Mensch und Maschine: Haben wir den Fortschritt noch unter Kontrolle?

6.4.2018 - 10:48, tsch

Wie gruselig ist der technologische Fortschritt, den die Menschheit zukünftig zu erwarten hat?
Bild: WELT / National Geographic Channel
«Year Million» stellt auch die Frage, was es in der Zukunft bedeuten wird, ein Mensch zu sein. Wenn Alter und Tod keine Hürden mehr darstellen, sieht sich die Menschheit mit neuen philosophischen und ethisch-moralischen Problemen konfrontiert.
Bild: WELT / National Geographic Channel
Birgt die Zukunft mehr Chancen als Gefahren? Oder müssen wir uns vor dem Fortschritt fürchten?
Bild: WELT / National Geographic Channel
Übernehmen die Maschinen die Welt, wie ein Experte in der Doku-Reihe pessimistisch warnt?
Bild: WELT / National Geographic Channel
Year One ist Vergangenheit, Year Million die Zukunft: Das Leben, wie wir es heute kennen, wird sich in den nächsten Jahren rapide verändern.
Bild: WELT / National Geographic Channel
Robotik, Genetik und Neurowissenschaften machen tagtäglich Fortschritte. Wie lange wird es dauern, bis der Mensch zur Maschine und die Maschine zum Menschen wird?
Bild: WELT / National Geographic Channel
In Spielszenen werden die Science-Fiction-Themen dramaturgisch fiktional verhandelt, Experten-Interviews liefern die Hintergünde.
Bild: WELT / National Geographic Channel
Die Augen sind der Spiegel zur Seele - auch bei Maschinen?
Bild: WELT / National Geographic Channel
Echt oder künstlich? Mensch oder Android? Fragen, die in der Zukunft nicht mehr so leicht zu beantworten sein werden.
Bild: WELT / National Geographic Channel
Die neue Netflix-Serie «Altered Carbon» startete am 2. Februar und verhandelt ähnliche Themen wie «Year Million». Sie verzichtet allerdings auf dokumentarische Elemente.
Bild: Netflix

«Künstliche Intelligenz wird die letzte Erfindung sein, die wir machen. Denn danach übernehmen die Maschinen», heisst es in der neuen sechsteiligen Doku-Reihe «Year Million» auf WELT (vormals N24). Selbstfahrende Autos, Smart Homes, künstliche Intelligenz und virtuelle Realität - die Menschheit steht an der Schwelle zur Zukunft.

Doch haben wir den technologischen Fortschritt noch unter Kontrolle oder kontrolliert dieser längst uns? Wie radikal werden wir Ethik, Religion, Philosophie, Medizin und Recht zukünftig überdenken? Müssen wir uns vor einer amoklaufenden KI oder revoltierenden Androiden fürchten? Oder blicken wir tatsächlich in eine schöne neue Welt?

Anhand einer fiktionalen Durchschnittsfamilie werden die Science-Fiction-Themen der Doku-Dramaserie in dramaturgischer Form verhandelt, Experten liefern die Hintergründe in Interviews. So kommen neben Zukunftsforschern und Wissenschaftlern auch Science-Fiction-Autoren zu Wort, um ihre Einschätzung abzugeben.

Doku-Miniserie von Science-Fiction inspiriert

Die von National Geographic produzierte Miniserie knüpft inhaltlich an bekannte Science-Fiction-Klassiker aus Film und Literatur an. Erfolgreiche Serien wie «Black Mirror» und «Westworld» standen mit Sicherheit Pate, und die VoD-Neuerscheinung «Altered Carbon» belegt aktuell das ungebremste Interesse des Publikums an derlei Formaten. Die Kombination aus Spielszenen und wissenschaftlicher Kontextualisierung in «Year Million» lädt zum erneuten Nachdenken über zukünftige Entwicklungen ein.

Ob die Zukunft mehr Gefahren als Vorteile birgt, muss sich erst zeigen. Fest steht jedoch, dass die rapide Entwicklung in Forschungsbereichen wie Genetik, Robotik und Neurowissenschaften die Menschheit mit philosophischen Fragen konfrontieren wird, die man bisher nur aus fiktionalen Stoffen kannte: Wird die Kombination aus Mensch und Maschine das Altern und Sterben verhindern? Und vor allem: Was wird es zukünftig bedeuten, menschlich zu sein?

Die sechsteilige Doku-Reihe «Year Million» läuft ab 6. April jeweils Freitags um 22.05 Uhr auf WELT. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

Sex mit Robotern – Revolution oder Rückschritt?
Zurück zur Startseite

Weitere Artikel