Monica Kissling: «Im Januar sorgen Enthüllungen für Skandale»

28.12.2018 - 00:00, Monica Kissling

Astrologin Monica Kissling: «Im Januar sind wir abenteuerlustig»
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Astrologin Monica Kissling: «Im Januar sind wir abenteuerlustig»

Monica Kissling hat für «Bluewin» in die Sterne geschaut: 2019 soll ein Jahr der grossen Hoffnungen aber auch der grossen Enttäuschungen werden.

14.12.2018

Der Januar ist kein Monat für Zauderer, sagt Astrologin Monica Kissling. Der Entscheidungs- und Handlungsdruck ist gross. Die Sterne fordern Leadership. Wer Schwäche zeigt, verliert.

Die Sterne legen ein forsches Tempo vor. In der Neujahrsnacht tritt Mars in den stürmischen Widder, wo er ab sofort auf der Überholspur unterwegs ist. Heisst: Wir wollen vorwärtskommen und Taten sehen. Einfache Lösungen gibt es aber nicht, da Widersacher Saturn Gründlichkeit und Nachhaltigkeit fordert.

Widerstände lassen nicht lange auf sich warten, und sie begleiten uns durch den Monat. Am 2. Januar trifft die Sonne und am 13. Januar der Merkur auf Saturn; am 21. Januar wird Mars von Saturn ausgebremst. So gibt es immer wieder berechtigte Kritik, ärgerliche Hindernisse oder gezielte Massnahmen, die uns in unserem Handlungsspielraum einschränken.

Das Resultat sind Blockaden, weil keine mehrheitsfähigen Lösungen gefunden werden können. Bestenfalls ist unter dem starken Druck ein Durchbruch möglich, weil es schlicht keine Alternativen gibt. Wahrscheinlicher ist ein Scheitern von Verhandlungen, was einschneidende Konsequenzen zur Folge hat: Kündigungen, Strafmassnahmen, Sanktionen und so weiter.

Grundsatzentscheidungen drängen sich schon sehr bald auf. Die Sonnenfinsternis vom 6. Januar ruft uns in die Verantwortung. Probleme lassen sich nicht aufschieben. Am Tag der der Sonnenfinsternis kommt gleichzeitig der Planet Uranus zum Stillstand. Diese machtvolle Konstellation hat das Potenzial für grundlegende Veränderungen und dürfte bestehende Strukturen erschüttern. In der Vergangenheit kam es unter stationärem Uranus oft zu Erdbeben und Stürmen.

Erschütterungen dürften vor allem auf politischer Ebene zu erwarten sein, in Form von Demonstrationen, Unruhen, Revolten oder gar dem Sturz einer Regierung. Die Unzufriedenheit mit Führungspersönlichkeiten dürfte gross sein und zu erbittertem Widerstand führen. Wer sich Verfehlungen vorwerfen lassen muss, hat nichts zu lachen. Die Lage ist ernst; Konsequenzen und Reformen werden unmissverständlich gefordert. Sicheres Navigieren durch stürmische Zeiten tut Not.

Die Sonnenfinsternis vom 6. Januar markiert einen Wendepunkt. Es formieren sich nun politische Bewegungen mit grosser Sprengkraft. Dort, wo Regierungen und Führungspersönlichkeiten ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, kommt der Druck von der Strasse. Das ist begrüssenswert, so lange nicht Gewalt das Mittel ist.

Am besten setzen wir auf Information. Der Kommunikationsplanet Merkur macht im Januar mobil und zeigt sich schlagkräftig. Heisst: Wir können mit Worten sehr viel erreichen. Es gilt jedoch, Provokationen zu vermeiden, da der Effekt kontraproduktiv wäre.

Äussern wir unsere Meinung pointiert, untermauern wir Kritik mit Fakten, beziehen wir Stellung. Starten wir Kampagnen, gründen wir Organisationen. Fordern wir soziale Gerechtigkeit, stehen wir ein für Menschenrechte, für die Umwelt, für den Frieden und andere wichtige Anliegen. Bewegen wir mit Worten, fordern wir Taten. Und lassen wir uns von Widerständen nicht entmutigen.

