe von grausigen Morden erschüttert die Idylle.

Geschrieben wird die Geschichte von den Autoren Matthias Berger, Lukas Holliger und Gion Mathias Cavelty. Zu hören sind die Stimmen von Vera Flück (Alva), Michael Neuenschwander (H. P. Anliker), Roland Koch (Dr. Zander) und vielen anderen.



In der «Meiringer Trilogie» stehe nicht ein einzelnes Delikt im Mittelpunkt, sondern der ewige Kampf zwischen dem Verbrechen – und dessen Verhinderung, schrieb SRF in der entsprechenden Medienmitteilung. Die erste Folge wird ab 11. Dezember verfügbar sein, Teil zwei und drei folgen dann im Mai 2020 und im Sommer 2021.

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