Für Kommissar und Opernfan Freddy Schenk (Dietmar Bär, links) geht ein Traum in Erfüllung. Wegen eines Mordes an der Kölner Oper ermittelt er mit dem Kollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) hinter den Kulissen der Spielstätte.
Mord an der Oper: Elli Zander (Ines Lutz), die Rüstmeisterin, wird erschossen im Lastenaufzug aufgefunden. Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, links) ermitteln.
Die junge Sängerin Valerie Schmitt (Hannah Schiller) scheint unter Druck zu stehen. Gegenwärtig singt sie im Chor – obwohl sie eigentlich als Solistin angestellt ist.
Multi-Handwerkerin Eva Krüger (Katja Bürkle) ist das Mädchen für alles an der Kölner Oper.
Intendant Darius Henning (Stephan Grossmann) ist entsetzt über einen Mord an seinem Opernhaus.
Der exzentrische Sänger – und Mensch – David Deycks (Marcel Jacqueline Gisdol) und Valerie Schmitt (Hannah Schiller) proben für eine Metal-Oper.
Maskenbildnerin Britt Maier (Bettina Engelhardt) gilt als «das Ohr» des Ensembles. Kommissar Freddy Schenk (Dietmar Bär) lässt sich einen Termin bei der Mitarbeiterin geben.
«Tatort» im Check: Was hat es mit der Endlos-Sanierung der Kölner Oper auf sich?
Für Kommissar und Opernfan Freddy Schenk (Dietmar Bär, links) geht ein Traum in Erfüllung. Wegen eines Mordes an der Kölner Oper ermittelt er mit dem Kollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) hinter den Kulissen der Spielstätte.
Mord an der Oper: Elli Zander (Ines Lutz), die Rüstmeisterin, wird erschossen im Lastenaufzug aufgefunden. Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, links) ermitteln.
Die junge Sängerin Valerie Schmitt (Hannah Schiller) scheint unter Druck zu stehen. Gegenwärtig singt sie im Chor – obwohl sie eigentlich als Solistin angestellt ist.
Multi-Handwerkerin Eva Krüger (Katja Bürkle) ist das Mädchen für alles an der Kölner Oper.
Intendant Darius Henning (Stephan Grossmann) ist entsetzt über einen Mord an seinem Opernhaus.
Der exzentrische Sänger – und Mensch – David Deycks (Marcel Jacqueline Gisdol) und Valerie Schmitt (Hannah Schiller) proben für eine Metal-Oper.
Maskenbildnerin Britt Maier (Bettina Engelhardt) gilt als «das Ohr» des Ensembles. Kommissar Freddy Schenk (Dietmar Bär) lässt sich einen Termin bei der Mitarbeiterin geben.
Im Kölner «Tatort: Die Schöpfung» ermitteln Schenk (Dietmar Bär) und Ballauf (Klaus J. Behrendt) auf der Baustelle Oper. Statt 2015 wird das Gebäude erst 2026 fertig. Was lief schief?
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Eine tote Requisiteurin führt Ballauf (gespielt von Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) im Kölner «Tatort» an die Kölner Oper.
- Das Opernhaus gilt als Dauerbaustelle: Seit elf Jahren wird das traditionsreiche Haus saniert. Dabei sollte es eigentlich schon 2015 fertig sein.
- Gründe für die Verzögerungen sind unter anderem Planungsfehler und stetig neu entdeckte Baumängel.
Der Kölner «Tatort: Die Schöpfung» spielt auf einer seit 14 Jahren existierenden Baustelle.
Ursprünglich sollte der Krimi mit den Ermittlern Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) im fertiggestellten Opernhaus spielen – doch wegen andauernder Verzögerungen musste an verschiedenen Spielorten, auf Baustellen und in Provisorien gedreht werden.
Warum dauerte der Umbau so lange? Und wovon erzählt eigentlich «Die Schöpfung»?
Worum ging es?
Eine Mitarbeiterin der Kölner Oper wurde ermordet. Die Erschossene arbeitete in der Requisite. Ihr Körper wurde drapiert wie für eine Opern-Inszenierung. Intendant Darius Henning (Stephan Grossmann) ist entsetzt über den Mord an seiner Kulturstätte.
Gleichzeitig durfte der Manager den Spagat zwischen einer Endlos-Renovierung seines Stammhauses und den Ausweich-Spielstätten nicht aus dem Blick verlieren.
