Bitter macht munter – warum nicht mehr davon essen? 

dpa

15.9.2020 - 18:05

Chicorée gilt dank seiner Bitterstoffe als sehr gesundes Gemüse – wer es aushält, kann auch den besonders bitteren Strunk mitverarbeiten. 
Source: Getty Images

Bitteres Gemüse mögen die wenigsten wirklich. Dennoch gibt es gute Gründe, die für mehr Chicorée, Endivie oder Mangold auf den Speiseplan sprechen.

Bittergeschmack taugt nicht jedem. Doch Gemüsesorten wie Chicorée oder Endivie gelten dank ihrer enthaltenen Bitterstoffe als besonders gesund – ein Argument mehr, diese hin und wieder auf den Tisch zu bringen.

Die Bitterstoffe können die Verdauung auf Trab bringen und haben ausserdem positiven Einfluss auf die Funktion von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse.

Auch in Rosenkohl, Brokkoli, Artischocken, Rucola, Minze, Mangold, Radicchio, in Grapefruit und in verschiedenen Apfelsorten sowie in manchen Gewürzen – unter anderem in Kerbel, Estragon und Lorbeer – stecken die Stoffe.

Diese wirken demnach wohltuend bei Blähungen und verbessern die Verdauung von Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten. Darüber hinaus könnten Bitterstoffe beim Abnehmen helfen. Sie minderten demnach wegen ihres intensiven Eigengeschmacks den Heisshunger auf süsse Speisen.

Im Spätsommer hat zum Beispiel Endivie Saison: Die Blätter schmecken nicht nur als Salat. Man kann sie auch als Bestandteil eines Auflaufs servieren oder in einen Kartoffelstampf hineinmischen.


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