Für die Tage – so klappt’s mit dem Auffangbecher

dpa

16.8.2019 - 12:09

Spart Kosten und Abfall – ein Hoch auf die Menstruationstasse. 
Bild: iStock

Die Menstruationstasse ist handlich, wiederverwendbar und damit umweltschonend. Doch das trendige Utensil hat auch seine Tücken. 

Benutzen Frauen oder Mädchen statt Binde oder Tampon eine Menstruationstasse, müssen sie weiterhin auf Hygiene achten. Darauf weist die «Neue Apotheken Illustrierte» hin.

Vor dem Einsetzen und Entfernen wird empfohlen, die Hände mit einer Waschlotion zu reinigen.

Je nach Blutungsstärke sollte eine Menstruationstasse zwei- bis fünfmal täglich, spätestens aber nach zwölf Stunden unter fliessendem Wasser ausgewaschen werden.

Hygiene ist wichtig

Auf öffentlichen Toiletten reicht es, sie auszuwischen oder mit einer Flasche Wasser auszuspülen. Empfiehlt ein Hersteller eine Desinfektionslösung, muss diese gründlich mit klarem Wasser abgewaschen werden, da sie sonst den pH-Wert in der Scheide verändert.

Menstruationstassen sind kleine trichterförmige Auffangbehälter aus Silikon, Kunststoff oder Latex, die zusammengefaltet in die Scheide geschoben werden, wo sie sich von selbst entfalten. Sie punkten im Vergleich zu Binde und Tampon in Sachen Kosten und Nachhaltigkeit. Da sie mehr Blut als Binden oder Tampons aufnehmen, können sie über eine längere Dauer an ihrem Bestimmungsort verweilen. 

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