«Es ist kein Spielzeug»Wie Harry und Queen Elizabeth II. über das Hochzeitsdiadem von Meghan stritten
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10.4.2026 - 20:33
Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle an ihrem Hochzeitstag im Jahr 2018. (Archivbild)
Bild: Keystone
Am Vorabend der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle musste die verstorbene Königin Elizabeth II. laut einem neuen Buch auf Drängen ihres Neffen eingreifen – wegen eines Diadems.
Alessia Moneghini
10.04.2026, 20:33
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Ein Biograf berichtet, dass Königin Elizabeth II. vor Harrys Hochzeit einschritt, als Meghan Markle ihr Diadem bereits bei der Probe tragen wollte.
Prinz Harry soll Druck gemacht haben, das Schmuckstück frühzeitig zu erhalten, was die Königin mit dem Hinweis «Es ist kein Spielzeug» ablehnte.
Trotz späterer Übergabe soll es zu einem Streit gekommen sein, wobei die Königin ihre Vertraute unterstützte.
Dass das Verhältnis zwischen der königlichen Familie und Meghan Markle nie besonders gut war, ist nichts Neues – ebenso wenig, dass die verstorbene Königin Elizabeth II. viele Entscheidungen von Prinz Harry missbilligte.
Nun, da sich die Geburt der am längsten regierenden britischen Monarchin zum hundertsten Mal jährt, giesst der königliche Biograf Robert Hardman erneut Öl ins Feuer. In seinem Buch «Elizabeth II.» schildert er eine weitere Anekdote, wie das italienische Wochenmagazin «Oggi» berichtet.
Demnach soll die Monarchin am Vorabend der Hochzeit ihres Enkels eingeschritten sein, um die Gemüter zu beruhigen. Hintergrund war angeblich der Wunsch der Braut, ihr Diadem bereits bei der Hochzeitsprobe zu tragen.
Meghan wählte ihr Diadem aus
Wie das Magazin schreibt, habe Elizabeth II. traditionell mehrere Diademe ausgewählt, aus denen die ehemalige Schauspielerin eines wählen konnte. Der Schmuck sei dabei auf die Persönlichkeit der Braut sowie auf die Bedeutung der Hochzeit für die Krone abgestimmt worden. Meghan habe sich aus dieser Auswahl ohne zu zögern für die diamantene Bandeau-Tiara von Queen Mary entschieden.
Die Probleme begannen offenbar, als Prinz Harry laut Hardman wiederholt im Palast anrief, um das Diadem aus dem Kensington-Palast zu holen und es bei der Anprobe mit dem Hochzeitskleid zu verwenden. Grund dafür sei gewesen, dass Meghans Friseur extra aus Toronto angereist war und das Schmuckstück benötigte, um verschiedene Frisuren auszuprobieren.
Dabei soll Harry Angela Kelly, die engste Vertraute der Königin und Hüterin der Kronjuwelen, unter Druck gesetzt haben. Kelly informierte laut Hardman daraufhin Elizabeth II., die nur knapp geantwortet haben soll: «Es ist kein Spielzeug.»
Der Grund für dieses deutliche Nein sei laut dem Biografen der Schutz des Juwels sowie der beteiligten Personen gewesen. Der Transport derart wertvoller Stücke werde ausschliesslich vertrauenswürdigen Personen anvertraut. Zudem sei das Diadem bislang nur selten öffentlich gezeigt worden, weshalb auch die Herkunft der Edelsteine überprüft werden musste.
Streit bei der Übergabe des Diadems
Laut Hardman hätte andernfalls die Gefahr bestanden, dass das Paar und die königliche Familie in eine Kontroverse geraten wären – etwa, falls sich herausgestellt hätte, dass die Steine aus kolonialen Kontexten stammen und von einer afroamerikanischen Herzogin getragen worden wären.
Als Kelly Prinz Harry das Schmuckstück schliesslich übergab, soll es dennoch zu einem verbalen Streit gekommen sein. Dieser sei «denkwürdig» gewesen, wobei sich die Königin klar auf die Seite ihrer Assistentin gestellt habe.
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