Für Kinder einmal um die Welt radeln

PD

7.6.2019

Cycling for Children: Velofahren und Kinderleben retten.
Bild: PD

Am 15. Juni veranstalten UNICEF Schweiz und Liechtenstein zum vierten Mal die sportliche Spendenaktion Cycling for Children. Neu findet der Velo-Event rund um den Greifensee im Zürcher Oberland statt.

«Gib alles» und schenke Kindern ein gesundes Leben – mit Cycling for Children können sich alle Teilnehmenden am 15. Juni 2019 in Uster bei einer Radsport-Sponsorenaktion gegen Kindersterblichkeit engagieren. Das gemeinsame sportliche Ziel lautet, für die verletzlichsten Kinder dieser Welt einmal um die Welt zu radeln und insgesamt 40'000 Kilometer auf dem Fahrrad zurückzulegen.

Die Teilnehmenden können auf der Plattform www.gib-alles.ch ein Profil eröffnen und danach ihr Netzwerk zu einer Spende motivieren. Wer sich nicht bereits im Vorfeld registriert hat, kann dies direkt auch am Start im «Cycling Village» beim Strandbad Uster nachholen. Die Velostrecke führt um den Greifensee und dauert – für die gemütlichen Fahrer – rund 90 Minuten. Ab 8.00 Uhr können Jung, Alt, Firmen-Teams, Sport-Begeisterte, Familie aber auch Einzelperson bis 16.00 Uhr ganz nach Belieben in die Pedale treten.

Prominente Unterstützung

Für eine farbige Abwechslung sorgt nicht nur eine Mal-Aktion von Kindern aus der Gemeinde Greifensee, die bereits am Freitag gewisse Streckenabschnitte zum Thema Kinderrechte bemalen. Die Türen vom «Cycling Village» und auch von der Badi Uster stehen an 15. Juni jedermann offen, und der Eintritt ist frei. Im «Cycling Village» werden international bekannte Grössen wie Skirennfahrerin Tina Weirather oder Schauspieler Anatole Taubman für eine «Autogramm- und Selfie-Stunde» zur Verfügung stehen. Und auch die Stadtpräsidentin von Uster, Frau Barbara Thalmann, ist mit am Start. Die Bühne wird von drei Bands gerockt, darunter Pop-Musiker «Crimer», der als Hauptact ein Showcase liefern wird.

Kampf gegen Kindersterblichkeit

Tag für Tag sterben weltweit 15'000 Kinder vor ihrem fünften Geburtstag. Fast die Hälfte von ihnen überleben nicht einmal den ersten Monat. Diese Kinder müssen meist aus vermeidbaren Gründen, wie Mangelernährung, Durchfallerkrankungen, Malaria oder Lungenentzündungen ihr Leben lassen. Einfache Mittel wie sauberes Trinkwasser, sanitäre Einrichtungen, gesunde Nahrung, Impfungen, oder Moskitonetze können diese Kinderleben retten. 

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