In der Wirtschaft dürften protektionistische Tendenzen weiter im Vormarsch sein. Unter den aggressiven Konstellationen schaut im Januar jeder für sich. Es werden nicht Gemeinsamkeiten, sondern Unterschiede benannt. Das erschwert oder verunmöglicht einen Konsens in strittigen Fragen. Ein Einlenken ist höchstens unter enormem Druck zu erwarten, wenn die Folgen eines Alleingangs zu drastisch und zu gefährlich wären. Es könnte sich nun auch zeigen, wie destruktiv sich Sanktionen auswirken.

Am 11. Januar entscheiden sich die Machtverhältnisse. Machtplanet Pluto macht klar, wer am längeren Hebel sitzt. Die Konsequenzen für die Unterliegenden dürften unerfreulich sein. Schlechte Nachrichten können zudem in der Wirtschaft für einen Dämpfer sorgen.

Am 13. Januar findet die erste von drei kritischen Jupiter-Neptun-Konstellationen des Jahres 2019 statt. Dies ist eine Konstellation der Ernüchterung, die sich anfühlt wie ein böses Erwachen aus einem schönen Traum.

In der Wirtschaft können Blasen platzen; im persönlichen Leben unrealistische Hoffnungen. Dies kann geschehen, weil Fakten ans Licht kommen, die ein ganz anderes Bild zeigen als jenes, an das wir geglaubt haben. Betrug im grossen Stil könnte aufgedeckt und Fake News entlarvt werden. Enthüllungen sorgen für Skandale. Denkbar ist, dass sich Verantwortliche aus dem Staub machen und ein Chaos hinterlassen. Wiederum dürfte der Aufruhr gross sein.

Ruhiger wird es auch in der zweiten Monatshälfte nicht. Vielmehr kommen die Knacknüsse der ersten Monatshälfte nochmals auf den Tisch. Und erneut besteht die Gefahr, dass wir uns daran die Zähne ausbeissen. Von Einsicht oder gar Nachgiebigkeit ist meist keine Spur. Verhandlungen drohen an der Sturheit der Beteiligten oder an neuerlichen Provokationen zu scheitern.

Als kritisch zu beurteilen ist auch die totale Mondfinsternis vom 21. Januar. Was in Europa in den frühen Morgenstunden (Totalität von 5.41 bis 6.43 Uhr) als schönes Himmelsspektakel sichtbar ist, ruft aus astrologischer Sicht vor allem Verunsicherung auf den Plan. Gerüchte oder undurchsichtige politische Manöver können zu Fehleinschätzungen und unkontrollierbaren Entwicklungen führen, auch an den Finanzmärkten. Dort sind nun grössere Schwankungen möglich, denn dieser Vollmond kann sowohl einen Rausch der Begeisterung wie auch Hysterie auslösen. Die Vernunft ist hingegen ein rares Gut.

Darüber hinaus kann in den Tagen um diesen Vollmond, im Zeitraum vom 17. bis 23. Januar auch das Wetter für Chaos und grössere Störungen in den Bereichen Verkehr, Transport und Kommunikation sorgen.

Ende Monat ist in verfahrenen Situationen mit konstruktiven Lösungsvorschlägen zu rechnen. Das Zusammentreffen von Sonne und Merkur im innovativen Wassermann öffnet den Geist und ebnet den Weg für Alternativen, die bisher im Eifer des Gefechts übersehen wurden. Kein Grund zum Zurücklehnen allerdings! Neue Ideen bekommen bald Konkurrenz und müssen Anfang Februar verteidigt werden.

Beruf & Kommunikation: Probleme bei der Wurzel packen

Auch im Beruf lassen sich Probleme und Entscheidungen nicht aufschieben. Im Januar zeigt sich, wo der Wurm drin ist. Die Folge können Umstrukturierungen oder Stellenabbau sein. Saturn macht Druck: Er fordert Reduktion und Beschränkung auf das Wesentliche. Das geht oft mit unliebsamen Massnahmen einher.

Der Druck muss aber nicht von aussen kommen, sondern kann auch innerlich sein. Wenn wir an einer Arbeitsstelle unglücklich sind, werden wir eine Kündigung ernsthaft überlegen. Die Unzufriedenheit mit Situationen, die schon länger nicht mehr stimmen, erreicht im Januar einen Höhepunkt, und es drängen sich Entscheidungen auf. Wichtig ist, dass wir uns die Dinge gründlich überlegen und langfristig denken. Das Optimum ist jetzt kaum zu haben, was heisst: Wir müssen das kleinere Übel wählen.

