Darum stärkt Laufen ohne Schuhe die Füsse

dpa

9.7.2019 - 17:59

Wer ab und zu auf Schuhe verzichtet, zum Beispiel am Strand, stärkt seine Füsse und Beine.
Bild: iStock

Barfusslaufen ist gesund. Aber auch beim Sport können Geübte zeitweise auf Schuhe verzichten und ihren Fussmuskeln etwas Gutes tun.

Es geht auch ohne Schuhe: Wer ab und zu auf Sneakers und Sandalen verzichtet, stärkt Füsse und Beine. Denn Schuhe schützen Füsse nicht nur, sondern nehmen dem Körper auch viel Arbeit ab, mit Dämpfung und Stabilisatoren zum Beispiel.

Es lohnt sich daher, zumindest ab und zu ohne unterwegs zu sein, rät Prof. Ingo Froböse. Er leitet das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

Eingewöhnung und Vorbereitung

Barfuss zu sein stärkt erstens die Bänder und Sehnen im Beinbereich und zweitens auch die Fussmuskeln: Sie profitieren vor allem von den unterschiedlichen Reizen verschiedener Böden. Einen sanften Effekt gibt es dabei schon, wenn man nur zu Hause barfuss ist. Wer Fuss und Bein noch mehr Gutes tun will, kann beim Laufsport auf Schuhe verzichten.

Das braucht allerdings etwas Eingewöhnung und Vorbereitung. Untrainierte Barfuss-Läufer sollten erst drei Monate lang regelmässige kleine Trainingseinheiten absolvieren, bevor sie auf die erste richtige Jogging-Runde ohne Schuhe gehen.

Am besten geht das auf weichem Untergrund, einer Wiese zum Beispiel. Asphalt dagegen ist im Sommer schnell überhitzt, auf Waldboden lauern Wurzeln und Steine - beides ist daher für Barfuss-Anfänger ungeeignet.

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