Champions League YB sieht trotz der scheinbar unlösbaren Aufgabe eine Chance

sda

24.10.2023 - 18:07

Loris Benito erklärt, wie YB der Coup gelingen könnte
Loris Benito erklärt, wie YB der Coup gelingen könnte
Keystone

Die Young Boys stehen am Mittwochabend im Heimspiel der Champions League gegen Titelverteidiger Manchester City vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Genau darin sieht Loris Benito die Chance.

24.10.2023 - 18:07

«Auch diese Mannschaft hat Lücken und macht Fehler», sagt der Berner Verteidiger Loris Benito. «Sie sind es sich gewohnt, das Spieldiktat zu haben, das führt vielleicht mal zu einer gewissen Nonchalance. Diese Momente müssen wir ausnutzen. Jede Niederlage einer grossen Mannschaft startet mit dem Glauben des Gegners an eine Überraschung. Ich bin überzeugt, dass wir die Leute begeistern können.»

Manchester City hat die ersten beiden Gruppenspiele der laufenden Champions League gegen Roter Stern Belgrad und in Leipzig jeweils 3:1 gewonnen. In der Premier League lief es zuletzt allerdings nicht rund. Nach zwei Niederlagen gab es zuletzt mit dem 2:1 zu Hause gegen Brighton immerhin wieder einen Sieg. Mit Kevin de Bruyne fehlt seit Mitte August ein Leistungsträger, der Belgier erlitt im ersten Meisterschaftsspiel der Saison eine Oberschenkelverletzung. Benito betont allerdings, dass alle bei City geniale Spieler seien.

Von daher ist für YB-Trainer Raphael Wicky klar, dass für ein positives Ergebnis «viele Punkte zusammenpassen müssen. Es gilt, über die gesamte Spielzeit in jeder Aktion voll konzentriert zu sein, einen guten Mix zwischen Anspannung und Freude zu finden. Sie müssen uns spüren in den Zweikämpfen.»

Wicky nimmt immer wieder das Wort Mut in den Mund. «Es gibt in jedem Fussballspiel Chancen», betont er. So möchte er auch in diesem Spiel sehen, dass seine Spieler hoch und aggressiv angreifen. «Das muss unsere Einstellung sein.» Dass dies schwierig umzusetzen ist, ist er sich bewusst. «Deshalb müssen wir wohl mehr in unserer Hälfte verteidigen, als wir uns das gewohnt sind. Es geht also wieder um Solidarität. Wir haben nichts zu verlieren.»

sda