Richtige Anwendung

Deshalb wirken Salben nach dem Duschen weniger gut

dpa

13.3.2020

Bei Hauterkrankungen versprechen Salben Linderung – vorausgesetzt, sie werden richtig angewendet. 
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Hautkrankheiten oder Gelenkschmerzen – medizinische Salben können solche Beschwerden lindern. Ob und wie gut sie wirken, hängt nicht nur von der Dosierung ab.  

Damit Salben und Cremes wie gewünscht wirken, müssen Patienten bei der Anwendung und Lagerung einiges beachten. Das trifft vor allem auf rezeptpflichtige Salben zu, wie die «Apotheken Umschau» (3/20) erklärt.

Diese Cremes dürfen zum Beispiel nicht direkt nach dem Duschen oder Baden aufgetragen werden. Sonst könne mehr Wirkstoff in den Körper gelangen als gewünscht.

Ein halbes Gramm genügt

Doch wie viel Creme ist überhaupt notwendig? Ein gutes Mass dafür ist die Länge des ersten Fingerglieds. Sie entspricht ungefähr 0,5 Gramm, das reicht für eine Handfläche aus.

Nach der ersten Anwendung empfiehlt es sich, die Tube mit dem Datum zu beschriften. Denn einmal angebrochen, können sich Inhaltsstoffe schneller zersetzen, eventuell entstehen dabei sogar gefährliche Abbauprodukte.

Grundsätzlich sollte man Cremes lichtgeschützt lagern. Ob eine Salbe im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur besser aufgehoben ist, verrät ein Blick in den Beipackzettel.

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