Hilfreich bei den Ermittlungen war Multi-Handwerkerin Eva Krüger (Katja Bürkle), das Mädchen für alles an der Kölner Oper. Sie kannte sich in den Gebäuden aus wie keine andere – und öffnete den Ermittlern viele Türen. Ballauf und Schenk fiel die junge Sängerin Valerie Schmitt (Hannah Schiller) auf. Sie schien unter Druck zu stehen.
Die Kommissare erforschten die Gewerke des Opernhauses – sowie die Wünsche, Ängste und Marotten seiner Mitarbeitenden.
Worum ging es wirklich?
Drehbuchautor Wolfgang Stauch, der immer wieder mit clever geschriebenen Folgen wie «Anne und der Tod» (Stuttgart) oder den Kölner Premium-Folgen «Vier Jahre» oder «Diesmal ist es anders» auffällt, ist kein wirklicher Opernkenner.
Was in diesem Krimi nicht schlimm ist, denn Stauch interessiert sich für die Dinge hinter den Kulissen des Sangespektakels wie Logistik und Betrieb einer Oper.
Er wollte laut eigener Aussage «keine ‹Startenor liebt Starsopranistin›-Story, sondern den Mikrokosmos hinter der Bühne erzählen». Deshalb spielt sein Krimi in Werkstätten, im Kostümfundus oder in der Maske und erzählt von jenen Menschen, die den mittelständischen Betrieb Oper am Laufen halten.
Warum dauert der Umbau der Kölner Oper so lange?
Als Kardinalfehler des Projekts gilt die Annahme, modernste Bühnentechnik und Haustechnik könnten relativ problemlos in die denkmalgeschützten Gebäude aus den 1950er-Jahren integriert werden. Das stellte sich als grober Fehler heraus.
Hinzu kamen gravierende Planungs- und Steuerungsfehler: wiederholt unzureichende Bauleitung, mangelhafte Koordination der Gewerke, Probleme beim Brandschutz und immer neue Mängel, die zu Nacharbeiten und weiteren Verzögerungen führten.
Die Umbaukosten sollten ursprünglich bei 250 Millionen Euro liegen. Zuletzt wurden sie vom Bund der Steuerzahler auf rund 798 Millionen Euro taxiert. Rechnet man Finanzierungskosten und die jahrelangen Interimsspielstätten hinzu, ergibt sich sogar ein Gesamtvolumen von etwa 1,5 Milliarden Euro.
Wovon erzählt «Die Schöpfung»?
«Die Schöpfung» ist ein Oratorium von Joseph Haydn. Uraufgeführt wurde es 1798/99. Erzählt wird die biblische Erzählung von der Erschaffung der Welt. Es gilt als Schlüsselwerk an der Schwelle von Spätbarock und Wiener Klassik, in dem Haydn seine ganze Erfahrung mit Sinfonik, Oper und Chormusik bündelte.
Ausserdem ist es bekannt für seine optimistische, aufklärerisch geprägte Sicht auf die Welt, die weniger den strafenden Gott als vielmehr die Schönheit der geschaffenen Natur in den Mittelpunkt stellt.
Wie geht es beim Kölner «Tatort» weiter?
Der nächste Kölner «Tatort: Showtime» (Ausstrahlung ebenfalls in diesem Jahr) präsentiert einen weiteren interessanten Handlungsort: Ermittelt wird hinter den Kulissen einer seit Generationen beliebten Kindersendung.
Das Programm geniesst Kultstatus – doch dann wird der Kameramann der Fernsehshow ermordet im Kofferraum seines ausgebrannten Autos gefunden. In der Episodenrolle als TV-Moderator sieht man Schauspieler und Verwandlungskünstler Max Giermann.
Ebenfalls wohl noch 2026 zu sehen: Der «Tatort: Die letzten Menschen von Köln», der rund um den Fund einer Weltkriegsbombe spielt.
Es sind aktuell zudem noch zwei weitere Filme mit Ballauf und Schenk in Arbeit: «Tatort: Die guten Leute» über den Raubmord in einer Biobäckerei und ein Familiendrama unter Reichen namens «Tatort: Die Glücklichmacher».
Sendung ist älter als 7 Tage und nicht mehr verfügbar.
Tatort: Die Schöpfung
So 11.01. 20:05 - 21:40 ∙ SRF 1 ∙ DE/AT/CH 2026 ∙ 95 Min
Sendung ist älter als 7 Tage und nicht mehr verfügbar.
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