Unter Entscheidungsdruck stehen vor allem Steinböcke und Krebse. Auch Widder und Waagen können sich nicht zurücklehnen; ihnen könnten sich jedoch spannende neue Perspektiven eröffnen. Stiere, Jungfrauen und Skorpione können ihre Position halten oder gar verbessern.

Erfreulich und vor allem lockerer läuft es für Löwen und Wassermänner; sie profitieren am meisten von den aktuellen Entwicklungen. Zwillinge, Fische und Schützen müssen Wunschvorstellung und Wirklichkeit in Übereinstimmung bringen, was heisst: Abstriche machen. Dadurch erhöhen sich immerhin die Erfolgschancen von Projekten.

Im Januar sollten wir Bilanz ziehen und je nach Resultat die Weichen neu stellen. Fragen wir uns jetzt: Was läuft nicht optimal oder sogar ganz falsch? Durch welche Massnahmen können wir die Situation verbessern? Was können wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen?

Auf diese Fragen können uns schon in der ersten Januarwoche erhellende Antworten einfallen. Die Chancen stehen sehr gut, dass wir intuitiv eine Lösung für ein Problem finden. Auch interessante Begegnungen bringen uns auf neue Ideen.

Monica Kissling alias Madame Etoile ist Astrologin mit eigener Praxis in Zürich. 
Bild: Nicolai Morawitz

Haben wir den Mut, in beruflichen Fragen auf unser Herz zu hören – selbst, wenn das bedeutet, dass wir einen radikal neuen Weg gehen müssen. Existenzielle Ängste und Sicherheitsdenken dürfen uns nicht von notwendigen Schritten abhalten. Trotzdem müssen wir uns natürlich mit Fragen der Existenzsicherung auseinandersetzen. Tun wir dies gründlich, erstellen wir ein Budget.

In der Woche vom 7. Januar bilden sich sehr schwierige Kommunikationssterne. Merkur steht im Spannungsfeld von Mars und trifft Ende Woche auf Saturn. Diskussionen werden hart und schonungslos direkt geführt. Auch mit Kritik und ultimativen Forderungen wird nicht gespart. Wer Fehler gemacht hat, muss Rechenschaft ablegen.

Steinböcke, Krebse, Waagen und Widder können nicht damit rechnen, mit ihren Anliegen spontan Gehör zu finden. Aber auch andere Sternzeichen müssen ihren Standpunkt verteidigen, wozu hieb- und stichfeste Argumente zwingend nötig sind. Gute Lösungen können nur gefunden werden, wenn alle Beteiligten zu schmerzlichen Kompromissen bereit sind. Heisst wohl: Wir müssen in einen sauren Apfel beissen!

Es besteht aber auch die Gefahr, dass Verhandlungen abgebrochen werden, weil man sich nicht einig wird. Neue Provokationen können sogar dafür sorgen, dass sich die Fronten zusätzlich verhärten. Auch Planungsfehler und Kommunikationspannen können einen vorübergehenden Unterbruch erfordern.

Das Zusammentreffen von Sonne und Pluto am 11. Januar signalisiert für diese Woche zudem erbitterte Machtkämpfe. Wer am längeren Hebel sitzt, wird seine Macht jetzt ausspielen. Denkbar ist auch, dass Streiks und Boykott Unternehmen in die Knie zwingen.

Gewichtige Themen stehen auch in der Woche vom 14. Januar auf der Agenda. Immer noch geht es um die Frage, wer zugunsten einer gemeinsamen Lösung nachgibt. Wo sind Konzessionen möglich, und wo ist die rote Linie? Wer in dieser Woche ein wichtiges Gespräch führen muss, wählt am besten den 15. oder 16. Januar, wo sich der Kommunikationsplanet Merkur am einsichtigsten zeigt.

Ängste und Vorurteile, aber auch berechtigte Kritik erschweren die Lösungsfindung. Das Powerplay geht in eine nächste Runde und erreicht am 17./18. Januar einen neuen Höhepunkt. Forderungen werden ultimativ und unter Androhung von unangenehmen Folgen gestellt. Diese Woche könnte mit einem «Knall» enden: dem endgültigen Abbruch von Gesprächen und Kooperationen – oder im besten Fall mit einem Durchbruch.

