ZSC – Biel 4:5

Biel gelingt bei erster Gelegenheit das Break gegen den ZSC

sda

23.3.2022 - 22:29

Mike Künzle war mit zwei Toren der Bieler Matchwinner
Keystone

Biel gelingt zum Auftakt der Viertelfinalserie (best of 7) gegen die ZSC Lions ein Break. Das Team von Trainer Antti Törmänen gewinnt im Hallenstadion 5:4.

sda

23.3.2022 - 22:29

In der 25. Minute kassierte der Bieler Fabio Hofer die erste Strafe in diesem Spiel. Doch anstatt auf 2:0 zu erhöhen, kassierten die Lions einen Shorthander. ZSC-Verteidiger Maxim Noreau schlug an der gegnerischen blauen Linie am Puck vorbei, worauf Mike Künzle das 1:1 (26.) erzielte. Es war erst das dritte Unterzahltor der Seeländer in der laufenden Meisterschaft, das zweite durch Künzle, der in der 49. Minute auch für das letztendlich entscheidende 5:3 (49.) verantwortlich zeichnete und damit zum zwölften Mal in der höchsten Schweizer Liga einen Doppelpack erzielte.

Besser als die Zürcher machten es die Bieler in ihren ersten zwei Powerplays: Alexander Jakowenko (32.) und Michael Hügli (36.) brachten die Gäste 3:1 in Führung. 56 Sekunden vor der zweiten Pause verkürzte Sven Andrighetto in Überzahl auf 2:3. Dabei sah der Bieler Keeper Dimitri Schikin, der den verletzten Joren van Pottelberghe vertrat, alles andere als gut aus – wie auch beim 4:5 von Verteidiger Christian Marti (50.), der per «Buebetrickli» reüssierte.

Das war am Ende aber nur eine Randnotiz aus Sicht der Bieler. Denn die Lions erlaubten sich nach einem soliden ersten Drittel, in dem Simon Bodenmann das 1:0 (13.) gelang, zu viele Unzulänglichkeiten. Dem 3:5 ging ein Scheibenverlust in der neutralen Zone voraus. Von daher waren drei Assists von Denis Malgin zu wenig.

Die Seeländer starteten mit einem Break, obwohl sie im Angriff mit Damien Brunner und Luca Cunti auf zwei Schlüsselspieler verzichten mussten. Beide waren am Dienstag auf dem Eis, sie dürften in dieser Serie also noch zum Einsatz kommen.

Telegramm:

ZSC Lions – Biel 4:5 (1:0, 1:3, 2:2)

8083 Zuschauer. – SR Stricker/Tscherrig, Altmann/Wolf. – Tore: 13. Bodenmann (Malgin, Andrighetto) 1:0. 26. Künzle (Unterzahltor!) 1:1. 32. Jakowenko (Rajala/Powerplaytor) 1:2. 36. Hügli (Hischier, Jakowenko/Powerplaytor) 1:3. 40. (39:04) Andrighetto (Noreau, Malgin/Powerplaytor) 2:3. 45. Hischier (Rajala) 2:4. 48. (47:19) Noreau (Malgin, Bodenmann/Powerplaytor) 3:4. 49. (48:58) Künzle (Haas) 3:5. 50. (49:41) Marti 4:5. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Malgin; Rajala.

ZSC Lions: Kovar; Weber, Geering; Noreau, Marti; Trutmann, Phil Baltisberger; Guebey; Pedretti, Malgin, Andrighetto; Azevedo, Krüger, Quenneville; Bodenmann, Sigrist, Hollenstein; Sopa, Schäppi, Riedi; Chris Baltisberger.

Biel: Schikin; Rathgeb, Lööv; Jakowenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Fey; Hischier, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, Hügli; Tanner, Schläpfer, Künzle; Kohler, Froidevaux, Karaffa; Kämpf.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Morant (verletzt), Diem (krank), Kivistö und Roe (beide überzählige Ausländer), Biel ohne Brunner, Cunit Delémont, Stampfli, van Pottelberghe (alle verletzt), Indrasis und Korpikoski (beide überzählige Ausländer). ZSC Lions ab 58:23 ohne Torhüter.

sda