Stress am Arbeitsplatz – was dagegen helfen kann

dpa

2.12.2019 - 17:30

Gegen Stress hilft eine spontane Bewegungseinheit – oder tiefes Durchatmen, am besten mit geschlossenen Augen. 
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Stress mit Kollegen, zu knappe Deadlines, körperliche Anstrengung: Arbeitsstress versetzt den Körper in Alarmzustand, warnen Experten. Was dagegen hilft.

Die Präsentation muss noch fertig werden, die Kollegin wartet, eigentlich bin ich ohnehin viel zu spät.

Stressige Phasen sind im Berufsalltag ganz normal – und auf Dauer ungesund. Denn Stress versetzt den Körper über Hormone in Alarmbereitschaft.

Wird der zum Dauerzustand, drohen Bluthochdruck, Rückenverspannungen oder Schlafstörungen. Betroffene sollten den Alarmzustand daher bewusst herunterfahren, zum Beispiel mit Sport.

Einmal um den Block

Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und ein bekannter Gesundheitsexperte, empfiehlt als Sofortmassnahme gegen Stress zum Beispiel einen zügigen Spaziergang um den Block oder, wenn es noch schneller gehen muss, ein paar Treppen-Sprints.



Warum hilft das? Weil intensive körperliche Aktivität einen Reiz setzt. Ist die Belastung vorbei, haben Körper und Geist ein Bedürfnis nach Entspannung und kommen leichter zur Ruhe.

Freiräume für kurze Pausen

Sportmuffel können statt des Spontansports auch mit tiefem Atmen versuchen, am besten mit geschlossenen Augen und mindestens zehnmal. Magnesium hilft ebenfalls kurzfristig gegen Stress, zum Beispiel in Form einer Banane.



Langfristig sollten Dauergestresste ihr Leben aber so gestalten, dass weniger Drucksituationen entstehen. Wichtig dafür sind unter anderem regelmässiger Schlaf, körperlicher Aktivität und ein nicht zu dicht getakteter Alltag mit Freiräumen für kurze Pausen. Froböse empfiehlt alle 90 Minuten eine fünf- bis zehnminütige Auszeit.

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