Loïc Meillard ist im ersten Lauf des Riesenslaloms beim Weltcup-Finale in Sun Valley, Idaho, klar der Beste. Er führt das Klassement mit über einer halben Sekunde Vorsprung an.
Saisonschlussveranstaltung und Meillard, das passt ein weiteres Mal. Der Romand hat schon vor einem Jahr in Saalbach-Hinterglemm den letzten Riesenslalom des Weltcup-Winters für sich entschieden. Erneut erfreut er sich einer hervorragenden Spätform. Vor anderthalb Wochen hatte er in Hafjell in Norwegen sowohl den Riesenslalom als auch den Slalom gewonnen.
Im ersten Durchgang in Sun Valley kam Meillard auf dem besonderen, stark drehenden Kurs in nicht alltäglichem Gelände mit Abstand am besten zurecht. Er war 53 Hundertstel schneller als sein erster Verfolger, der für Brasilien fahrende Norweger Lucas Pinheiro Braathen. Dessen Landsmann Henrik Kristoffersen auf Platz 3 war 65 Hundertstel langsamer als Meillard.
Marco Odermatt, der den Sieg in der Disziplinen-Wertung, den vierten in Folge, bereits auf sicher hat, liegt nach einer nicht optimalen Fahrt mit einer knappen Sekunde Rückstand auf Platz 6. Der mit der Nummer 1 gestartete Thomas Tumler büsste noch drei Zehntel mehr als der Nidwaldner auf die Bestzeit ein. Luca Aerni schied wie Franjo von Allmen aus.
Von Allmen war wie Alexis Monney und Stefan Rogentin mit von der Partie. Die drei Speed-Spezialisten durften starten, weil sie in dieser Saison mehr als 500 Weltcup-Punkte sammelten. Monney, wie Von Allmen auf Stufe Weltcup erstmals in einem Riesenslalom dabei, und Rogentin erreichten das Ziel, waren bei der Fahrt um die engen Ecken waren sie gegen die Spezialisten jedoch ohne Chance.