Die Woche vom 21. Januar bringt im besten Fall mehr Klarheit, aber auch Ernüchterung. So manche Vision scheitert nun an der Realität. Hoffnungen zerschlagen sich, was finanzielle Konsequenzen haben kann. Gegenseitige Schuldzuweisungen werden nicht ausbleiben. Wer trägt die Verantwortung?

Da und dort kann es nun zu chaotischen Zuständen kommen, die ein entschiedenes Eingreifen erfordern. Unangenehme Entscheidungen lassen sich nicht vermeiden. Nur so kann wieder Ordnung hergestellt werden.

Gut beraten ist, wer nicht stur an einer Position festhält, sondern sich neuen Lösungen öffnet. Kreative Konstellationen helfen uns, Wege aus der Sackgasse zu finden. Schützen, Wassermänner, Löwen und Widder haben die Nase vorn. Gänzlich unkonventionelle Ideen sollten wir keinesfalls in den Wind schlagen.

Vom 24. bis 31. Januar kehrt mehr Ruhe ein – allerdings nur vorübergehend. Richten wir uns also nicht in der Komfortzone ein, sondern seien wir bereit, weiterhin einen überdurchschnittlichen Einsatz zu leisten. Der 29., 30. und 31. Januar sind speziell gute Tage für konstruktives Schaffen. Es kann sich jetzt eine tiefe Klarheit einstellen, sodass wir gute und nachhaltige Entscheide treffen können.

Liebe & Erotik: Prickelnde Abenteuer

Die Liebessterne bieten ein äusserst erfreuliches Kontrastprogramm zu den zähen und konfliktgeladenen Sternen, die uns im Alltag herausfordern. Privat sind wir unbeschwert und zuversichtlich unterwegs und haben jede Menge Spass.

In der ersten Januarwoche befindet sich die Venus noch im leidenschaftlichen Skorpion. Die Gefühle gehen tief und sind ehrlich. Wer mit seinem Schatz Ferien verbringt, kann die innige Zeit besonders geniessen und darf sich auf harmonische Tage mit erfüllender Erotik freuen. Eine schöne Venus-Konstellation verspricht am 4./5. Januar besondere Romantik und traumhafte Momente. Wer sich neu verliebt, hat womöglich seinen Seelenpartnerin oder -partner gefunden.

Ab 7. Januar bringt die Venus im temperamentvollen Schützen frische Impulse ins Liebesleben. Wir entdecken vielleicht neue Gemeinsamkeiten, planen weitere gemeinsame Freizeitaktivitäten, schmieden Zukunftspläne und geniessen die Vorfreude.

Auch der Eroberer Mars im dynamischen Widder will einiges bewegen in der Liebe. Stillstand wäre viel zu langweilig. Routine im Liebesleben hat im Januar keine Chance. Wir sind offen für neue Herausforderungen und zeigen uns risikofreudig. Wer auf Partnersuche ist, wird in die Offensive gehen. Dabei bestätigt sich: «Wer wagt, gewinnt!» Dies ganz besonders im lustvollsten Zeitfenster des Monats, in den Tagen um den 18. Januar. Die Flirtsterne sind dann in Bestform, und der Eroberer Mars bekommt grünes Licht von der Venus. Das Feuer der Leidenschaft kann entfacht werden!

Die feurigen Liebessterne stimulieren vor allem die Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze. Sie lassen nichts anbrennen und liegen mit ihrer Intuition in Herzensfragen goldrichtig. Von ihrer Spontaneität dürfen sich auch die anderen Sternzeichen inspirieren lassen, vor allem die zurückhaltenden unter ihnen, wie Steinbock, Fische, Krebs und Jungfrau. Sie dürfen sich aus der Reserve wagen. Was im Beruf weniger angebracht ist, ist in der Liebe umso wichtiger: Gefühle offen zeigen, gern grosszügig und ausdrucksstark! Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Mit Spontaneität können wir in der Liebe nur gewinnen. Seien wir also mutig und probieren wir Neues aus, auch in erotischer Hinsicht. Ein treuer Begleiter ist in diesem Monat auch der Humor, der uns über kleinere Unstimmigkeiten hinweghilft. Wir sind grosszügig und zuversichtlich und sehen vor allem das Positive in unserer Beziehung. Sollten trotzdem Probleme auftauchen, können wir sie schnell und unkompliziert lösen.

