Mit 100 Stutz über die Runden kommen

tsch

15.3.2018

Vier mutige Protagonisten müssen sich für die neue Reihe «Stutz um Stutz - Ein Sozialexperiment» mit lediglich 100 Franken Taschengeld und möglichst viel Geschick durch St. Gallen schlagen. Abgerechnet wird zum Schluss.

Wie schafft man es, in einem der teuersten Länder der Welt mit vergleichsweise wenig Geld für ein paar Tage durchzuhalten - und möglicherweise sogar noch Gewinn zu machen? Die neue vierteilige Reihe «Stutz um Stutz - Ein Sozialexperiment» bei SRF 1 versteht sich als ein Versuch, hinter die Kulissen des Wohlfahrtsstaats zu blicken - unter «realen» Testbedingungen. Dafür werden mitten im Winter vier Protagonisten in St. Gallen ausgesetzt - einer ihnen fremder Stadt, in der sie über die Runden kommen müssen. Dabei haben sie als «Startgeld» jeweils nur 100 Schweizer Franken in der Tasche. Sie müssen damit fünf Tage lang gut haushalten und aus dem Anfangskapital möglichst viel machen. Kamerateams begleiten sie dabei.

Dabei ist «Stutz um Stutz» durchaus spielerisch angelegt, obwohl zunächst einmal mit den «sozialen Härten» klarzukommen ist. Wichtigste Ausgangsfrage für die vier Teilnehmer: Wo werden sie in den bevorstehenden Tagen des «Sozialexperiments» nächtigen? Wie werden sie sich ernähren? Und wie sollen sie es schaffen, im Überlebenskampf auch noch zu Geld zu kommen? Geklärt werden soll natürlich, wie hoch die Sozialstandards im Lande 2018 überhaupt noch sind und wie offen Schweizer und Schweizerinnen mit fast mittellosen «Fremden» umgehen.

Wer am «Sozialexperiment» teilnimmt

Andreas Klein, 62 Jahre alt und Bewohner eines Campingplatzes in Mumpf, stellt sich den Herausforderungen. Er schlägt sich auch sonst als «helfende Hand» durch. Dafür übernimmt er kleinere Arbeiten im Alltag - vom Heckenschnitt bis hin zur Unterstützung bei der Erstellung einer Steuererklärung.

Besonders erfahren ist Barb Streuli aus Bergdietikon: Die 71-Jährige, eine pensionierte Ballettlehrerin, organisiert in ihrem üblichen Berufsalltag Kindertheater-Vorstellungen und zieht mit ihrem Hund los - auf Trüffeljagd.

Manuela Orlik, 49 Jahre alt, führt üblicherweise das Restaurant ihrer Eltern in Sumvitg im Bündner Surselva mit. Ausserdem verdient sie sich als sogenanntes «Curvy Model» ein Zubrot.

Der jüngste «Stutz um Stutz»-Kandidatin schliesslich ist Luca Huber: Der 26-Jährige jobbt als Barkeeper. Mit den Härten des ökonomischen Alltags kennt er sich bereits gut aus: Nachdem er sich einst verschuldet hatte, führt er sehr gewissenhaft Buch über seine Ausgaben.

Abgerechnet wird zum Schluss

Nun werden sie von den Verantwortlichen der spannenden Dokumentation ins Rennen geschickt - ausgestattet jeweils nur mit 100 Franken Taschengeld, ihrer Identitätskarte und der Kleidung auf ihrer Haut. Alles restliche Hab und Gut müssen die Spielkandidaten für die Dauer des Experiments abgeben - darunter natürlich auch die Handys. Abgerechnet wird zum Schluss: Nach fünf Tagen «in der freien Wildbahn» treffen die Vier in der vierten und letzten «Stutz um Stutz»-Folge wieder aufeinander. Wer einfallsreich das meiste Geld gemacht hat, darf sich nicht nur als Gewinner feiern lassen - er streicht auch die Ersparnisse seiner Mitspieler ein.

SRF 1 zeigt das Sozialexperiment ab dem 15. März jeweils donnerstags um 21.05 Uhr. Die letzte «Stutz um Stutz»-Folge läuft am Donnerstag, 5. April, ebenfalls um 21.05 Uhr. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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