In Beziehungen brauchen wir viel Freiraum und sind auch bereit, ihn unserem Partner zu gewähren. Das bedeutet keineswegs, dass wir hauptsächlich allein unterwegs sind. Gemeinsame Interessen pflegen wir im Januar intensiv. Diese dürften hauptsächlich der Sport, die Kultur und das Reisen sein. Auch gemeinsame Seminarbesuche zwecks Persönlichkeitsentwicklung sind verbindend.

Ähnliche Weltanschauungen und Zukunftsvisionen sind uns wichtig. Wir brauchen einen regen geistigen Austausch und schätzen einen Partner, der weiss, wovon wir sprechen und der auf einer ähnlichen Wellenlänge schwingt. Ist das nicht der Fall, sollten beide tolerant genug sein, die Interessen des anderen nicht zu kritisieren. Akzeptanz und gegenseitige Unterstützung sind in diesem Fall Gold wert. Gehen die Interessen stark auseinander, sehen wir uns im Januar wohl seltener, weil jeder das tut, was ihm Freude macht. Auch das kann aber gut funktionieren.

Das Wichtigste ist in diesem Monat die Ehrlichkeit. Diese wird unter dem Vollmond vom 21. Januar und der gleichzeitig stattfindenden Venus-Neptun-Konstellation getestet. Diese Konstellation ist ambivalent; sie kann euphorische Gefühle, aber auch grosse Enttäuschungen bringen. Während wir auf Wolke Sieben schweben, zeigt sich nämlich, ob unsere Hoffnungen realistisch sind. So können Träume jetzt in Erfüllung gehen oder auch platzen.

Seit 1987 deutet Monica Kissling regelmässig für Printmedien, Radio und TV die Sterne. Im Monat Dezember dürfen wir uns auf einige Überraschungen gefasst machen.
Bild: Nicolai Morawitz

Trifft Letzteres zu, müssen wir uns von Illusionen verabschieden und sollten nicht krampfhaft versuchen, das Glück zu retten, indem wir uns zu verzweifelten Liebesbitten oder gar Stalking hinreissen lassen, die Rolle des Opfers einnehmen oder uns selber etwas vormachen. Akzeptieren wir die Realität und gehen wir liebevoll-fürsorglich mit uns selbst um. Bei aller Liebe kann es jetzt Zeit für einen heilsamen Schnitt sein.

Die Sterne zwingen uns nun auch zu einer Auseinandersetzung mit Suchtmustern. So müssen sich manche Menschen mit ihrer Liebes-, Sex- oder auch Spielsucht befassen und Wege finden, sich davon zu befreien.

Reif für Grundsatzentscheidungen ist die Zeit auch, wenn wir herausfinden, dass unser Schatz eine Affäre hatte oder noch hat oder in einer anderen wichtigen Sache nicht ehrlich mit uns war. Aussenbeziehungen könnten nämlich in den Tagen um den Vollmond herum ans Licht kommen.

Gleichzeitig verleiten die Sterne aufs Neue zu erotischen Eskapaden. Wer in seiner Beziehung sexuell zu kurz kommt, ist leicht zu verführen. Die Alternative wäre, selber frische Impulse in die bestehende Beziehung zu bringen. An Fantasie fehlt es jedenfalls nicht, an Abenteuerlust ebenso wenig.

Die Liebessterne zaubern uns ab dem 21. Januar Schmetterlinge in den Bauch. Neue Bekanntschaften entstehen schnell und berühren unser Herz. Die Venus trifft auf den Glücksplaneten Jupiter und steht gleichzeitig im Spannungsfeld von Neptun. Diese Konstellation kann den Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte bedeuten.

Die Liebessterne bieten uns nun eine besonders romantische Kulisse und lassen unserer Fantasie Flügel wachsen. Kein Wunder also, fallen uns besonders schöne und geistreiche Komplimente ein! Unter den poetischen Konstellationen können wir besonders schöne Liebesbriefe verfassen, eine ganz spezielle Liebeserklärung oder sogar einen Heiratsantrag machen.

Weil unser Herz jetzt weit offen ist, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass wir uns verlieben. In der spontanen Begeisterung sollten wir uns jedoch nicht zu viel erhoffen. Am besten ist es, wenn wir einfach den Moment geniessen, ohne dass wir feste Erwartungen haben. Vor allem Fische, Zwillinge und Jungfrauen neigen unter den berauschenden Sternen zu Illusionen. Für sie ist es wichtig, im Gefühlsüberschwang die Realität nicht vollständig auszublenden. Sonst folgt auf den Rausch ein Kater.

Auch in einer bestehenden Beziehung erleben wir jetzt den Zauber der Liebe. Am besten schaffen wir viel Raum für die Liebe, indem wir uns aus der Alltagsroutine ausklinken. Ein Tapetenwechsel, zum Beispiel in Form einer kurzen Reise, kann Wunder wirken. Aber auch im Alltag lassen sich Ideen finden, wie wir unseren Liebsten überraschen und verführen können. Erinnern wir uns an die Zeit der ersten Verliebtheit zurück, als wir unseren Liebsten noch auf Händen trugen, und lassen wir uns inspirieren.

Wer das Glück hat, auf Wolke Sieben zu schweben, darf sich auf ein traumhaftes letztes Monatsdrittel freuen. Besonders günstig stehen die Sterne auch für Paare in den Flitterwochen. Im Siebten Himmel schweben vor allem die Schützen, Widder und Löwen.

Vitalität & Gesundheit: Sportlicher Ehrgeiz

Das neue Jahr beginnt dank Widder-Mars supersportlich. Am besten legen wir gleich am Neujahrsmorgen mit einer Joggingrunde los oder gehen auf die Skipiste – bei schlechtem Wetter erst recht! Abhärtung heisst das Motto im Januar; also bloss kein Weichei sein! Den Tag mit einer kalten Dusche beginnen, und dann ab ins Training. Wo ein Wille ist, ist ein Weg.

Couch-Potatoes bekommen in der ersten Januarwoche zusätzlich von Uranus einen Impuls zur Veränderung. Für sie darf sich nun punkto Vitalität etwas grundlegend verändern. Die Kraft der Sterne können wir für unsere Fitness nutzen, dann ist auch allfälliger Weihnachtsspeck bald Vergangenheit.

Klar, die Vorsätze sollten realistisch sein, damit sie erfolgreich umgesetzt werden können. Das sind sie unter den feurigen Sternen am ehesten, wenn wir uns etwas aussuchen, das entweder richtig Spass macht oder unseren Ehrgeiz dermassen kitzelt, dass wir es gar nicht erwarten können, uns zu verbessern.

Erstellen wir einen Trainingsplan oder besorgen wir uns einen Fitnesstracker und messen wir unsere Leistung. Wir wollen jetzt Resultate und Fortschritte sehen! Der Kick liegt darin, dass wir unsere Kondition steigern. Zu beachten ist jedoch, dass angesichts des starken Saturn die Gefahr der Überforderung gegeben ist. Bauen wir also kontinuierlich auf. Wer zu schnell zu viel erreichen will, den zwingen starker Muskelkater oder Verletzungen zur nötigen Regeneration.

In sportlicher Bestform sind Schützen und Löwen. Aber auch Widder, die ihre Grenzen kennen, können im Januar Spitzenleistungen erbringen. Keinesfalls überfordern dürfen sich die Krebse, Waagen und Steinböcke. Bei ihnen ist die Verletzungsgefahr erhöht.

Leichte und spielerische Aktivitäten wie Tanzen oder Walken, gern kombiniert mit Wellness, empfehlen sich für Fische, Zwillinge und Jungfrauen, denen die Disziplin für hartes Training fehlt. Für sie zählt im Januar einzig das Lustprinzip.

Vor sportlichem Übermut warnen die Sterne vom 1. bis 3. Januar sowie am 13. Januar. Erhöhte Verletzungsgefahr besteht vom 6. bis 8. Januar sowie vom 18. bis 23. Januar. Wenn Mars am 21. Januar ins Spannungsfeld von Saturn gelangt, könnte uns auch eine Grippe aus dem Verkehr ziehen.

Zur Person: Monica Kissling

Monica Kissling alias Madame Etoile ist Astrologin mit eigener Praxis in Zürich. Sie bietet Beratungen für Privatpersonen und Unternehmen an, hält Referate und leitet Workshops. Seit 1987 ist sie regelmässig für Printmedien, Radio und TV tätig. Sie gibt zudem regelmässig Workshops.

www.madameetoile.ch

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